SSV

Auf der Suche nach Flip Flops stolpere ich über die ersten Wildlederstiefel des heurigen Sommers; haben die tatsächlich schon die Winterkollektion aufgebaut?
Gottverdammte Konsumjunkies, wieso steht noch nirgends ein Glühweinstand? Immerhin haben wir bereits August?!
Kralle mir ein Paar Sandalen im SSV, grinse selbstgefällig auf dem Weg zur Kassa… Diesmal lasse ich mir sicher keinen Imprägnierspray andrehen, die sollen doch alle scheißen gehen mit ihrem Zusatzverkauf Dreck.
Misses Schuhverkäuferin verpackt die braunen Ledersandaletten in eine überdimensionale Plastiktüte, wünscht mir viel Freude damit, ehe sie mir tittenwackelnd das Restgeld aus der Kassa zählt.
„Vielleicht noch Söckchen zum Aufsprayen?“
Ich denke, what the fuck. Blondchen sagt Sprühsocken sind das neue Schwarz.
Bezahle 5,90 € für denBarfuß Imprägnierspray, denke verdammt schon wieder in die Falle getappt.
Ihre Titten lachen mich aus.
Ich sage wer zuletzt lacht, lacht am besten, ehe ich den Laden verlasse.
Geblendet von der Sonne schirme ich meine Augen mit der Handfläche ab, die Hitze der Straße trifft mich wie ein Vorschlaghammer. Kaum hab ich mich gefangen, spüre ich etwas in meiner Handtasche vibrieren. Klimawandel trifft Digitalisierung. Potenzielle Burnoutquellen pushen.
3 neue Nachrichten.
Alex erwartet mich in einer Stunde am Parkplatz vom Strandbad.
Schreibt er.
Außerdem soll ich das Halsband tragen, die Haare nach hinten gebunden und Manschetten an Hand- und Fußgelenken befestigen.
Ob ich meine Füße imprägnieren soll, antworte ich.
Packe das Telefon zurück in die Tasche, trotte langsam weiter über den menschenleeren Hauptplatz als es erneut summt:
„Nein, aber wenn du weiterhin so blöd bist, kannst deine Huhu schon mal mit Teflon beschichten lassen, du Miststück.“
Wieso diese Südländer immer so aggresiv sein müssen ist mir ein Rätsel.

Unpünktlich und inkontinent

Zum ersten Vorstellungsgespräch komme ich knapp drei Stunden zu spät, dafür sitzt mein Make up tadellos, meine Frisur ist Bombe und ich hab mir sogar meinen Anus bleachen lassen. Schließlich will ich einen perfekten Eindruck liefern.
Als ich um 23 Uhr vor verschlossenen Türen stehe, gebe ich mich dennoch nicht geschlagen – erst läute ich Sturm, rufe dreißig Mal die Nummer an, die am Bewerbungsformular steht und schieße mit Steinen an das einzige beleuchtete Fenster des riesigen Hauses.
Gerade als ich wieder gehen will, öffnet jemand die Türe und ich blicke in den Lauf einer Schrotflinte, versteinere augenblicklich.
„Wer sind sie und was in Gottes Namen tun sie hier?“, schreit mich der Bewaffnete an.
„D-d-d-a-s A-a-am—-s szs.-c—h….. „ stottere ich in Todesangst, pinkle mir aus Angst dabei ins Höschen. Sichtlich amüsiert senkt der alte Sack die Waffe, zieht mir den Bewerbungsbogen aus der zitternden Hand.
„Du kommst vom AMS? Sag mal kiffen die dort jetzt auch?“
Aus Angst erschossen zu werden beiß ich mir auf die Lippen.
„Du solltest doch um 17uhr kommen?“, schnauzt er mich an.
Wenn der wüsste wie lang es dauert sich den Hinterausgang zu stylen, würde er nicht so zickig sein.
„pünk—t—lll—ich—keitz iiii—sss-…“
Halt deine dämliche Schnauze, da wird man ja geisteskrank. Schreib mir eine WhatsApp, geht sicher schneller. Und hör auf in meinen Vorgarten zu pissen, dich sollte man in die Irrenanstalt sperren.
„Pünktlichkeit ist leider nicht meine Stärke“, tippe ich während er keift, schicke die Nachricht auf sein Telefon.
„Macht nichts du dumme Nuss. Dafür macht deine Inkontinenz alles wieder wett. Ich werd das genauso deinem Betreuer schreiben. Und jetzt hau ab, ehe ich dir noch eine Einstellungszusage mitgebe.“
Nichts wie weg hier…..

