deschawü 1.0

Ich lag nackt in meinem riesigen Bett aus schwarz lackiertem Metall und erwachte weil die Sonnenstrahlen durch die leicht geöffneten Jalousien direkt auf mein Gesicht schienen. Hatte ich wirklich solange geschlafen?
Meine Hand tastete sich vorsichtig über den Nachtisch um nach meinem Telefon zu suchen, ich musste wissen wie spät es war. Als ich mich auf die Seite drehte, konnte ich das Brennen auf der Haut wieder spüren. Immer noch fühlte ich mich leicht benommen und irgendwie verkatert, mein Verstand schien sich nur sehr langsam zu regenerieren und auf Touren zu kommen. Was um alles in der Welt war da gestern Nacht passiert?
Ich schlug die Augen auf und durch die einfallende Helligkeit erkannte ich den gesamten Inhalt meiner Handtasche, die schwarzen Strapse und den Rock, die quer über den dunkelbraunen Holzboden verstreut lagen. Scheinbar hatte ich es eilig ins Bett zu kommen. Das rote Top lag neben mir auf dem zweiten Kopfpolster.
Seit Jan ausgezogen war, waren bereits acht Monate vergangen und obwohl nie ein anderer Mann über Nacht blieb, bezog ich immer noch beide Kissen und Decken. Das große Teil würde mit nur einer Bettwäsche einfach viel zu leer aussehen.
Ein kurzer Blick aufs Display des Telefons verriet mir, dass es wirklich schon recht spät war. Ich sollte eigentlich schon längst auf dem Weg in die Arbeit sein.
Außerdem sah ich, dass ich eine Nachricht im Posteingang hatte. Neugierig öffnete ich sie.
Es war nur ein kurzer Satz der seine Wirkung aber keinesfalls verfehlte.
„Du hast kein einziges Mal gesagt, dass ich aufhören soll.“ Als ich den Anhang öffnete, stockte mir der Atem. Auf dem Bild sah man mich von hinten, völlig nackt und mit über dem Kopf verschnürten und festgemachten Armen, die Beine weit gespreizt und der Arsch völlig rot und wundgeschlagen.
„Verfluchte Scheiße, was ist denn da gestern eigentlich abgegangen?“, schoss es mir durch den Kopf.
Ich realisierte nur langsam, dass die Bildfetzen die durch meinen Verstand geisterten, wohl doch einen realen Hintergrund hatten und nicht bloß geträumt waren.
Eine unkontrollierbare Hitzewelle schoss mir durch den ganzen Körper und ich verspürte den Drang mich meiner aufkommenden Lust hinzugeben. Meine Hand wanderte zwischen meine Beine und verschwand unter der Decke. Mir fielen die Einzelheiten wieder ein, wie aus einem Traum gerissen, kam ich mir vor. Ich rieb mit dem Ballen der Hand über meine Schamlippen, während zwei Finger in meiner Muschi ein- und ausglitten. Die Erinnerung an das abgefahrene Shooting war besser als alle Clips, die Youporn zu bieten hatte und so dauerte es auch nicht lange ehe ich laut stöhnend zum Orgasmus kam.
Zehn Minuten später stieg ich relativ entspannt, wenn auch immer noch verwirrt aus der dampfenden Dusche und betrachtete das Malheur im Spiegel. Ich sah aus, als ob mich ein Lkw überfahren hätte. Mein Arsch war mit einem riesigen blauen Fleck überzogen der die Größe einer DIN A 4 Seite hatte und meine Handgelenke waren ebenfalls dunkel verfärbt, genau an den Stellen an denen das Isolierband befestigt war. Auch auf meiner Wange konnte man die Stelle sehen, mit der er mich zu Boden gedrückt hatte und knapp über meiner Hüfte konnte man eine Bissspur entdecken. So konnte ich unmöglich arbeiten gehen. Wie sollte ich das erklären?
Und wie war es überhaupt soweit gekommen? Was war eigentlich mit mir los in letzter Zeit? Wieso ging ich so ein Risiko ein?
Als ob ich mich selbst bei all den merkwürdigen Aktionen beobachten würde, ohne jedoch die Möglichkeit zur bewussten Steuerung zu bekommen.
Ich kramte im Badezimmerschrank nach Make-up und versuchte zuerst die Spuren an den Händen zu verdecken. Nachdem ich auch noch eine zweite Schicht darüber verteilt hatte, konnte man wirklich kaum mehr was erkennen.
Als es mir auch noch gelang die Stelle im Gesicht soweit abzudecken, dass niemand auch nur erahnen konnte, was ich erlebt hatte beschloss ich mich auf den Weg in die Arbeit zu machen.
Zu einem knielangen, dunkelgrünen Bleistiftrock und schwarzen, halterlosen Strümpfen zog ich eine tief ausgeschnittene, weiße Bluse an. Die schwarzbraunen, knapp schulterlangen Haare trug ich offen.
Ich hatte keine Zeit mehr um das Chaos in meiner Wohnung zu beseitigen, bevor ich in meine schwarzen Pumps schlüpfte und hinaus in die schon sehr hoch stehende Sonne trat. Es war viel zu heiß für diese Jahreszeit und ich fühlte mich, als ob ich gegen eine Wand lief.
Immer noch unschlüssig ob ich ihm auf seine Nachricht antworten sollte, beschloss ich erstmal abzuwarten bis ich einen klaren Gedanken fassen konnte.
Aber auch als ich schon längst in meinem Wagen saß, konnte ich mich einfach nicht lange genug auf etwas anderes konzentrieren. Ständig rissen mich Erinnerungsfetzen der vergangenen Stunden aus dem alltäglichen Trott und begannen langsam aber sicher die Herrschaft über meinen Geist zu gewinnen.
