Über Schweinsbratenkreaturen

Fünf Tage nach dem WM Finale komme ich langsam aber sicher wieder zu mir – von der totalen Ernüchterung bin ich allerdings noch immer so weit entfernt wie die ungarische Nationalmannschaft von einer Bedeutung für den Weltfußball.
So sehr meine Leber auch unter der Veranstaltung litt – der Penis meines Kerls wurde umso mehr geschont, da ich endlich ein sexuelles Tabu für mich selbst entdeckt habe – kein Verkehr während einem WM-Finale. Ich meine sowas ist doch auch wirklich pervers. Welche abartige Schweinsbratenkreatur tut denn sowas?
Nachdem ich und mein Gehirn, oder was noch davon übrig ist, wieder funktionieren, kehre ich zurück in den Alltag. Als erstes lasse ich mich von Mister Lover Lover besteigen. Anschließend laufe ich eine Runde durch den Wald, freue mich, dass mir sein Sperma mit jedem Schritt den ich renne, zwischen den Beinen hinabläuft, so wie das Regenwasser über Putins Schirm nach dem Endspiel. Raus aus dem Wald – rein in die Bank. Endlich der erhoffte Zahlungseingang auf dem Konto – ich schaffe es tatsächlich sämtliche Rechnungen zu bezahlen. Vor lauter Freude wälze ich mich nackt in den aufgegebenen Erlagscheinen, so wie Neymar nach dem Scheinfoul auf dem Rasen. Mache ein Selfie und poste es auf der Homepage meiner Hausbank. Die anschließende Sperre meines Accounts auf Facebook ist es mir wert!
Alles wieder im Lot, abgesehen davon, dass heut kein Fußball ist….

Zielsetzung deluxe

Denn Sinn des Lebens verstehen.

Die Abseits-Regel beim Fußball verstehen.

Kasper Schmeichels Papa daten.

Hemmungslos unter die Latte ballern.

Herausfinden wieviele stehende Gewässer es in diesem Land gibt.

Mich an jedem davon mindestens einmal zu paaren.

Drei Söhne mit den Namen Nokia, Ericsson und Samsung dabei produzieren.

Der Buddha Statue beim Chinesen einen BH überziehen.

Cannabisaktien kaufen.

Apple kaufen.

Fett werden.

Das Zeitliche segnen.

Mich ausstopfen lassen.

Liebes Doktor Sommer Team, ich habe ein Problem….

Selbstverständlich lieb ich dich.
Fest umklammern seine Finger meinen Hals, drücken mir die Luft ab
Du kleines, geiles Dummerchen
Punktgenau erwischt der Rohrstock die Innenseite meiner Oberschenkel
Weißt du nicht, dass du mir gehörst?
Antwort unmöglich – Mund voll mit Schwanz
Schluck ihn ganz tief, du Miststück
Erbreche in seinen Schritt
Ich sagte tiefer, na los
Winsle um Gnade
Wer nicht hören kann, muss fühlen
Ohrgefeigtes Häufchen Fickfleisch kapituliert
Sein Grunzen schreit Genugtuung
Gebrochen hat er mich am liebsten

Woohaaa!