Schriftverkehr ohne Ingwer

Mister DJ schreibt, dass er mich ficken will. Mister VAWK schreibt, dass er mir gern ins Gesicht wichsen würde. Der abgefuckte Borderliner mit den riesigen Augen schreibt, dass er ein Bild meiner Brüste haben will. Der kleine Afghane schickt mir ein Wichs-Video. Natalia schreibt, sie weiß wer ich bin – der Vater ihres ungeborenen Balgs. Außerdem hat sie die Zeugung heimlich gefilmt, um mich damit zu erpressen.

Gaddafis Schwester schreibt, sie würde finanzielle Hilfe brauchen um in Europa Fuß zu fassen. Monsieur Michel schreibt, dass sein Schwanz ganz hart ist. Der Womanizer fragt, ob ich wieder mal in der Stadt wäre. Die Stadt Lausanne schreibt irgendwas französisches, wahrscheinlich wollen die Geld von mir. Die Stadt Klagenfurt schreibt, dass sie Geld von mir will. Die GIS schreibt, dass sie Geld von mir will. Zalando schickt die dritte Mahnung, während ich den Exekutionsbescheid öffne. Das Gericht schreibt, dass mein Dienstgeber die offenen Strafzettel bezahlen wird. Mein Dienstgeber schreibt, dass ich gekündigt bin.

Mein Neffe schreibt, ich soll ja nicht ans Telefon gehen. Sein Bruder schreibt, er hätte letzte Nacht ins Aquarium gewichst. Anja postet Fischpenisse. Ich frage Nordsee oder Beate Ushe? Steffen schreibt, mit Ingwer schmecken die Dinger weltklasse.

Che schreibt, hasta la victoria siempre. Ich verstehe leider kein italienisch. Aber ich glaube Viktoria war eine Hure.

Elena schreibt, ob es mir gut geht. Ich schiebe mir ein Stück Ingwer in den Arsch um nicht wahnsinnig zu werden und schreibe tutto bene.

 

 

 

Über Stilettos, Syphilis und Schmetterlinge im Bauch

Als ich seine Mail im Posteingang entdecke, schlägt das Herz Purzelbäume, freue mich wie ein kleines Kind auf den Osterhasen.

Bin mit meiner besten Freundin in die Stadt gefahren um zu shoppen, beginne mitten auf dem Gehsteig  zu tanzen.

„Hast jetzt deine fünf Minuten? Oder nur  vergessen deine Tabletten zu nehmen?“

Drehe mich einmal im Kreis und strecke ihr die Zunge raus.

„Juhu… Er hat sich gemeldet.“

„Wer?“

„Na das Oberschnucki aus Klagenfurt. Weißt eh, der von letzter Woche.“

„Also bei deinem Männerverschleiß kann man schon mal den Überblick verlieren. Meinst den Womanizer?“

„Ja genau den.“

Wir spazieren eine belebte Straße entlang und bleiben vor dem Schaufenster eines italienischen Schuhladens stehen.

„Sag mal hast dich ein bisschen verknallt, oder wieso strahlst du so?“

„Ach was. Das ist nur rein körperlich.“

„Nein, ich kenne dich. Wenns dir nur um Sex gehen würde, hättest anders reagiert. Ganz ohne dabei zu tanzen. Jetzt zeig endlich was er geschrieben hat.“

Ich öffne die Mail ,Ellena schnappt sich das Telefon, und während wir den Laden betreten liest sie die Nachricht laut vor: „Ich bin froh, dich kennengelernt zu haben und habe seit unserem Treffen jeden Tag an dich gedacht. Das Date war wunderbar. Hast du am Samstag Zeit? Liebe Grüße.“

„Gehts noch eine Spur lauter? Ich glaube auf der anderen Straßenseite habens uns noch nicht gehört.“

Eine Verkäuferin kommt hinter der Kassa hervor  und fragt ob sie uns helfen kann.

