Merci Jean Francois

Blinzle in die Sonne, bevor ich die Augen schließe und mich ganz auf seine Berührungen konzentriere. Kreisende Fingerspitzen, weniger als einen Millimeter von meiner Haut entfernt, bahnen sich ihren Weg. Vorsichtig kratzt er über meine Knie, weiter zu den Innenseiten der Oberschenkel. Hält inne, lauscht meinem lauter werdenden Atem.

Wie auf Knopfdruck schiebt sich mein Becken nach oben, instinktives Betteln um einen Fick, übermächtiges Verlangen übernimmt die Schirmherrschaft der Kommandozentrale.

Dirigiere seine Hand mit meiner dorthin wo´s dringend ist. Zeig ihn wie.

Zittere am ganzen Körper, unkontrollierbares Zucken lässt die nahende Explosion erahnen. Wie die Vorstufe eines epileptischen Anfalls.

Völlig unerwartet wandern seine Finger zurück nach oben, streicheln mir Haarsträhnen aus dem Gesicht. Mister Casanova scheint Lust auf Spielchen zu haben.

Alles in mir schreit nach Vereinigung, immer schneller drücke ich mich gegen seine ausgebeulte Jeans, fummle hektisch an dem verfluchten Reisverschluss herum, schaffe es nicht das harte Teil raus zu holen.

„Scheiß Kindersicherung.“

„Wer wird denn gleich Fluchen, Schätzchen?“

Tiefenentspannt schwingt er sich von der Hängematte, lässt die Hosen runter, gönnt seiner Errektion Frischluft und grinst mich dreckig an.

So nicht. Nicht mit mir.

Versuche genauso elegant aus dem schaukelndem Ding zu kommen wie Mister Lover Lover, verliere allerdings das Gleichgewicht und falle dabei beinahe auf die Fresse.

Als hätte er es kommen sehen, fängt mich Mister Oberständer auf.

„Vielleicht solltest du besser liegen bleiben und dich einfach entspannen“, amüsiert und doch bestimmt flüstert er mir zu.

„Fick mich, bitte.“

Sinke auf die Knie, zeichne über die Konturen seiner Leisten, packe ihn am Arsch, ziehe ihn an mich und öffne den Mund.

 

 

 

 

Air Condition für Fortgeschrittene

Viel zu schnell ist die laue Sommernacht vorbei, so wie immer wenn man sie mit dem richtigen Menschen verbringt. Spüre seine Arme um mich, wünschte jemand könnte die Zeit anhalten.

Bin spät dran, hektische Suche nach einem Slip verläuft im Sand, Zeit für´n  Frühstücksfick ist Wunschdenken. Ich  muss unbedingt zurück nach Hause, zehntausend unerledigte Dinge lassen mich wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Stadt hetzen. Hoffe den Zug noch zu erwischen.

Seelenlose Betonbunker speichern die Hitze und schmeißen sie mit doppelter Intensität zurück, insgeheim bin ich dann doch froh, unter dem Fick-mich-Fummel nicht auch noch Unterwäsche tragen zu müssen.

Allerdings scheint auch der Board-Service Mensch meine zentrierte Air-Condition für ganz Arme zu bemerken, als ich für einen Moment einschlafe und mir das Kleid nach oben rutscht. Seiner Gesichtsentgleisung zufolge, hat er heute noch keine Muschi gesehen; abgesehen von meiner.  Beiße mir auf die Zunge, um nicht laut zu denken, grinse ihn stattdessen dreckig an.

Sein Teint wechselt von Wasserleiche auf Nothammer, gespielt-beschäftigt läuft er an mir vorbei.

Hab beinahe vergessen, wie lustig  Exibitionismus ist.

Schlafe mit einem Lächeln im Gesicht ein, immer wieder rauschen Bildfetzen  vergangener Nacht durch den Kopf. Träume von seinen Händen auf- und seinem Schwanz in mir. Masturbieren wäre schön.  Masturbieren lassen schöner.