Ich musste ständig an seinen Schwanz in mir denken, an die Schläge auf meine nackte Haut und ich hatte es längst aufgegeben, gegen diese Gedanken anzukämpfen auch wenn sie zum Teil sehr beängstigend wirkten.
„Hey Süße, wie geht´s dir? “, riss mich Sue mich aus meinen Träumereien.
„Danke, passt soweit.“
Mit völlig entspannter und gelassener Mine, log ich unserer Empfangsdame in der Lobby des Hotels ins Gesicht. Sie war eine der ersten Mitarbeiter in diesem Betrieb und folglich führte sie sich oft auf, als ob ihr der Laden gehören würde.
Sue war Anfang vierzig, schlank und hatte blonde lange Haare. An und für sich mochte ich sie, war aber immer sehr darauf bedacht, was ich in Ihrer Gegenwart erzählte. Sie schien mir nicht ungefährlich zu sein, auch wenn ich nicht wusste, was genau dieses Misstrauen ihr gegenüber auslöste.
„Irgendwie schaust heute müde aus?“, bemerkte sie sehr beiläufig wenn auch sehr kühl.
„Bin noch nicht ganz da, meine Kaffeemaschine hat den Geist aufgegeben.“
„Oje, ganz ohne Koffein geht’s wirklich nicht.“
Sie sah etwas besorgt aus, wobei ich mir unsicher war, wieviel davon aufgesetzt war.
„Gibt schlimmeres. So ich muss wirklich los, bin spät dran. Wir sehen uns später.“
Ich versuchte das Gespräch abzuwürgen um endlich ins Büro zu kommen ohne dass jemand meine Verspätung bemerken würde.
„Geht klar. Bis später Eli.“
Ich drehte mich um und lief durch die Hotelbar vorbei ins Büro, wo bereits mein Boss auf mich wartete. Mit einem ernsten Blick auf die Armbanduhr legte er seinen Kopf schief und sah mich vorwurfsvoll an.
„Eli, dass ist bereits das dritte Mal in dieser Woche. Du bist schon wieder zu spät. Das geht so nicht weiter.“
Der kleine dicke Kerl mit dem hochroten Kopf versuchte mich anscheinend wieder mal zur Vernunft zu bringen. Er wirkte sehr unentspannt und gestresst, wobei ich nicht wusste ob ich der einzige Grund für seinen nicht gerade ausgeglichenen Zustand war.
„Ja, es tut mir wirklich Leid Manfred, aber mein Auto ist heute Morgen nicht angesprungen.“
„Es ist ständig irgendetwas, das bei dir nicht funktioniert. Krieg endlich dein Leben auf die Reihe. Das kann so nicht weitergehen!“
„Sorry, wird nicht wieder vorkommen.“ Ich versuchte so gut es ging reumütig zu wirken.
„Das hoffe ich für dich. Und jetzt schau dass du an die Arbeit kommst. Wir haben noch viel zu tun.“
Mit einem etwas versöhnlicheren Unterton hastete er endlich hinaus aus dem kleinen Raum.
„Blöder Wichser.“ dachte ich mir und machte mich genervt an den Schreibtisch, fuhr den Rechner hoch und tat ungefähr eine halbe Stunde so, als ob ich wirklich arbeiten würde.
In Wirklichkeit checkte ich meinen privaten Mail Account und sah mir Videos auf Youtube an.
Das Büro lag im Eingangsbereich des Hotels, unweit der Küche und der Lieferanteneinfahrt. Durch meine Glasfront neben dem Tisch konnte ich so immer sehen wer gerade auf dem Parkplatz kam, oder auch wieder wegfuhr. Es war also sehr unwahrscheinlich von irgendjemanden beim absolut nix tun erwischt zu werden.
Kurz überlegte ich ernsthaft, ob ich nicht doch vielleicht etwas Sinnvolles machen sollte, entschied mich aber dagegen. Warum auch jetzt damit anfangen, die würden das dann ja immer von mir verlangen.
Stattdessen kramte ich in meiner Handtasche. Irgendwo musste ich noch einen fertigen Joint haben und ich konnte den jetzt wirklich gut vertragen.
Fünf Minuten später stand ich mit Josy, dem portugiesischem Frühstückskoch auf dem Dach des Hotels in der brütenden Hitze. Von hier aus hatte man eine wunderbare Aussicht auf das ganze Areal des Ferienclubs. Unter uns lagen die Tennisplätze und der Parkplatz, der zu dieser Zeit des Jahres gerammelt voll war, hinter uns der See und der kleine angrenzende Wald.
Die meisten Touristen kamen aus Wien, um ein paar Tage zu relaxen und der Großstadt zu entfliehen.
Josy war noch nicht lange hier, sprach aber perfektes Deutsch, da seine Goßeltern aus der Nähe von München stammten und er in den Sommerferien immer bei ihnen auf Besuch war. Wir verstanden uns auf Anhieb gut, was wohl auch an unserer gemeinsamen Leidenschaft für gutes Gras lag.
„Ist doch alles scheiße hier.“ Meckerte er.
„Wieso?“
„Weil sie alle bescheuert sind. Ich meine schau sie dir doch an“
Er deutete auf zwei Tennislehrer unter uns, die gerade über den Parkplatz liefen.
„Hier. Nimm mal den Dübel und entspann dich.“ Ich gab ihm den brennenden Joint nachdem ich selbst einen tiefen Zug genommen hatte.
Josy war einen Kopf kleiner als ich, braungebrannt, hatte schwarzes Schulterlanges Haar, dass er meistens zu einem Pferdeschwanz gebunden und einen drei Tage Bart. Seine südländische Herkunft konnte er trotz perfekter deutscher Sprachkenntnisse nicht abstreiten und seiner Anziehungskraft auf Frauen schadete es ganz und gar nicht.
