Fickfisch

Rasiermesserscharf bahnen sich seine Worte durch mein Herz, verwandeln den einst so starken Muskel in ein Häufchen blutendes Elend. Warum tu ich mir das an?
Wenn ich plötzlich in einer Welt ohne Tinder, Batterien, Männer und experimentierfreudigen Frauen aufwachen- und somit notgedrungen zur Zoophilie gedrängt würde – welches Tier käme da wohl ins Recall?
Der Buckelwal – weil großes Genital?
Ein Delfin, weil ohne Haare und Flipper sicher kein Arschloch gewesen ist?
Oder doch eher ein Hai, gefährlich aussehend, obwohl er im Grunde seines Herzens auch nur ein schwuler Delfin ist?
Wer will schon mit Fischen ficken?
Wer will schon mit Säugetieren ficken, die so tun, als ob sie Fische wären?
Vielleicht ein Gorilla?
Käme dem männlichen Part meiner eigenen Spezies verdammt nahe.
Meine Fingerspitzen zeichnen die Konturen seiner Füße nach, langsam schließt sich der Griff über seinen Fesseln. Packe ihn fest an, lecke über seine nackte Fußsohle. Leises Wimmern begleitet das unkontrollierbare Zucken seines Körpers. Er bebt. Ich dirigiere.
Sauge an seinen Zehen, einer nach dem anderen verschwindet zwischen meinen Lippen. Lautes winseln, mach den Mund auf du nutzloses Stück.
Pornodarsteller bekommen die dreifache Gage für Anal, er bekommt nicht mal ne Vorwarnung.
Drei Finger ohne Jammern, wenn ich mit ihm fertig bin, bekommt er einen Keks.
Ich frag mich, wo Ladyboys ihre Unterwäsche kaufen? Immerhin müssen die Titten und Pimmel gleichzeitig verstauen. Klingt nach einem logistischen Alptraum.
Vielleicht aber nach einem Buisnessplan?
Sollte das mit meinem Exekutor besprechen. Tausche Kuckuck gegen Transvestiten-Reizwäsche- Patent.
Hoffentlich krieg ich die Finanzierung, bevor sie mich in die Irrenanstalt bringen.

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