Erwache, als der Zug bremst. Desorientiert und fickerig schau ich in tiefschwarze Augen, die mich von der gegenüberliegenden Seite des Abteils mustern.

Wo kommt denn das Schnucki auf einmal her?

Dich schickt der Himmel, Baby.

Sein oranges Shirt spannt an den richtigen Stellen, was man von seiner Jeans leider nicht behaupten kann. Die schulterlangen Haare schauen noch verstörter als meine eigenen aus. Als wäre das Chaos aus dem Gehirn ins Umland geflohen um dort eine Revolution anzuzetteln.

Schnucki sieht verlegen zur Seite, als er meine Blicke bemerkt.

Ich mag es, wenn sie so schüchtern sind. Das sind oft  die irrsten Freaks im Bett.

Gott sei Dank kühlt die Klimaanlage den Wagon auf knapp über dem Gefrierpunkt, ansonsten würd ich mein Gegenüber wohl auf der Stelle bespringen- Kopfkino in HD kickt mich noch einen Tick höher, als ich es ohnehin schon bin.

Wie sein Schwanz wohl aussieht? Wie er sich anfühlt, ob er hart fickt oder doch eher zärtlich?

Als hätte er meine Gedanken gehört, dreht er sich plötzlich in meine Richtung, starrt mir in die Augen,  legt mich mit Blicken flach. Und es sind nicht die von der zärtlichen Sorte. Ganz im Gegenteil.

Kann mal jemand die Klima einen Gang höher schalten?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ménage-à-trois

Es ist der erste richtig schwüle Tag in diesem Jahr, ich bin am Heimweg von einer Verabredung und die verdammte Klimaanlage hat sich soeben aufgehängt.  Als ob ich durch die letzten zwei Stunden Sportficken nicht ohnehin schon aufgeheizt genug wäre.

Der Nachmittag mit Mario war schön, er hat mich anständig durchgefickt, und doch war es nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Ich nutze die Kaffeepause um in der Werkstatt anzurufen, nicht ganz ohne Hintergedanken.

„Hi Mo. Hast du morgen mal Zeit, meine Klima hat den Geist aufgegeben.“

„Hallo Maja, ja klar für Dich hab ich doch immer Zeit. Soll ich das Auto abholen oder stellst ihn mir selbst rein?“

„Nein, ich komm in der Früh eh in die Stadt hinein, dann lass ich die Kiste bei dir stehen.“

„Alles klar, so machen wir. Was tust heute noch?“

Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert.

„Weiß noch nicht, würd gern noch eine Runde ficken. Bin aber erst in einer Stunde zurück.“

Eine vorbeieilende Kellnerin sieht mich etwas irritiert an; ich denke es liegt an meiner Wortwahl.

„Super. Meld dich einfach, sobald wieder da bist Süße, könnten ja mal wieder in den Swinger Club fahren.“

„Ich denk der hat heute zu?“

„Werd das mal eben abchecken und meld mich dann noch mal bei Dir. Bis später.“

„Ciao, bis dann.“

Ich bezahle und kaum hab ich den Motor gestartet, summt das Telefon. Das ging aber schnell, denk ich mir beim Blick auf die Nachricht.

„Club hat heute leider zu. Fahren wir zum See? Sebastian würde auch mitkommen.“

Oh ja, ein wenig Abkühlung wär wirklich der Wahnsinn. Und zwei Schwänze sind  besser als einer. Rase mit hundertsechzig Sachen über die Südautobahn zurück nach Kärnten, will mich erst noch kultivieren und einen Ofen rauchen, bevor ich mit den Jungs zum Baden fahre.

Mo ist mein Nachbar, südländischer Typ, schlank und durchtrainiert, etwas kleiner als ich, dafür hat er ein sehr beeindruckendes Gerät zwischen seinen Beinen, mit dem ich das erste Mal vor etwa einem halben Jahr Bekanntschaft gemacht habe.