„Oh ja, das tut gut.“ Meinte er etwas entspannter als vorhin.
„Was hast Du für ein Problem mit den Tennisfritzen?“
„Ach, ist doch egal.“
„Jetzt sag schon, was ist los?“ bohrte ich weiter.
Wütend und traurig zugleich sah er mich an.
„Die beiden haben Mia gefickt.“
„Was?“ entgegnete ich entgeistert.
„Tatsache.“
„Das ist nicht dein Ernst?“
„Doch. Ich war gestern Abend noch auf ein Bier an der Bar. Die waren auch dort und haben sich blendend unterhalten.“
„Und deswegen meinst, dass sie miteinander gevögelt haben?“
Ich wusste, dass Josey schon länger scharf auf Mia war und er sehr besitzergreifend sein konnte, wenn es um sie ging, obwohl sie soweit ich wusste nie etwas miteinander hatten.
Sie war Kinderanimateurin und erst seit kurzem im Hotel. Ich schätzte sie auf Anfang zwanzig, hatte allerdings noch nie mehr als drei Sätze mit Ihr gewechselt.
So wie der kiffende Frühstückskoch, der neben mir stand, kam auch sie aus Spanien, da es dort richtig schwierig war einen Job zu finden. Doch anders als ihm, merkte man ihr das Heimweh oft an. Sie hatte noch Schwierigkeiten mit der Sprache und die Mentalität der Österreicher schien ihr noch sehr gewöhnungsbedürftig.
„Ich hab gesehen, wie sie sich angesehen haben und sie hat mich völlig ignoriert. Die beiden haben sie anständig abgefüllt und sind dann zu dritt abgehauen.“
„Vielleicht weil sie schlafen wollten?“ versuchte ich Josey zu beruhigen.
„Nein, da war garantiert mehr.“
„Hast du versucht mit ihr zu reden?“
„Klar doch. Ich war kurz davor den Kerlen eine reinzuhauen. Aber sie sagte nur ich soll sie gefälligst in Ruhe lassen, sie amüsiere sich.“
Ich rauchte den letzten Rest weg und konnte mich nicht mehr auf Joseys Geschichte konzentrieren, weil mir meine eigene im Kopf herumgeisterte, weshalb ich ziemlich abwesend auf den See unter uns starrte.
„Irgendwie wirkst du heute auch sehr zerstört. Was ist los mit Dir? Wie war dein Date mit dem Fototyp?“ fragend sah er mir in die Augen.
So stark das Bedürfnis auch war mit jemanden darüber zu reden, entschied ich mich doch dafür es besser für mich zu behalten, da ich nicht wusste wie er darauf reagieren würde.
„Ich hatte eine denkwürdige Nacht.“ Mein Grinsen wirkte scheinbar denn er bohrte nicht weiter nach.
„Was hälst du davon auch noch einen denkwürdigen Nachmittag zu erleben?“
Sehr plötzlich war Josey sehr nahe gekommen und ich konnte seinen Atem im Nacken spüren als er seine Hände an meine Hüften legte und seinen Körper an mich presste.
„Oh mein Gott, das kannst jetzt echt nicht machen, wir sollten beide schon längst wieder zurück sein.“ Wirklich glaubhaft klang mein Versuch ihn davon abzuhalten nicht, viel zu erregt dröhnte der Unterton meiner Worte und zum wiederholten Mal an diesem Tag war ich so verdorben nass zwischen den Schenkeln. Er schob seine Hand unter meinen Rock und konnte so meine Vorfreude fühlen.
„ Ach Elli. Du bist ein richtig geiles Stück. Komm zieh dein Oberteil aus.“
Ich tat was er von mir verlangte, öffnete die Bluse unter der ich keine Unterwäsche trug und drehte mich um. Er packte mich zärtlich am Nacken und küsste mich. Als er mir seine Zunge in den Mund schob, dachte ich kurz zu explodieren, packte ihn am Hintern und drückte ihn noch fester an mich.
Sein steinharter Schwanz presste sich gegen die Hose und mit einer gekonnten Handbewegung befreite ich ihn um mich wenig später davor hinzuknien und ihn mit einer Hand am Schaft vorsichtig in meinen Mund gleiten zu lassen. Als ich ihn ganz in mir hatte, hielt ich kurz inne und ließ ihn nur langsam wieder hinaus um mit meiner Zunge über seine Spitze zu lecken.
Kurz musste ich an Andreas´ riesiges Teil denken und wie er sich wohl in meiner Kehle anfühlen mochte, der Gedanke daran ließ meine enge Spalte noch schneller auslaufen und obwohl ich alles für einen Fick gegeben hätte, wollte ich es um jeden Preis vermeiden, dass Josey meinen zugerichteten Hintern sah. Ich hatte keine Ahnung wie er darauf reagieren würde und in meinem benebelten Zustand würde mir so schnell auch keine plausible Ausrede einfallen.
„Oh ja, das tut richtig gut, mach weiter.“ seine Stimme klang sehr hitzig als er seine Hände auf meinen Hinterkopf legte und mir seinen Prügel sehr tief in den Rachen schob. Als er bis zum Anschlag in mir war, öffnete ich die Augen und sah ihm ins Gesicht.
Heißblütig blickte er mich an, wie ich mit seinem Schwanz im Mund zwischen seinen Beinen kniete und meine nackten Brüste hin und her schaukelten.
„Los, komm und zieh deinen Rock hoch, ich will dich durchvögeln.“ Ungeduldig ließ er meinen Kopf los und versuchte mich auf den blanken Betonboden zu drücken, als auf einmal die Türe mit einem lauten Knall geöffnet wurde und Manfred, unser Hoteldirektor mit weit offenem Mund vor uns stand.
„Was zur Hölle treibt ihr hier?“