Und schlagartig springt der Funken wieder über – Zwei Fremde die zurück ins Zueinander torkeln, auch wenn sie so tun, als wüssten sie Bescheid. Hochmut der so tut, als ob er vor dem Fall käme. Wie schön, nichts mehr zu spüren.
Fehlende Angst, teuer erkaufte Scheinsicherheit zum Preis deiner Seele. Keine Furcht, keine Hoffnung… Kein Zweifeln, kein sehnen.
Und du dachtest echt, wir hätten gewonnen? Zuhause nervt alles nur noch. Die ewigen Streitereien, die im Grunde genommen lächerlich und bedeutungslos sind. Immer wiederkehrende Knackpunkte lassen sämtliche Lösungsansätze bereits im Kern ersticken. Statt blindem Vertrauen herrscht eisige Distanz.
Da wo früher mal Freundschaft war, ist heute nichts mehr; zerstört oder nur auf Eis gelegt? Wie auch immer – die einstige Verbindung scheint ausgelöscht.
Lieber Hass als gespielte Liebe?
Ist alles was wir fühlen eine Lüge?
Es wird Zeit zu gehen.
Entscheide mich für die Flucht nach vorne, übermächtiges Bedürfnis nach Abstand treibt mich immer weiter weg.
Und doch vermisse ich den Austausch mit meiner schonungslosesten Kritikerin, trotz all den Reibereien. Würde bloß Stolz weniger als Vernunft wiegen
Bedauernswerterweise schlägt Konditionierung Seelenverwandschaft – Sucht tötet Liebe.
Junkies als Inbegriff der Beziehungsunfähigkeit, geachtete Sündenböcke am Rande der Gesellschaft.
Zu mächtig die Gier nach dem Gift, zu gierig die Macht, die das Scheißzeug mittlerweile hat
Längst manipulierter Wille, kapituliert und gebrochen.Fest an die Illusion der Freiheit geklammert, vergifteter Geist belügt sich selbst.
Alle Anzeichen ins Lächerliche gezogen, suche ich ununterbrochen nach einem Ausweg, torkle dennoch besserungsresistent in die nächste Katastrophe. Bin ich wirklich so blind?
Suche mich süchtig, bin ständig auf der Jagd nach Lebendigkeit, balanciere auf einer schmalen Grenze.
Millimeter vom eigenem Untergang entfernt.
Er erwischt mich eiskalt, dieses Mal habe ich nicht mehr mit ihm gerechnet. Und doch.
Ich erwarte eigentlich einen Anruf vom Ticker, stattdessen habe ich plötzlich Mister Voll am Arsch am Apparat. Super.
„Ich habe Angst davor.“
Tim nimmt meine Hand, zieht mich hinter sich her. Am Ende des Hügels angekommen grinsen wir um die Wette.
„Boah ist das geil!“
Kichernd lassen wir uns ins Gras fallen, genießen die bombastische Aussicht. Nichts als Wald und See unter uns, während die Sonne langsam hinter dem Horizont untertaucht.
Er hatte Recht – perfekter kann der Zeitpunkt nicht sein. Optisch nicht.
„Tief einatmen, Rauch unten lassen und sofort wieder ziehen. Du wirst merken, wann genug ist.“ , zärtlich drückt er meine Hand, zieht sie wieder weg um Analia ein Feuerzeug abzuschnorren.
Getrocknete Liane, oder so. DMT, eh ganz unkompliziert – weil körpereigene Substanz – ich höre ihm schon lange nicht mehr zu… Fokus schwankt, Analia zündet die Lunte….
Ich denke mir, hahaha ihr Spasten, als ob ich vor so´n bisschen Biopsychedelika in die Knie gehen würde, Analia reicht mir das Ding…
Zwei tiefe Züge später betoniert mich die Erkenntnis, einen Fehler gemacht zu haben ins Bodenlose. Wie zum Teufel kann man bloss so deppert sein???
Er fickt mich härter als sonst, wahrscheinlich ist er immer noch sauer, weil ich den Geschirrspüler getötet habe. Oder weil ich seinen besten Freund gevögelt hab.
Was weiß ich. Muss ja auch nicht alles zer-denken. Außerdem hat meine Energetikerin gesagt, ich muss mich emotional abgrenzen. Ist ja schließlich nicht mein Kaffee wenn er Probleme mit Fremdficken oder Haushaltsgeräten hat. Mich fragt schließlich auch keine Sau, wie´s meiner Waschmaschine geht. Gleiches Recht für alle, oder?
Wie zum Geier soll man sich bei dem Wirbel im Hirn auf den koitalen Endspurt konzentrieren? Vollgas im Kopf geht nur bei Standgas in der Fuffie. Und umgekehrt.
Abgesehen davon stresst es mich die Tatsache, morgen früh aufzutreten um mein Buch zu promoten. Wie bitteschön soll ich mich um halb zehn Vormittags betrinken? Das ist doch asozial, auch wenn´s nur gegen das Lampenfieber ist. Ich bin schließlich nicht Bukowsky, denke auch nicht, dass mir irgendjemand einen Bierkühlschrank auf die Bühne stellen wird.
„Kannst du mir morgen nicht paar Kaffetassen voll Bier mitbringen?“ (Glaubst du, es fällt auf, wenn ich
Sichtlich irritiert zieht er seinen Schwanz aus mir, legt den Kopf schief und spritzt mir zwischen die Titten.