Wir haben uns zufällig am Weihnachtsmarkt getroffen und wollten eigentlich nur einen Glühwein miteinander trinken. Kurze Zeit später bin ich nackt vor ihm gekniet, seinen Prachtschwanz tief im Rachen, während uns drei seiner Kollegen zugesehen haben und ein vierter dabei war mich von hinten zu nehmen.

Die Erinnerungen von diesem ersten Mal  im Club vermischen sich mit denen des heutigen Nachmittags und ich lasse meine Hand tiefer wandern.

Gleite unter meinen Rock, schiebe mir zwei Finger in die feuchte Enge und reibe mit dem Ballen der Hand über den Kitzler. Geht doch nichts über ein wenig wichsen während der Fahrt.

Es kommt mir schnell und heftig, der Sitz ist total durchnässt, als ich den Rock wieder nach unten ziehe und von der Autobahn abfahre. Perfektes Timing, perfekter Zustand.

Völlig entspannt erreiche ich meine Wohnung, springe erst in die Dusche und danach in ein kurzes Kleid mit tiefem Ausschnitt.  Will gerade den Joint anzünden als es an der Türe läutert und ich durchs Küchenfenster seinen Van stehen sehe.  Drei tiefe Züge später, breche ich auf und steige in den schwarzen Sharan.

„Baby, bist geil oder was?“

Die zwei Jungs drehen sich synchron zu mir um. Fasse kurz in die Handtasche um meinen Lieblingsprügel raus zu holen. Sebastians Augen werden immer größer, als ich mir meinen Plastikkollegen immer weiter in die Muschi schiebe.

„Du bist so ein heißes  Stück, hast ja gar keinen Slip an“, er klettert zu mir auf die Rückbank und übernimmt die Führung von Mister Fridolin.

Gott sei Dank, hab für heute schon genug im Auto masturbiert.

Packe seinen Pimmel aus, muss nicht mal lange blasen ehe er kerzengerade in die Höhe steht.

„Ja genau fick sie gleich auf der Rückbank“, feuert Mo  seinen Kumpel an.

Ich bin nicht mehr fähig irgendwas dazu  zu sagen, erstens weil mein Mund voll Schwanz ist  und zweitens wegen Gehirn auf Autopilot.

„Die Kleine kann das richtig gut, was?“

Während er den Familien Van parkt, überlege ich kurz ob ich ein schlechtes  Gewissen haben sollte, weil ich einen verheirateten Mann zwischen zwei Kindersitzen die Latte lutsche. Nach kurzem auf und ab, entscheide ich mich dagegen. Soll er doch Gewissensbisse haben, ist schließlich sein Problem.

Dankbar dass Mo die Türe öffnet und ich nicht weiter über mein Moralverständnis nachdenken muss, steigen wir aus und spazieren über die Liegewiese zum Strand.  Sebastian macht sich noch nicht mal die Mühe seinen Prügel wieder einzupacken, bin ich froh dass es schon stockdunkel ist.

Am Steg sitzen einige Jugendliche bei einem Saufgelage zusammen und hören laute Musik.  Einige Meter von ihnen entfernt gehe ich auf die Knie und befreie auch den zweiten Schwanz,  lasse ihn im Gesicht verschwinden. Sebastian schiebt mir das Kleid in die Höhe und  sein Gerät immer tiefer in die Muschi, als plötzlich jemand vom anderen Ufer schreit: „Hey die ficken ja!“

„Naja zum Sonnenliegen ist es auch schon bisschen spät, oder“, rufe ich zurück, ehe ich den Mund wieder voll habe und den Lichtstrahl bemerke der auf uns gerichtet ist. Na bravo, jetzt filmen uns die Spasten auch noch. Sollten ihnen wohl eine anständige Show liefern, damit der Clip auf Pornhub oft angeklickt wird.