„Nein danke. Uns ist nicht zu helfen.“

Verstört und ein wenig angepisst zieht sie wieder ab und belästigt eine andere Kundin mit ihrem Helfersyndrom. So wie die aussieht, braucht die allem Anschein nach eher Besuch von der Styling Polizei. Wie kann man sich nur so gehen lassen? Da braucht es die Weiber nicht wundern, wieso die Kerle alle fremdgehen.

Ellena hat sich einen weißen Stiletto gekrallt, um ihn zu begutachten.

„Wenn ich die anziehe, bin ich fast so groß wie du. Geiles Teil.“

Ein vor der Türe wartender schwarzer Riese, der mich an Usain Bolt erinnert, lässt mir den Atem stocken, und den Mund offen stehen.

„Geile Sau.“

„Wie bitte?“

Meine Freundin braucht nicht lange um zu begreifen, was der Auslöser für meinen  „komm und fick mich“-Blick ist.

„Maja, nein. Das ist ja schlimmer als mit meinen Kindern im Spielzeugladen.“

„Wieso? Sind da auch so viele schwarze Männer?“

„Nein, aber die wollen auch alles haben, was sie sehen.“

Noch bevor ich habe was ich sehe, steigt das heiße Gerät in ein Taxi und verschwindet aus meinem Blickfeld.

„Sag mal, können wir nicht einfach nach Afrika in den Urlaub fliegen?“

Die Stilettos wandern zurück ins Regal, und Ellena grinst mich an.

„Ja genau Frau Misses Pornoprinzessin. Und wenn nach drei Wochen dort unten, alle Schwänze die du hattest zusammenlegst, hast die Strecke von Kapstadt bis Klagenfurt .“

Ein älterer Herr der eben in das Geschäft gekommen ist, kriegt einen hochroten Kopf und hastet an uns vorbei.

Versteh nicht, wieso alle immer die Gesichtsfarbe wechseln, wenn man Gespräche über Genitalien führt. Was machen denn  die, wenn sie nachmittags RTL gucken? Ausschauen wie ein Signalkrebs?

„Also jetzt übertreibst aber schon ein bisschen. Sag mal willst die Schuhe jetzt kaufen oder hier einziehen? Ich bin durstig, lass uns was trinken gehen.“

Machen uns auf den Weg Richtung Innenstadt, unweit vom Rathaus ist ein kleiner Gastgarten. Ein schattiges Plätzchen suchend, lästern wir über vorbeilaufende Passanten, mustern den Arsch des Kellners, bevor wir zwei Aperol-Spritzer bei ihm bestellen.

„Also was machst jetzt mit deinem Schnucki?“

„Den hab ich schon längst zugesagt.“

Beim Gedanken an den kommenden Samstag, richten sich meine Nippel unter dem Shirt auf.

„Wann denn bitte?“

„Als du noch im Schuhkaufkoma warst.“

„Und was machst wegen deinem anderem Mister Schmetterlinge im Bauch?“

„Den bin ich lange genug hinterhergelaufen. Das Ding ist durch, bringt doch eh nichts außer Ärger.“

Nehme einen großen Schluck vom Drink, als könnte das gegen die aufkommende schlechte Laune helfen.

„Nein, das ist sicher noch nicht vorbei.“

Ich verschlucke mich beinahe an der Orangenscheibe, immer dieses verluchte Obst im Getränk, gemeingefährlich und hinterfotzig .

„Doch ist es. Ich kenn den doch im Grunde gar nicht.“

„Wann hast das letzte Mal an ihn gedacht?“

Scheiße, Fangfrage.

„Keine Ahnung.“

„Du lügst, und das weißt du auch.“

Vermutlich hat sie Recht und da ist noch etwas übrig. Doch alles woran ich im Moment denken will, ist Mister Womanizer.

„Können wir nicht über etwas Schöneres reden? Syphilis zum Beispiel?“

„Du bist so blöd, aber das ist gut so.“

Ja ich hab den Gartenzwerg neben mir auch verdammt gern.

An Tagen wie diesen.

Unnachgiebig knallt die Sonne vom Himmel, macht mich noch schärfer  als Rocco Siffredi und Rotwein zusammen. Sehe mich am Ufer des Sees nach was Fickbarem um, aber leider Fehlanzeige.

Die einzigen Männer die so halbwegs anziehend auf mich wirken, haben alle eine Frau im Schlepptau, also eher unbrauchbar für eine schnelle Nummer in der Umkleide.