Hawking ist tot – Cooper lebt

Während wir uns die Seele aus dem Leib ficken, segnet Stephen Hawking das Zeitliche. Kann man an einer Überdosis Orgasmen sterben?
Wenn ich das bloß Mister Hawking fragen könnte.
Du gehst arbeiten.
Ich wichse weiter.
Stephen hat´s hinter sich.
Mein Geschlechtsorgan steht kurz vorm Burnout, während meine Nasenscheidewand mittendrin steckt.
Er steckt wieder in mir.
Sein Schwanz stabiler als die Schneestange, die ich vergangene Nacht umgefahren habe. Hashtag Street Racer.
Mein Geruchssinn ist mit Stephen zusammen auf Nimmerwiedersehen verschwunden. Er sagt, dass liegt an den Lösungsmitteln in Peru. Die stinken nicht so wie die aus Kolumbien. Herr Holle sagt das Produkt ist tioptop – aber geruchlos. Außerdem fairtrade und Bio. Greenwashing hat die Mafia erreicht.
Laut dem Psychiater können Alzheimer-Patienten keinen Kaffeeduft wahrnehmen – ich trau mich nicht zu fragen ob das auch für Kokain gilt. Google weiß es leider auch nicht.
Demenz – oder High End-Lösungsmittel?
Oder löst das Mittel gleich das ganze Gehirn mit auf?
Fühlbarer Suizid der Hirnzellen könnte aber auch am dreitausensten Online-Porno liegen.
Hirnverbrennt wichst gut.

Empathie-Warnung

„Lass dich von dem unschuldigem Babyface nicht erweichen, die dumme Fotze hat es nicht anders verdient“, seine Empathie Warnung jagt mir einen kalten Schauer über die Haut. Wie befohlen ziehe ich den Riemen des Knebels fest an ihren Hinterkopf, versichere mich dass er auch hält.
Hoffentlich verrutscht das verfluchte Ding nicht, ansonsten bin ich genauso gearscht wie sie. Tiefenentspannt befestigt er den Letzen Gurt an ihrem Körper, wehr- und bewegungslos harrt sie auf dem Strafbock aus. Sein hämisches Grinsen diabolisiert sich ins Unermessliche, als der rote Scheinwerfer direkt auf sein Gesicht strahlt.
Kann unter dem schwarzen Stoff seiner Hose die wachsende Vorfreude ausmachen, schaffe es nicht meine Finger von ihm zu lassen. Fasse an seinen Schwanz, er knallt mir eine.
„Ist dir die Sicherung durchgebrannt? Hat dir irgendwer erlaubt mich anzufassen?“, sein hart gewordener Tonfall lässt darauf schließen, dass es sich um keine rhetorische Frage handelt. Nur um sicher zu gehen frage ich nach. Fange mir direkt die nächste Ohrfeige ein.
„Los steh auf, du wertloses Stück Fickfleisch“, schnauzt er mich an, zeigt dabei auf die Tasche.
Ich hole die Gerte. Vorsichtig bearbeite ich ihren Arsch damit, schlag härter, befiehlt er. Verzweifelndes Wimmern unter mir, amüsiertes Lächeln daneben. Ihr Arsch so rot wie das Licht über uns.