Postkoitale Dysphorie

Wir liegen eng umschlungen auf dem Laken, lauschen langsamer werdenden Atemgeräuschen des Anderen, während sich ein wohliger Schauer über uns legt.

Fabian ist der Erste, der seine Stimme wieder findet. Vorsichtig streichelt er über mein Gesicht, leckt mit der Zungenspitze über seine Lippen. Ob mein Mund auch so trocken ist, fragt er mich. Als hätte ich einen toten Hamster verschluckt, antworte ich.

Wann das Buch endlich fertig ist, will er wissen. Wann der Gin-Tonic endlich fertig ist, will ich wissen.

Trinkend starren wir in den Himmel, warum er nicht mehr aufhören kann, will ich wissen. Außerdem soll er sich den theatralischen Stoßseufzer für seinen Therapeuten aufheben, oder meinetwegen für seine Friseurin.

Wir lachen.

Sabine war ihr Name. Als er von ihr zu erzählen beginnt, fangen seine Augen Feuer, sein Tonfall wird weicher. Sie war die Liebe seines Lebens, der Mittelpunkt seiner Welt.

Vorsichtig taste ich nach seiner Hand, suche Halt, ehe er weiterredet.

Keine drei Wochen nach dem Kennenlernen zieht er zu ihr, hält um ihre Hand an. Ja, sie will. Freudentränen. Zukunftspläne.

Eine Woche später ist sie tot. Verunglückt in dem Wagen, den er ihr zum Geburtstag geschenkt hat.

Fabians Finger wandern Richtung Gift, kann ihn nicht halten. Kann mich nicht mehr halten.

Wir liegen eng umschlungen auf dem Laken, lauschen dem langsamer werdenden Atemgeräuschen des Anderen, während sich ein wohliger Schauer über uns legt.

Leider hält die postkoitale Schockstarre nicht lange an, Thorsten sagt, dass er verliebt in mich ist. Ich erinnere ihn an seine Ehefrau und die drei Kinder.

Wann das Buch endlich fertig ist, will er wissen. Und ob ich viel über ihn geschrieben hab. Weil eigentlich sollte ich über ihn schreiben. Weil eigentlich ist er spannender als die Frage nach Gott. Weil eigentlich ist er schneller, höher, besser und weiter.

„Und härter!“, deute auf seine Erektion, ziehe mich an und verschwinde.

Wir liegen eng umschlungen auf dem Laken, lauschen dem langsamer werdenden Atemgeräuschen des Anderen, während sich ein wohliger Schauer über uns legt.

So sehr ich mich auch konzentriere –  ich komm nicht auf seinen Namen.