Mo packt mich an den Haaren und drückt meinen Kopf gegen seinen Schoß, ich muss kurz würgen, er ist einfach zu gewaltig. Nummer zwei hämmert wie verrückt in meine zuckende Möse, zwei Finger hat er in meinem Po versenkt. Auf einmal zieht er sich komplett aus mir zurück und spuckt mir auf den Hintereingang.

„Boah ja fick ihr mal richtig in den Arsch, die braucht das.“

Langsam, doch sehr bestimmt bahnt er sich seinen Weg, mit einem Ruck ist er ganz in mir und erhöht die Schlagzahl, die am anderen Ende von mir ist bereits am Maximum angekommen.

Das Stöhnen wird  lauter, sein Griff an meinem Hinterkopf immer fester, ein letztes Mal stößt er tief in meinen Rachen und spritzt  alles hinein.

„Brav runterschlucken, du Luder.“

Endlich habe ich eine Hand frei, fasse damit zwischen meine Beine und reibe mich innerhalb von Sekunden zum fünften Höhepunkt des Tages. Schreie losgelöst als es mir kommt, scheinbar gefällt das auch dem Kerl hinter mir, er krallt sich an meinen Titten fest, drückt ihn bis zum Anschlag in meinen wundgefickten Arsch.

„Ahhh, das ist so eng.. Ich komme.“

Sebastian umarmt und küsst mich, hilft mir auf die wackelig gewordenen Beine. Wir suchen die verstreuten Klamotten zusammen, während am anderen Ende das Licht der Kamera ausgeht.

Mister Lover Lover Libanon

2015-03-07 21.31.44

Bin zum Babysitten verdonnert worden, wobei das Baby mittlerweile 17 und mitten in der Pubertät ist. Mein Bruder und sein gleichaltriger, mindestens genauso groß und altersentsprechend genauso bescheuerter Freund Lukas, wollen bei der Affenhitze natürlich zum See.

Großartig.

Und ich will dreißigtausend Euro, einen Ford Mustang Shelby GT und einen dreiundzwanzigjährigen, gut gebauten, äußerst potenten Brasilianer. Aber wer fragt mich schon.

Wunderbar so ein Ufer, vollgestopft mit laut grölenden, vor sich hin schwitzenden,  versifften und angesoffenem Pöbel. Nicht das ich ungern am Wasser  wäre, aber das Publikum auf diesem einem Strand ist die Steigerung vom Kaisermühlenblues. In der Balkan Version. Ich wundere mich, wieso eigentlich noch niemand offenes Feuer gemacht, und ein Spanferkel darüber gehängt hat.

Doch noch bevor ich die Frage laut stelle, denke ich mir es wäre besser die Klappe zu halten, ehe noch einer den Gedanken in die Tat umsetzt.

Keine drei Sekunden nachdem wir uns mittendrin statt nur dabei die Handtücher aufgebreitet haben, dringt die spannende Geräuschkulisse die uns umgibt bis in mein Bewusstsein

„Ey, isch figg deine Mudda du Hurensohn“ die Meldung aus dem Mund einer von mir auf zwölf Jahren geschätzten kleinen Dunkelhaarigen zaubert mir ein entspanntes Grinsen auf die Lippen.

Lautes Gelächter auch von Seiten meiner zwei Riesenbabys, die mich mit ihrem Gelaber über Bushido und  die Titten einer gewissen Jaqueline  beinahe in den Wahnsinn treiben. Ich  frage mich ob ich in dem Alter genauso viel Mist verzapft habe, stehe auf und streife mir das Strandkleid über den Kopf.

Plötzlich ist es still.

„Maja, die schauen dich alle an…“

Ich habe die ungeteilte Aufmerksamkeit meines Bruders und scheinbar auch die von circa hundertfünfzig anderen Badegästen als ich mit meinen 182 cm nackt mitten auf der Liegewiese stehe.