Masturbations Flüchtling vs. Borderliner

Erst als sämtliche Vorräte weggeballert- und alles an Bier weggesoffen ist, wandern wir Richtung Schlafzimmer. Betäubte Körper fallen ins Bett, lauter als der Ford Mustang meines Nachbarn dröhnt mir der Schädel. Heilige Scheiße, jetzt bin ich schon vorm Aufwachen verkatert.
Zumindest bin ich in der glücklichen Lage, nicht in zwei Stunden wieder aufzustehen – im Gegensatz zu ihm. So leise wie möglich schiebe ich meine Hand zwischen die Beine, zutiefst hoffend ein wenig Schlaf-gut-Masturbation hilft gegen die Nebenwirkungen der Multi Intoxikation vergangener Tage. Das tut sie tatsächlich, ganze zwei Minuten lang. Plötzlich schleudert er seine Decke auf den Boden, erschrecke so heftig, dass ich mir beim fluchtartigen Rausziehen aus der Huhu den Finger stauche.
Was zum Teufel ist denn jetzt los?
Hastig packt er seinen Kram zusammen, streift sich ein Shirt über den nackten Oberkörper: „Ich bin ohnehin nur Luft für dich, wieso spielst du heimlich an dir rum? Was glaubst du, wie ich mir da vorkomme? Ich verschwinde. Bin dir sowieso egal“ , schneller als Speedy Gonzales stürmt er aus der Wohnung.
Das ist neu für mich – noch nie zuvor ist ein Mann davongerannt, weil ich mir meinen Finger in die Muschi geschoben hab. Gott, hat der einen Knall. Dachte immer, niemand ist so beknackt wie ich.
Der Mann in den ich mich verschossen hab würde mir meine Hände aus dem Schoß ziehen, mich eine verfickte Schlampe nennen, mich auf den Rücken drehen, gnadenlos durchficken, seine Hand auf meinem Mund drücken um mir die Luft abzuschnüren.
Ich erkenne ihn nicht wieder, als er zickender als ein menstruierendes, unbefriedigtes Frauenrudel die Flucht ergreift. Unfassbar, was übermäßiger Substanzkonsum aus uns macht. Vom dominanten Mann zum von Selbstzweifel zerfressenden Jungen. Unbegreiflich wie weit Selbst- und Fremdeinschätzung voneinander entfernt liegen. Unpackbar mit welcher Geschwindigkeit der Traum meiner schlaflosen Nächte zu einer tickenden Zeitbombe mit Minderwertigkeitskomplex mutiert. Schalter umgelegt, danke du gottverdammtes Teufelszeug. Wurde Zeit, dass mir mal der Spiegel vorgehalten wird.
Geh doch.
Ich will mehr davon.