Wann das Buch endlich fertig ist, will der Unbekannte wissen. Woher er von dem Buch weiß, frag ich ihn. Seine rechte Hand packt mich am Hinterkopf, zieht mich an seine Brust.

„Du willst spielen Maja?“, süffisant grinsend dirigiert er meinen Kopf nach unten…

Über grüne Grabsteine

Herr Doktor ist zu früh dran, ich fische einige Teile aus dem Kleiderschrank und stopfe sie in den Koffer. Hätte er mir von Anfang an gesagt, dass wir die Nacht in Graz verbringen, hätte ich nicht zugesagt, wie soll man in einer Stunde packen und sich fertig machen und einen Ofen rauchen und die Katze füttern und sich die Huhu rasieren und vergammeltes Essen aus dem Kühlschrank schmeißen?

Ich stehe am Rande einer posttraumatischen Belastungsstörung, als ich endlich im Wagen sitze. Herr Doktor stellt mir seinen Chauffeur vor, der riesige Mann hinter dem Lenkrad und ich lächeln uns an, ein high five später schaut Herr Doktor irritiert zu uns.

Woher wir uns kennen, will der Boss wissen. Thorsten weiß nicht recht, was er antworten soll. Wir seien alte Bekannte, die sich schon seit Jahren kennen. Herr Doktor hakt weiter nach, Thorsten lenkt den riesigen Wagen auf die Autobahn.  Ich raune von der Rückbank über die Schulter vom Boss, wir hätten vor einiger Zeit mal im selben Club gearbeitet. Ich an der Theke, er vor der Tür.

„An der Gabelung rechts halten“

Viel angenehmer als die monotone Navischnallen Stimme ist die darauffolgende Musik leider auch nicht. Deutscher Schlager und Kärntner Heimatlieder mit der damals noch nicht vom Himmel gefallenen Sonne Kärntens. Herr Doktor scheint in Partystimmung zu sein. Oder ein schwerst gestörter Mensch, mit einer Playlist aus Guantanamo. Waterboarding für die Ohren.

Herr Doktor sagt, er wäre in zwei Stunden fertig mit dem Geschäft. Thorsten solle mich hier wegbringen und wir sollen was essen gehen und ihn anschließend wieder abholen.

Ich erinnere mich vage, dass mich der Boss vor drei Stunden zum Abendessen eingeladen hat. Und jetzt schickt er mich mit seinem Fahrer los.

Muss man nicht verstehen.

Thorsten kennt die Stadt nicht, ich finde Google Maps nicht mehr, Herr Doktor geht ins Puff.

Ich beschimpfe das Handy, Thorsten parkt vor Hooters und fragt mich beim Aussteigen ob er hier überhaupt parken darf.  Nein, darf er nicht. Aber Handbremse anziehen hätte er schon dürfen.

Kralle mich an der Beifahrertüre fest um den Wagen zurückzuhalten. Er rollt trotzdem weiter. Mit mir an eben jener Türe hängend.

Ich schreie Handbremse, Thorsten dreht sich um und rennt, sämtliche Gäste des Restaurants starren gebannt durch die überdimensionale Glasfront zu uns. Stuntman mäßig hechtet mein Retter in den Fond, findet die Handbremse. Nur Parkplatz finden wir keinen.

Ich sage, scheiß auf den Laden hier, wir cruisen weiter.

Thorsten fragt wo er hinfahren soll, ich hab keine Ahnung und sage er soll nach links. Und da vorne nach rechts. Thorsten sagt, boah du kennst dich hier aber aus.

Ich sage da hinten leuchtet es grün, fahr dahin. Thorsten weiß nicht ob er dort parken darf, ich denke ist mir doch scheißegal und sage ja sicher, stell dich hier hin.  Thorsten steigt aus, die Handbremse vergisst er. Ich sage Thorsten, er sagt ist egal, geht ja nicht bergab.

Wir spazieren ins grün beleuchtete Viertel, freuen uns beide auf was Essbares.

Leider gibt’s bei der Bestattung nichts zu essen, außerdem haben die Freitaggnacht geschlossen.

„Du dachtest, das hier wäre ein Restaurant?“

Nein, ich wollte spontan einen Grabstein kaufen.

„Ja, ich hab geglaubt, das hier wäre das Gösserbräu, die leuchten doch auch grün?“

Der muskelbepackte Hühne in Bomberjacke starrt auf das Schild am Eingangstor, ich starre auf ihn, dann auch aufs Schild: „Bestattung Graz“. Wir lachen das Schild aus.  Besoffene Passanten lachen uns aus.

Ich schreie, was es da bitteschön so deppert zu Lachen gäbe. Wegen eurer scheiß farbenblinden arschficker Bestattung würde ich noch verhungern. Stellt´s doch gleich ein Stroboskop ins Schaufenster ihr behinderten steirischen Vollpfosten.

Thorsten lacht noch lauter. Die Angesoffenen sind längst verschwunden, ganz anders als meine Unterzuckerung.