„Scheiß dich nicht an Michi“

Gott, wie schön ist diese herrliche Ruhe.

Genieße die Blicke noch einen Moment bevor ich mir zumindest ein Bikiunterteil  anziehe, mich wieder in die Waagrechte begebe und meine Brüste in die Sonne lege.

Lukas schaut mich verstohlen an.

„Hattest du nicht mal ein Bauchnabelpiercing?“

Bemerkenswerte Beobachtungsgabe der Junge.

„Ja das hab ich nur tiefergelegt.“

Die Farbe seines Kopfs lässt auf einen Sonnenstich schließen, als ich den Satz zu Ende gesprochen habe.

Es hat funktioniert und die Beiden verschwinden Richtung Strandbar. Gut so. Endlich Ruhe. Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert.

Döse vor mich hin, werfe ab und zu einen Blick rund um mich herum, versichere mich, dass die Dumpfbacken okay sind und checke die Umgebung nach etwas Abendunterhaltung ab.

Tatsächlich kreuzt  ein junger Mann meinen Fokus, Prädikat „äußerst fickbar“.

Das schwarzäugige Muskelpaket mit  kurzen Haaren und sonnengebräunter Haut lässt mich und meinen Instinkt aus der Siesta erwachen.Für den Bruchteil einer Sekunde kreuzen sich unsere Blicke, starten den Turbo und ich weiß nicht mehr ob ich so heiß wegen des Wetters oder des Kerls bin.

Ebenso schnell wie mein Kopf Kino angeht ist er leider schon wieder aus der Bildfläche verschwunden. Mist.

Stunden später hab ich die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit ihm bereits aufgegeben und wir beschließen den Heimweg anzutreten.

Wie aus dem Nichts steht er plötzlich vor mir:

„Gehst etwa schon?“

Völlig perplex kann ich nicht aufhören ihn anzustarren.

„Ja, ich muss mal die zwei Jungs nach Hause bringen.“

„Aha. Und was machen wir zwei dann später noch?“

Da wird mir bestimmt noch was einfallen, denke ich mir, drücke ihm einen Zettel in die Hand, auf dem meine Nummer gekritzelt ist und liefere Michael und Lukas wieder bei deren Erzeugern ab. Wie schön sind Kinder, wenn man sie wieder zurück an den Absender schicken kann. Herrlich.

Stehe am Balkon meiner Wohnung, blase süßen Rauch in den sternenklaren Himmel und im gleichen Augenblick in dem ich mich frage wie libanesisch geht, piepst mein Handy.

„Sehen wir uns noch?“

Gutes Timing, Baby.

„Ja klar. Magst zu mir kommen?“
Zehn Minuten darauf öffne ich ihm splitterfasernackt die Türe, und Mister Libanon scheint sichtlich verwirrt.

„Willst vorher nicht bissl reden?“

Irritiert kann er dennoch seine Augen nicht von mir lassen.

„Nein, ich will ficken. Nicht reden.“

Als ob sämtliche seiner Synapsen auf Standbild eingestellt wäre, bewegt er sich keinen Millimeter. Für eine gefühlte Ewigkeit scheint die Szene eingefroren.

Wie aus dem Nichts schüttelt  er seinen Kopf, fasst mir an die Brüste und küsst mich.

„Wo ist denn hier das Schlafzimmer?“

Juhu, Schockstarre überwunden.

Küsse ihn zurück, seine Zunge ist richtig talentiert und ich frag mich ob er wohl überall so heiß schmeckt.

Meine Hände wandern tiefer, genauso wie auch mein Kopf, vorsichtig streife ich seine Short nach unten, und sauge den irrsinnig machenden Geruch seines großartigen Körpers ein.

Den und seinen Ständer, so tief wie möglich.

Unerwartet heftig hält er auf einmal meine Arme fest, zieht seinen zugegebenermaßen winzigen Schwanz aus meinem Mund, schreit einmal laut auf und spritzt mir mitten ins Gesicht.