Menage a troi 2.0

Für Thomas

Seine Gesichtszüge weicher als mein Cashmerefetzen, er wirkt so zerbrechlich und unschuldig, als ob er noch ein Kind wäre. Das schulterlange rote Haar hat er zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden, die zerschlissene Jeans schmeichelt seinem süßen Hintern. Was für ein Prachtexemplar von einem Mann. Michel ist wunderschön und dennoch ohne Starallüren. Als würde er nicht wissen, dass er in der obersten Liga spielt.
Eduardo zieht den rothaarigen Adonis an sich, packt ihn mit beiden Händen am Hintern und küsst ihn. Lächelnd lasse ich mich auf die Couch fallen, beobachte wie er Michels Hemd aufknöpft. Ob er wohl rote Haare auf der Brust hat?
Zu meiner Enttäuschung leider nicht, unter dem Hemd ist er so glatt wie Spiegeleis. Ich erkenne kein einziges Haar, vielleicht sollten wir ihn nach einem Ausweis fragen. Nicht das wir wegen Verführung Minderjähriger in den Knast wandern.
Michels Hand zwischen Eduardos Beine, grinsend fingert er an dessen Reißverschluss herum. Die von innen gegen den Stoff drückende Ausbeulung verrät, dass es dem Kerl gefällt. Mir auch, ich kann es kaum erwarten Michels Schwanz zu sehen. Ob er wohl einen roten Glückspfad hat?
Eduardos Ding ist schneller ausgepackt, als ich „was für eine geile Scheiße“ denken kann. Ob es unangebracht wäre, wenn ich mir eine Tüte Chips aufmachen würde?
Vorsichtig krault der Rothaarige an den Eiern meines Freundes, Eduardo schnurrt lauter als eine rollige Katze. Seine Hand streichelt über Michels Kopf, krallt sich an dessen Haaren fest. Ruckartig zieht er ihn nach unten, dirigiert ihn auf die Knie. Es kostet mich sämtliche Selbstbeherrschung, ruhig sitzen zu bleiben, als Eduardos Schwanz zwischen die Lippen des Jünglings flutscht. Er schafft es tatsächlich dieses riesige Gerät in seinem Mund verschwinden zu lassen. Wie zum Teufel macht er das, ohne sich dabei zu erbrechen?
Er sollte Blowjob Kurse an der Volkshochschule abhalten – Deepthroat für Anfänger. Wieso hat mir das niemand in der Schule beigebracht? Phytagoras braucht keine Sau, Schwanzlutschen braucht jeder. Verkacktes Bildungssystem. Nehme mir vor, einen Beschwerdebrief an den Bundespräsidenten zu verfassen. Später.
Eduardo drückt das Lutschtalent zu Boden, zieht ihn die Hose nach unten. Gespannt wie ein Gummiringerl, versuche ich die Farbe seiner Sackhaare zu erkennen, während er auf den Bauch gedreht wird. Leider kann ich aus der Entfernung nichts erkennen, ich stehe auf und schleiche mich näher an die beiden ran. Zum Glück ist meine bessere Hälfte damit beschäftigt, seinen Schwanz zwischen Michels Arschbacken auf und ab zu reiben. Lautes Stöhnen übertönt meine Schritte, ich bleibe erst stehen, als ich direkt hinter den Turteltauben ankomme.
Nicht mal aus der Nähe kann ich einen roten Flaum erkennen. Unbehaart wie eine Nacktschnecke , lässt er sich von Eduardo durchficken. Der bemerkt meine Anwesenheit erst, als ich ihn über die Schulter streichle. Welch Wunder dass ich noch nicht zu sabbern begonnen habe.
Zärtlich küsst er meine Hand, versenkt sich immer härter in das Schnucki, das stöhnend auf dem Parkett liegt. Er deutet auf die Aktentasche, die neben der Couch steht. Wortlos hole ich sie. Der Lärm der beiden reicht schließlich. Ich dachte immer, dass nur Frauen so einen Lärm beim Ficken machen. Falsch gedacht. Bin mir nicht ganz sicher, ob er kommt oder abkratzt. Scheinbar teilt Eduardo meine Bedenken, er zieht seinen Schwanz aus dem jodelnden Typ.
Schlagartige Totenstille. Stecker gezogen.
Er fischt die Ledermanschetten aus der Tasche, legt sie um Michels Handgelenke, fesselt ihn damit.
„Steh auf“, seine Stimme ist mindestens genauso hart, wie der unbehaarte Pimmel Michels. Ich ziehe mir das Kleid aus, beobachte wortlos wichsend wie Michel ans Andreaskreuz geschnallt wird. Erst als er völlig wehrlos gemacht ist, bemerkt mich Eduardo. Eine seiner Augenbrauen zieht er nach oben, legt seinen Kopf schief. Sein Zeigefinger sagt, komm hierher. Zögernd komme ich seiner Anweisung nach.
„Hat dir irgendjemand erlaubt dich anzufassen, du Miststück?“
Seine flache Hand klatscht auf meinen Hintern, er lächelt mich an, als er meinen Kopf zwischen seine Beine drückt.
„Dann wollen wir mal versuchen, was du vorhin gelernt hast.“
Lieber Gott, bitte schalt meinen Würgereflex aus.