Die verschwindet erst nach dem zweiten Gin Tonic, in der zweit tiefsten Spelunke der Stadt, zwei Straßen weiter.

Thorsten findet das Essen zum kotzen, ich sage dann sauf doch, er sagt er sei der Fahrer. Wieso er nicht im Navi ein Restaurant in der Nähe gesucht hätte. Thorsten sagt, weil er nicht wisse, wie das funktioniert mit dem Navi. Ob ich eh wisse, wo er geparkt hat.

Ich frage ihn, wie lange er schon der Chauffeur vom Doc ist. Thorsten sagt, schon seit Jahren. Ich bestelle den dritten Gin.

Wo er davor gearbeitet hat, frag ich ihn.

Thorsten sagt, bei der Bestattung.

Ich sage, halts Maul. Wir kichern wie psychisch beeinträchtigt. Die Kerle am Nebentisch starren uns an.

Sein letzter Boss habe ihn gefeuert, weil Thorsten verhaftet wurde. Die Kerle am Nebentisch starren einen Tick bohrender.

„Was ist damals passiert“, will ich von ihm wissen.

„Ich hätte sein Auto um parken sollen“, Thorstens Miene wird ernst

„Und dann hast den Parkplatz nicht mehr gefunden, stimmt’s?“

Thorsten sagt, halts Maul.

Tausche sechs Mal Deutschland gegen einmal Afrika

Es ist schlichtweg zu heiß zum Schlafen, die großen Betonbunker der Stadt speichern die Hitze wie mein lustigster Körperteil beim Anblick des schwarzen Barkellners, der lässig mit dem Shaker hantiert und sich dabei mit einem der Gäste unterhält.

Ich beschließe noch eine Runde durch den Prater zu spazieren, vielleicht hat es ja ein bisschen abgekühlt.

Betrunkene Menschenmassen schieben sich durch den bunt beleuchteten Vergnügungspark, vorbei an Gastgärten, käuflichen Mädchen und anderen zwielichtigen Gestalten; es riecht nach Pisse und abgestandenem Bier, der erhoffte Windhauch bringt viel weniger Erfrischung als üblen Gestank in meine Richtung.

Ziellos laufe ich umher, bleibe schließlich vor dem Riesenrad stehen, beobachte die Dreherei eine Weile und finde den Gedanken dort drinnen zu sitzen sehr beängstigend.

„Ganz schön hoch das Teil, was?“

Ein etwas gesetzterer Kerl steht plötzlich neben mir, zückt sein Handy und als ob es noch eine Spur peinlicher geht, fragt er mich, ob ich denn von ihm und dem Ringelspiel ein Selfie machen kann.

Auf die Zunge beißend und dennoch schmunzelnd tue ich dem alten Sack den Gefallen, als hinter uns  fünf weitere Kerle auftauchen, die ihn anscheinend kennen, da sie grölend in unsere Richtung kommen.

„Freunde von dir?“

Er erzählt mir, dass die Truppe aus Deutschland kommt und für ein Seminar nach Wien gereist ist. Der Selfie Typ stellt sich als Markus vor und macht mich mit seinen Mitarbeitern bekannt, die allesamt ursprünglich aus der Gastronomie stammen, die ja bekanntlich ein Biotop für abgedrehte Halunken und Geistesgestörte ist. Deswegen habe ich mich dort auch immer so wohl gefühlt.

„Gehst mit uns was trinken, Maja?“

„Das wäre ohnehin mein Plan gewesen.“

Überfallsartig stürmen wir die nächste Kneipe und bestellen sieben große Bier, kaum hat die Kleine hinter der Theke die dreieinhalb Kilo Hopfensmoothie angeschleppt, bestellt Markus die nächste Runde.

„Sag mal wollt ihr mich betrunken machen? Das mach ich für normal ganz alleine.“

Einer der jüngeren Typen grinst mich an und prostet mir zu:

„Von einer Köchin hab ich mir auch nichts anderes erwartet. Auf die Österreicherinnen!“

Ich hab noch nicht mal ein Drittel leer getrunken, schon steht das Nächste vor mir. Großartig, wenn das in dem Tempo weitergeht, wird das bestimmt noch ein recht spannender Abend.

Insgeheim überlege ich schon, wer von den sechs für eine feucht-fröhliche Gruppenarbeit infrage kommen würde, als mir plötzlich das Schnucki von der Hotelbar wieder einfällt. Tausche sechs Piefke gegen einen Afrikaner.

Nach dem fünften Saftl mache ich plötzlich auf pflichtbewusst, fasle irgendwas von ganz-früh-raus-müssen und eifersüchtigem Ehemann der schon seit Stunden auf mich wartet und mache mich aus dem Staub.

Unglaublich wie diszipliniert mich die Aussicht auf einen schwarzen Schwanz macht.

Die Bar im Erdgeschoss des Hotels ist leer geworden, vor einem laufendem Fernseher sitzen zwei müde aussehende Endfünfziger, der Nachtportier spielt mit seinem Telefon, der Traum meiner schlaflosen Nächte schenkt eben einen Drink ein, hebt seinen Blick und sieht mir in die Augen.