Nach nicht mal dreißig Sekunden.

Ich bin scheinbar im falschen Film. Mister Lover Lover Libanon du kleiner Schnellspritzer.

Benommen sinkt er aufs Bett und flüstert irgendwas wie:

„Du bist so geil“

Das ist echt sein Ernst. Der ist fix und fertig.
Wische mir mit seiner Boxershort das klebrige Zeug von dem Augen.

Kurzer Griff in die Schublade des Nachtkästchens und mein bester Freund aus Plastik eilt mir zur Hilfe. Während mein Date immer noch nach Luft röchelt, stelle ich mich neben ihn ans Bett, einen Fuß auf den schwarzen Metallrahmen der Pritsche gelehnt.

Stecke mir den roten Vibrator erst in den Mund, dann ganz langsam in meine längst überfällige Fotze, die ihr Abendessen mit schmatzenden Geräuschen verschlingt. Und wieder ausspuckt. Und wieder verschlingt.

Die Augen meines immer noch leicht lädierten Fickers werden immer größer, seine Hände wandern zum Kunststoffkonkurenten, er nimmt ihn mir weg und macht mit Händen und Zunge dort weiter wo Mister Fridolin aufgehört hat.

Steckt mir zwei Finger in den Arsch während seine  Zungenspitze Tango am Gipfel meiner geilsten Stelle tanzt. Leckt mich bis zur Besinnungslosigkeit, zucke, schreie, zittere und schreie nochmal.

Vollkommen tiefenentspannt kuschle ich mich in seine Arme, wir rauchen den Ofen fertig, der im Aschebecher gelegen hat.

„Babe, es ist voll scheiße.“

Sein Gesichtsausdruck lässt eine ernste Ansprache erwarten, gespannt warte ich auf seine Fortsetzung

„Warum? Was meinst denn?“
„Weist meine Eltern sind strenge Moslems, wenn die wissen dass ich mich mit dir treffe, bringe ich Schande über meine Familie.“

Sein Dackelblick könnte glatt jemand umhauen. Jemand anderen.

Pruste laut los und kann mich vor Lachen kaum halten.

„Schnucki, ich wollt dich nur ficken. Und jetzt schmeiß ich dich raus. Muss morgen früh aufstehen.“

Humor ist nicht so das Ding vom Libanon.

Sieht mich etwas angepisst an, als er sich anzieht und wieder verschwindet.

An Tagen wie diesen.

Unnachgiebig knallt die Sonne vom Himmel, macht mich noch schärfer  als Rocco Siffredi und Rotwein zusammen. Sehe mich am Ufer des Sees nach was Fickbarem um, aber leider Fehlanzeige.

Die einzigen Männer die so halbwegs anziehend auf mich wirken, haben alle eine Frau im Schlepptau, also eher unbrauchbar für eine schnelle Nummer in der Umkleide.

Wenn schon die Realität nix hergibt, sollt ich mal die virtuelle Welt durchchecken.  Gehe meine Bumskontakte bei What´s App durch und überlege wen ich wohl anschreiben sollte.

Den Autoficker aus Klagenfurt? Ach, der ist ohnehin nach fünf Minuten fertig und fragt danach allen Ernstes wie er war. Kann ich gerne drauf verzichten, da macht onanieren noch mehr Spaß.

Oder der schwarze Riese aus Nigeria? Ein Sportfickfanatiker erster Klasse, aber leider äußerst anhänglich. Kein Bock auf romantische Liebesschwüre während ich den Arsch gevögelt bekomme. Kuschelsexgestörte Neurotiker; nein danke.

Bin ich zu anspruchsvoll? Oder haben die Typen alle einen an der Waffel? Wo sind die dominanten  Puristen hin, die eine spontane Nummer am Nachmittag zu schätzen wissen, ohne mich gleich vor den Altar zerren zu wollen?