Übers Verwirrt sein

Quentin Tarantio lächelt die Blondine, die vor ihm kniet an. Zärtlich streichelt er über ihre Haare, packt sie plötzlich am Schopf um sie mit eisernem Griff in Richtung Fußboden zu dirigieren. Mit weit aufgerissenen Augen starrt sie in seine. Unfähig die Situation einzuschätzen ergibt sie sich ihrem Schicksal. Widerstand sinnlos – auch ohne Kampf ist sie sich ihrer Unterlegenheit bewusst. Provokation zweckloser als der österreichische Nichtraucherschutz.
Meine Hand wandert dorthin, wo´s heiß und nass ist. Als ob ich einfach herumwichsen könnte. Zwei Sekunden später klatscht seine flache Hand mitten in mein Gesicht. Immer wieder ohrfeigt er mich, ob mir irgendjemand erlaubt hat, an mir herum zu spielen, will er wissen. Viel mehr als eine rhetorische Frage erwarte ich nicht von ihm.
Ich sage nein.
Er sagt, was nein? Und scheuert mir noch eine.
Ich sage danke mein Herr.
Ich denke fick dich du bescheuerter Wichser. Hoffentlich krepierst du langsam und qualvoll und elendig und jetzt.
Er sagt ich wäre nichts anderes als ein billiges Fickstück, man sollte mich ständig durchvögeln und dauerhaft gestopft halten.
Unbarmherzig rammt er mir sein Ding in den Arsch, füllt mich damit völlig aus, während er mir ins Ohr flüstert: „Ich spritz dir alles rein. Wenn ich fertig mit deinem Arschloch bin, lutscht du meinen Schwanz sauber, du dreckiges kleines Miststück.“
Winsle um Gnade, vergeblich. Er lässt keinen Moment von mir ab, rammelt mich wie ein brunftiger Hirsch mit einer Überdosis Viagra. Tue so, als ob es mir gefallen würde.
Spanne meine Fotze an, mache mich so eng wie möglich. Drei Sekunden später zieht er den Schwanz aus mir raus, nimmt ihn in die Hand ehe er mich vollwichst. Zielsicherer als Harald Juhnke bei Vollmond verfehlt er meine Titten, spritzt mir mitten ins Gesicht. Ich bewundere seine Fähigkeit so unschuldig wie´s Christkind auszusehen, seine Hände wischen währenddessen seine ungeborenen Kinder aus meiner Visage.

Neujahrspenis

Und während sich Otto-Normalverbraucher langsam aber sicher ans neuerliche Scheitern seiner Neujahrsvorsätze gewöhnt, denke ich immer noch über meinen nach.
Anstatt mit dem Trinken aufzuhören, ziehe ich die Möglichkeit einer Geschlechtsumwandlung in Erwägung.
Nicht weil ich mich im falschen Körper befinde, oder unter Penisneid leide- ich mag die Dinger zwar, in-, aber nicht an mir. Nehmen wir mal an, ich wäre plötzlich Manfred- statt Maja Siffredi – ich würde wieder bei null anfangen. Neuer Pimmel – neue Identität- neue Finanzlage. „Schuldenfrei durch Geschlechtsumwandlung“ – ich kann die Schlagzeilen der Kronen Zeitung schon riechen.
Aber wie soll ich das bei meiner Angst vor Nadeln, Ärzten, Krankenhäusern und Bettpfannen realisieren? Als ambulanter Eingriff geht sowas sicher nicht.
Es scheint fast, als müsse ich mir einen anderen Plan einfallen lassen.
Ob ich einfach mit dem Gerichtsvollzieher schlafen sollte? Brrrr, vermutlich erst im sechsstelligen Schuldenbereich, nach der dritten Geschlechtsumwandlung.
Ich befülle die Scheibenwischanlage meiner Karre mit Wodka vom Diskonter, fürs Frostschutzmittel hat´s Kleingeld nicht mehr gereicht – alles für den Wodka draufgegangen. Hätte ich einen Penis, hätte ich jetzt Grey Goose Blörre und Frostschutzmittel.
Die Tante vom Arbeitsamt sieht irgendwie komisch aus, aber sie will mit mir nicht über Geschlechtstransplantationen und eine eventuelle Kostenübernahme durch ihre Behörde sprechen. Außerdem fände sie es äußerst unpassend, dass ich mit einer Dose Bier in ihr Büro käme. Schließlich sei das hier nicht die Bahnhofsmission.
Ich nicke ihr verständnisvoll zu: „ ja wissen sie, mir wäre Champagner mit Koks auch lieber, aber dafür bräuchte ich dringendst eine Arbeitslosengelderhöhung. Die müsste doch bei so vielen Jahren in ihrem Büro doch wirklich drinnen sein?
Sie lacht mich mit einer Hälfte ihres Gesichts an, die andere bewegt sich keinen Millimeter. Ich glaube sie hat einen Schlaganfall, wünsche ihr noch einen schönen Tag und gehe auf ein Bier in die Stadt.