„Hi. Was darfs denn sein?“

Wenn Blicke ficken könnten, würde Mister Sierra Leone nackt auf dem Fußboden liegen, ich lächle ihm dreckig zu, spaziere an der Bar vorbei und verschwinde in der Herrentoilette.

Als die Drehtür dreißig Sekunden später aufgeht, weiß ich dass er es ist, auch ohne mich vom Waschbecken umzudrehen, nur ein kurzer Blick in den Spiegel um meine Ahnung zu bestätigen; da steht er hinter mir, packt mich fest am Arsch, dreht mich in seine Richtung und küsst mich.

Ich wusste gar nicht, dass Schwarze so gut küssen können, bis jetzt hatte ich eher den Eindruck, dass ihre Qualitäten tieferliegender Natur sind. Langsam schiebt er mir den Rock nach oben und den Tanga zur Seite, gleitet mit seiner Hand immer wieder zwischen meine Beine, die mittlerweile vollkommen nass geworden sind. Vor ihm auf die Knie sinkend, taste ich nach der Wölbung der Levis, öffne den Reißverschluss und packe das gewaltige Ding aus. Er hat einen großartigen Schwanz, weniger die Farbe von Milch- als vielmehr die von Edelbitterschokolade, die Spitze ist genauso imposant wie der Rest und leuchtet mir dunkelviolett entgegen, als ich die Lippen darum schließe.

Egal wie sehr ich mich auch anstrenge, ich schaffe es nicht, ihn ganz in den Mund gleiten zu lassen, ohne das Gefühl zu bekommen, ich müsste gleich ersticken.

Mister Lover Lover zieht mich hoch, drückt mich vor sich aufs Waschbecken, streift sich gekonnt ein Kondom über und presst mir den Riesenriemen anschließend in seiner vollen Länge in die tropfnasse Spalte. Winselnd stemme ich mich gegen den Spiegel und drücke mich noch näher an ihn, um die immer rasanter werdenden Stöße abzuschwächen. Mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks fickt er mich auf Wolke sieben, es ist mir scheißegal, dass meine Schreie vermutlich jeder in der Lobby hört, es ist einfach zu geil sich derartig ausgefüllt zu fühlen.

Mit einem Mal zieht er sich fast ganz aus mir zurück, hält für einen Moment inne, stößt ihn dann aber kraftvoll bis zum Anschlag in mich hinein. Ein kurzes Zucken, Stöhnen, Wimmern, Sekunden bevor ich explodiere, laut keuchend komme und mir dabei selbst im Spiegel zusehe.

Unbeirrt rammelt er mich weiter, ich flehe um eine kurze Verschnaufpause, doch anscheinend ist er auf diesem Ohr taub, denn er verschärft das Tempo nochmal, bringt mich in ungeahnte Sphären, drückt mich tiefer, zieht seinen Prügel aus meiner wundgefickten Mitte um ihn mir völlig überraschend in den Arsch zu schieben. Nach Luft japsend, weiß ich nicht wie mir geschieht , meine Knie werden zunehmend weicher als es mir zum zweiten Mal kommt.

Kurz bevor zitternde Oberschenkel endgültig den Dienst versagen, kann ich auch das Pulsieren seiner Spitze in mir spüren, fest umklammert er meine Titten, zieht mich ein letztes Mal an sich, bevor auch er lechzend zum Höhepunkt kommt.

Lasse mich auf den sandfarbenen Marmorboden fallen, schließe  die Augen und kann nicht mehr aufhören zu lachen.

„Ach ja, übrigens-ich bin Jimmy“

Er streift sich das Kondom ab, packt alles wieder an seinen richtigen Platz und sieht im Gegensatz zu mir nicht aus wie ein frischgevögeltes Eichhörnchen.

„Hallo Jimmy. Ich bin Maja. Schön dich kennenzulernen.“

Seine Hände reichend, hilft er mir auf die Beine und lädt mich auf einen Drink an die Bar ein.

Granate am Klo

Eigentlich wollt ich packen. Eigentlich wollt ich einen ruhigen Abend auf der Couch verbringen. Eigentlich wollt ich das Auto putzen. Eigentlich wollt ich meine Kräfte für morgen Abend schonen. Eigentlich…

Doch wieder mal macht mir mein Kater einen dicken fetten Strich durch die Rechnung.

Hysterisch maunzt er mich an, lässt sich nicht beruhigen, nicht mal durch die Drohung ich würde mir einen Rottweiler kaufen wenn er nicht auf der Stelle aufhört mich mit seinem Gequake in den Wahnsinn zu treiben.

„Wie oft am Tag brauchst du Futter? Dreiundzwanzig Mal? Du schaust eh schon aus als ob du bald explodieren würdest.“

Nein, es kümmert ihn einen feuchten Dreck, das Vieh ist genauso verfressen wie ich. Also gut, ich gebe mich geschlagen und mach mich auf den Weg um eine halbe tote Kuh zu kaufen. Das dürfte dann erstmal reichen, um übers Wochenende zu kommen.