Hektisch streicht der Daumen über den Bildschirm vom Smartphone und bleibt bei einem Bekannten aus der Steiermark hängen. Kennen uns schon eine Weile und ficken auch gerne miteinander. Sein Schwanz ist nicht nur riesengroß, nein er kann auch damit umgehen.  Der Gedanke an das Deluxe-Exemplar lässt mich äußerst unkonzentriert werden. Und richtig feucht an der richtigen Stelle.

„Hi. Wie geht´s?“

Versuche nicht gleich bei der ersten Nachricht mit der Tür ins Haus zu fallen.  Markus kennt mich ohnehin schon genug um zu wissen worauf die Konversation hinausläuft. Hab das Telefon noch nicht mal auf die Seite gelegt, als mir das Summen seine Antwort ankündigt.

„Hi Baby. Passt alles? Bei dir? Was tustn?“

„Lieg am See und denk an dich.“

„Dann sollten wir uns sehen.“

Ich mag Männer, die wissen was ich brauche ohne dass ich es sagen muss. Wir verabreden uns für den frühen Abend in einem nahegelegenen Hotel. Er hat ein Haus, unweit des Nobelschuppens am Wörthersee, doch sein Anstand ist groß genug um mich nicht dorthin einzuladen. Wäre auch unpassend mit mir in dem Bett zu liegen, in dem er für gewöhnlich seine Ehefrau besteigt. Beinahe schon ein Moralapostel der Mensch.

Markus öffnet mir die Tür, grinst mich an, zieht mich in die riesige Suite und beginnt ohne ein Wort zu sagen damit mich auszuziehen.

„Genauso hab ich dich in Erinnerung, du geiles Miststück“, vorsichtig tasten sich seine Finger an die nasse Stelle zwischen meinen Schenkeln und ich bin nicht weit davon entfernt völlig auszulaufen.  Kurz streift er mich, entlockt mir ein wimmerndes Stöhnen ehe er sich zurückzieht um den Hörer des antiquiert wirkenden Telefons neben dem Bett abzunehmen.

„Hallo. Bitte eine Flasche Champagner auf Zimmer 245.“

Halte die Spannung die in der Luft liegt beinahe nicht mehr aus und streichle mich selbst, während er mir dabei zusieht, immer noch in seinem schwarzen Anzug.

Zunehmend heftiger stoße ich meine Finger in die heiße Stelle die drauf und dran ist mich um den Verstand zu bringen, schaue ihm die ganze Zeit über tief in die Augen während ich millimeternah an der Grenze zum Höhepunkt herumtanze.

Einen Augenblick bevor es soweit ist reißt mich ein Klopfen aus dem Tranceähnlichem Zustand der Ektase. Verdammt nochmal. Der Zimmerservice.

„Na los Babe. Öffne die Tür.“

Fassungslos und verwirrt bin ich mir nicht sicher ob es sein Ernst ist, oder er mich bloß auf den Arm nimmt.

„Im Ernst?!

Energische Schritte in meine Richtung, er packt meine Haare, zieht daran, klatscht mit der anderen Hand auf meine Brüste und drückt mich Richtung Türe.

„Los jetzt. Mach auf.“

Widerwillig tue ich was er von mir verlangt, splitterfasernackt öffne ich einem äußerst attraktiven jungen Kellner der mit dem geordertem Sprudelwein wartet. Äußerst professionell ignoriert er die Tatsache, dass ich nichts mehr anhabe,  öffnet die Flasche und schenkt zwei Gläser ein.

Markus beobachtet die ganze Szene mit einem amüsierten Gesichtsausdruck, während ich etwas verunsichert dastehe und meinen Blick zum Boden senke.

„Hast du auch noch ein drittes Glas dabei?“

Mister Zimmerservice nickt, fasst in die untere Ebene des Servicewagens und schenkt auch noch ein drittes Mal ein.