Wenn schon die Realität nix hergibt, sollt ich mal die virtuelle Welt durchchecken.  Gehe meine Bumskontakte bei What´s App durch und überlege wen ich wohl anschreiben sollte.

Den Autoficker aus Klagenfurt? Ach, der ist ohnehin nach fünf Minuten fertig und fragt danach allen Ernstes wie er war. Kann ich gerne drauf verzichten, da macht onanieren noch mehr Spaß.

Oder der schwarze Riese aus Nigeria? Ein Sportfickfanatiker erster Klasse, aber leider äußerst anhänglich. Kein Bock auf romantische Liebesschwüre während ich den Arsch gevögelt bekomme. Kuschelsexgestörte Neurotiker; nein danke.

Bin ich zu anspruchsvoll? Oder haben die Typen alle einen an der Waffel? Wo sind die dominanten  Puristen hin, die eine spontane Nummer am Nachmittag zu schätzen wissen, ohne mich gleich vor den Altar zerren zu wollen?

Hektisch streicht der Daumen über den Bildschirm vom Smartphone und bleibt bei einem Bekannten aus der Steiermark hängen. Kennen uns schon eine Weile und ficken auch gerne miteinander. Sein Schwanz ist nicht nur riesengroß, nein er kann auch damit umgehen.  Der Gedanke an das Deluxe-Exemplar lässt mich äußerst unkonzentriert werden. Und richtig feucht an der richtigen Stelle.

„Hi. Wie geht´s?“

Versuche nicht gleich bei der ersten Nachricht mit der Tür ins Haus zu fallen.  Markus kennt mich ohnehin schon genug um zu wissen worauf die Konversation hinausläuft. Hab das Telefon noch nicht mal auf die Seite gelegt, als mir das Summen seine Antwort ankündigt.

„Hi Baby. Passt alles? Bei dir? Was tustn?“

„Lieg am See und denk an dich.“

„Dann sollten wir uns sehen.“

Ich mag Männer, die wissen was ich brauche ohne dass ich es sagen muss. Wir verabreden uns für den frühen Abend in einem nahegelegenen Hotel. Er hat ein Haus, unweit des Nobelschuppens am Wörthersee, doch sein Anstand ist groß genug um mich nicht dorthin einzuladen. Wäre auch unpassend mit mir in dem Bett zu liegen, in dem er für gewöhnlich seine Ehefrau besteigt. Beinahe schon ein Moralapostel der Mensch.

Markus öffnet mir die Tür, grinst mich an, zieht mich in die riesige Suite und beginnt ohne ein Wort zu sagen damit mich auszuziehen.

„Genauso hab ich dich in Erinnerung, du geiles Miststück“, vorsichtig tasten sich seine Finger an die nasse Stelle zwischen meinen Schenkeln und ich bin nicht weit davon entfernt völlig auszulaufen.  Kurz streift er mich, entlockt mir ein wimmerndes Stöhnen ehe er sich zurückzieht um den Hörer des antiquiert wirkenden Telefons neben dem Bett abzunehmen.

„Hallo. Bitte eine Flasche Champagner auf Zimmer 245.“

Halte die Spannung die in der Luft liegt beinahe nicht mehr aus und streichle mich selbst, während er mir dabei zusieht, immer noch in seinem schwarzen Anzug.

Zunehmend heftiger stoße ich meine Finger in die heiße Stelle die drauf und dran ist mich um den Verstand zu bringen, schaue ihm die ganze Zeit über tief in die Augen während ich millimeternah an der Grenze zum Höhepunkt herumtanze.

Einen Augenblick bevor es soweit ist reißt mich ein Klopfen aus dem Tranceähnlichem Zustand der Ektase. Verdammt nochmal. Der Zimmerservice.

„Na los Babe. Öffne die Tür.“

Fassungslos und verwirrt bin ich mir nicht sicher ob es sein Ernst ist, oder er mich bloß auf den Arm nimmt.

„Im Ernst?!

Energische Schritte in meine Richtung, er packt meine Haare, zieht daran, klatscht mit der anderen Hand auf meine Brüste und drückt mich Richtung Türe.

„Los jetzt. Mach auf.“

Widerwillig tue ich was er von mir verlangt, splitterfasernackt öffne ich einem äußerst attraktiven jungen Kellner der mit dem geordertem Sprudelwein wartet. Äußerst professionell ignoriert er die Tatsache, dass ich nichts mehr anhabe,  öffnet die Flasche und schenkt zwei Gläser ein.