Im Einkaufswagen türmen sich unzählige Packungen mit Fleisch, ich schieße um die Ecke um noch eine Flasche Rotwein zu suchen und krache gegen einen entgegenkommenden Kunden.

Den fliegt vor Schreck die Tiefkühlpizza aus den Händen, er wankt kurz, fängt sich aber recht schnell wieder.

„Also für eine Vegetarierin hast schon viele Tierleichen da drinnen“, grinsend zeigt er auf meinen Einkauf. Verstehe erst nicht, sehe ihn entgeistert an,  als ich bemerke wer da vor mir steht.

„Hey Manuel, was tust du in Kärnten?“

Fallen uns um den Hals, wir haben uns eine Ewigkeit nicht mehr gesehen und doch sieht er noch so aus, wie ich ihn in Erinnerung habe; ausdrucksstarke blaue Augen, seine gekräuselten kurzen Haare hat er mittlerweile an einer Seite des Kopfes abgeschoren, gepiercte Unterlippe und  beide Arme  voll mit bunten Tattoos. Zerschlissene Jeans verpacken einen süßen Hintern, sein schwarzes Sex Pistols Shirt ist genauso Punk wie er einmal war. Die Tatsache, dass wir beide kreative Freigeister sind, die sich nie in ein Schema pressen ließen, hat uns vor langer Zeit zu Freunden gemacht.

„Ich bin auf spontanem Heimaturlaub. Eben erst angekommen und gleich so eine angenehme Überraschung.“

„Ich sollte viel öfter mal jemand im Supermarkt umfahren. Das macht richtig Laune.“

„Ja dein Fahrstil war immer schon äußerst umwerfend.“

Schlendern zur Kasse und verabreden uns für den Abend in einer kleinen Bar, in der ein Kumpel von uns auflegt. Alte Freunde und Geschichten, elektronische Musik und ein lauer Sommerabend; das Leben ist schön. Nur noch schnell zurück nach Hause, meine Fressmaschine füttern, ratlos vor dem Kleiderschrank stehen und mich nach einer halben Stunde hin-und her überlegen für ein kurzes, dunkelblaues Kleid entscheiden. Meine Haare stehen chaotisch in alle Richtungen, ich lasse sie einfach so-passen gut zum Zustand in meinem Kopf.

Es hat eben zu dämmern begonnen als wir uns vor der Kneipe treffen,  der Bass ist bis vor die Tür spürbar und obwohl es noch vor Mitternacht ist gammeln schon einige Schnapsleichen vor der Türe herum.

Bahnen uns einen Weg durch die verrauchte Bar, die Tanzfläche ist gerammelt voll, genauso wie die Theke und zwei Stunden später auch wir beide.

Der Champagner fließt in Strömen, haben uns so viel zu erzählen, trinken, tanzen, lachen, feiern uns selbst.

Als ich nach meinem Glas greife, streife ich seinen Arm, ein kurzer Blick bevor er plötzlich aufsteht und ohne ein Wort zu sagen geht.

Ich hinterher, Manuel  dreht sich um, nimmt meine Hand und zieht mich in die Toilette.

Ein Betrunkener steht wankend am Waschbecken als wir nach einer freien Kabine Ausschau halten, dreckiges Lachen lässt seine Gedanken erahnen, als wir zu zweit in das einzige leere WC verschwinden.

Manuel  packt mich fest an den Titten, ich gehe vor ihm auf die Knie, packe das harte Ding aus und lasse es zwischen meinen Lippen verschwinden. Mit beiden Händen hält er meinen Kopf, sanft dirigiert  er den Rhythmus.

Lecke über die Spitze des dicken Teils, er zieht mich hoch, drückt mich gegen die Wand und schiebt mir den Rock nach oben.

Seine Finger fahren dorthin wo es richtig nass ist, verliere beinahe den Verstand als er den Schwanz ansetzt und mit einem Ruck in mich eindringt.

Schreie laut auf, immer heftiger fickt er mich, zwirbelt mir währenddessen die Nippel und zieht daran. Halte es nicht mehr aus, ächze, zucke, stöhne wie verrückt.

Er hält mir den Mund zu, doch als ich den warmen Strahl spüre, gibt es kein Zurück mehr.

Sekunden nachdem er mich vollgespritzt hat,  ist es auch bei mir soweit, zitternd erreiche ich den Höhepunkt und sacke benommen in seine Arme.

„Ich hatte fast schon vergessen, wie gut du das kannst“, keuche ich fassungslos, streichle über seine Arme als er mir zärtlich den Nacken küsst.

„Ja, ich bin einfach eine Granate im Klo. Und für die zweite Runde suchen wir jetzt nach Verstärkung, ich denke ein zweiter Schwanz könnte dir nicht schaden.“

Freunde sind großartig, die wissen wie man tickt.