„Ist das alles? Darf ich Sie um eine Unterschrift bitten?“

Markus´ Augen leuchten als er die Quittung unterzeichnet, er wirft sein Sakko in die Ecke und wendet sich nochmal dem Hotelangestellten zu.

„Hast Lust die Kleine mit mir gemeinsam ranzunehmen?“

Stehe immer noch wie angewurzelt da und bin mir nicht sicher ob ich richtig gehört habe. Und doch… Meine Fotze ist nass wie nie zuvor.

„Gerne. Hab ohnehin schon Feierabend. Stemple mich nur kurz aus dann komm ich wieder.“

Er verschwindet und ich bin immer noch fassungslos als Markus mich in den Arm nimmt und küsst.

„Du Luder, hast ihn ziemlich angemacht. Der hatte schon eine Latte bevor die Flasche offen war.“

„Also willst mich jetzt mit ihm gemeinsam durchknallen?“

Noch während ich ihm die Frage stelle, merke ich wie sich die Vorfreude ins Unermessliche steigert.

„Wer hat dir erlaubt zu reden?“

Er reicht mir das Glas, streichelt mich, wir trinken, als es erneut an der Tür klopft.

„Ich will dass du dich auf über den Tisch da drüben beugst.  Du bleibst dort bis ich dir etwas anderes sage. Und ich will kein Wort mehr von dir hören, es sei denn ich frag dich etwas. Hast du das verstanden?“

„Ja.“

Er ohrfeigt mich und sieht mir tief in die Augen.

„Ja, was du Fickschlampe?“ Sein Tonfall jagt mir einen eisigen Schauer über den Körper; beängstigend und dennoch so unfassbar erregend.  Nichts bringt mich mehr in Fahrt als die Dominanz die er ausstrahlt.

Bitte benutz mich. Tu mit mir was du willst. Mein Körper gehört dir. Wie ein Katalysator wirken die eigenen Gedanken.

„Ja, Sir.“

„Braves Mädchen. Und jetzt ab mit dir.“

Breitbeinig beuge ich über den Besprechungstisch, verwundert darüber dass ich es noch nicht tropfen höre.

Ausgelassenes Lachen vernehmend, Schritte die immer näher kommen, jemand schlägt mir auf den präsentierten Arsch, in nie geahnte Höhen rauschender Herzschlag während ich Hände überall auf meinem Körper fühle.

„Sie ist wirklich geil.“

Auch wenn ich nicht sehen kann wer von den Beiden meine Brüste umklammert, so weiß ich dennoch dass es nicht Markus ist. Mein Kopf wird hochgezogen, ich öffne die Augen und sehe in sein Gesicht.

„Mach den Mund auf, und zeig mal was du kannst“

Gierig lecke ich über seine gewaltige Schwanzspitze und sauge daran, immer heftiger stöhnt er auf und rammt mir seinen Prügel mitten ins Gesicht, während Nummer zwei sich seinen Weg in meinen Arsch bahnt. Ich versuche erst widerwillig auszuweichen, plötzlich hat er den Dreh raus und drückt mir sein Teil überaus angenehm in das enge Loch hinein.

Überwältigt von dem Gefühl zwei Schwänze auf einmal in mir zu haben rase ich mit Lichtgeschwindigkeit Richtung Höhepunkt. Schreie wie am Spieß als es mir kommt, den Mund weit aufgerissen, ist es auch bei Markus soweit.

„Du geile Fotze. Machs Maul auf.“

Schießt mir die ganze Ladung tief in den Rachen und verbietet mir runterzuschlucken. Nummer zwei hämmert wie besessen in meinen Hintereingang, zieht ihn raus und stellt sich vor mich.

Sekunden später wichst auch er mir ins Gesicht und ich bekomm die zweite Dosis ab.

„So Baby, jetzt darfst runterschlucken.“

Tue was mir gesagt wird und sacke auf den Fußboden.