Markus beobachtet die ganze Szene mit einem amüsierten Gesichtsausdruck, während ich etwas verunsichert dastehe und meinen Blick zum Boden senke.

„Hast du auch noch ein drittes Glas dabei?“

Mister Zimmerservice nickt, fasst in die untere Ebene des Servicewagens und schenkt auch noch ein drittes Mal ein.

„Ist das alles? Darf ich Sie um eine Unterschrift bitten?“

Markus´ Augen leuchten als er die Quittung unterzeichnet, er wirft sein Sakko in die Ecke und wendet sich nochmal dem Hotelangestellten zu.

„Hast Lust die Kleine mit mir gemeinsam ranzunehmen?“

Stehe immer noch wie angewurzelt da und bin mir nicht sicher ob ich richtig gehört habe. Und doch… Meine Fotze ist nass wie nie zuvor.

„Gerne. Hab ohnehin schon Feierabend. Stemple mich nur kurz aus dann komm ich wieder.“

Er verschwindet und ich bin immer noch fassungslos als Markus mich in den Arm nimmt und küsst.

„Du Luder, hast ihn ziemlich angemacht. Der hatte schon eine Latte bevor die Flasche offen war.“

„Also willst mich jetzt mit ihm gemeinsam durchknallen?“

Noch während ich ihm die Frage stelle, merke ich wie sich die Vorfreude ins Unermessliche steigert.

„Wer hat dir erlaubt zu reden?“

Er reicht mir das Glas, streichelt mich, wir trinken, als es erneut an der Tür klopft.

„Ich will dass du dich auf über den Tisch da drüben beugst.  Du bleibst dort bis ich dir etwas anderes sage. Und ich will kein Wort mehr von dir hören, es sei denn ich frag dich etwas. Hast du das verstanden?“

„Ja.“

Er ohrfeigt mich und sieht mir tief in die Augen.

„Ja, was du Fickschlampe?“ Sein Tonfall jagt mir einen eisigen Schauer über den Körper; beängstigend und dennoch so unfassbar erregend.  Nichts bringt mich mehr in Fahrt als die Dominanz die er ausstrahlt.

Bitte benutz mich. Tu mit mir was du willst. Mein Körper gehört dir. Wie ein Katalysator wirken die eigenen Gedanken.

„Ja, Sir.“

„Braves Mädchen. Und jetzt ab mit dir.“

Breitbeinig beuge ich über den Besprechungstisch, verwundert darüber dass ich es noch nicht tropfen höre.

Ausgelassenes Lachen vernehmend, Schritte die immer näher kommen, jemand schlägt mir auf den präsentierten Arsch, in nie geahnte Höhen rauschender Herzschlag während ich Hände überall auf meinem Körper fühle.

„Sie ist wirklich geil.“

Auch wenn ich nicht sehen kann wer von den Beiden meine Brüste umklammert, so weiß ich dennoch dass es nicht Markus ist. Mein Kopf wird hochgezogen, ich öffne die Augen und sehe in sein Gesicht.

„Mach den Mund auf, und zeig mal was du kannst“

Gierig lecke ich über seine gewaltige Schwanzspitze und sauge daran, immer heftiger stöhnt er auf und rammt mir seinen Prügel mitten ins Gesicht, während Nummer zwei sich seinen Weg in meinen Arsch bahnt. Ich versuche erst widerwillig auszuweichen, plötzlich hat er den Dreh raus und drückt mir sein Teil überaus angenehm in das enge Loch hinein.

Überwältigt von dem Gefühl zwei Schwänze auf einmal in mir zu haben rase ich mit Lichtgeschwindigkeit Richtung Höhepunkt. Schreie wie am Spieß als es mir kommt, den Mund weit aufgerissen, ist es auch bei Markus soweit.

„Du geile Fotze. Machs Maul auf.“

Schießt mir die ganze Ladung tief in den Rachen und verbietet mir runterzuschlucken. Nummer zwei hämmert wie besessen in meinen Hintereingang, zieht ihn raus und stellt sich vor mich.

Sekunden später wichst auch er mir ins Gesicht und ich bekomm die zweite Dosis ab.

„So Baby, jetzt darfst runterschlucken.“

Tue was mir gesagt wird und sacke auf den Fußboden.