Ohne WLAN

Weder Instagram –  noch der Low-Budget-Wichsfilm bringen mich auf andere Gedanken. Zur Krönung des Tages, hängt sich auch noch mein WLAN auf. Niemand wird von der Muse geküsst, während das Internet in die ewigen Jagdgründe abzischt. Da kann ich mich ebenso gut betrinken.

Klappe den Laptop zu, verfluche meinen Netzbetreiber und mache mich auf den Weg Richtung Kneipe.

Dachte ich…

Er fängt mich ab, kurz bevor ich das Haus verlasse, wortlos packt er mich am Schopf und zieht ihn nach hinten. Starre ihn mit weit aufgerissenen Augen an, bewege das Becken gegen seins, stöhne um Gnade. Doch statt erhoffter Erlösung pusht er mich noch höher, zärtlich tänzelnde Fingerkuppen an den richtigen Stellen treiben mich in den Wahnsinn.

Noch bevor meine Knie endgültig versagen, sacke ich in seine Arme – süffisant grinsend besiegelt er meine Kapitulation – haben wir uns nicht schon längst verloren?

Flehe nach Erlösung, er drückt mich auf den Holztisch, gibt meiner Bitte nach. Langsam schiebt er den Rock nach oben, versenkt sich in mir….

Immer und immer wieder…

You´ve got the love i need to see me through

Human Resource

Sie geht mir nicht aus dem Kopf, erinnere mich an all die getexteten Um-Denk-Anstöße, unvergessliche Erinnerungen und die Leere, die sie hinterlassen hat.

Unsterbliche Seelenverwandtschaft, haben wir geglaubt. Freundschaft ist für immer, haben wir gedacht. Ohne Kompromisse, haben wir uns eingeredet.

Und plötzlich war sie weg. Vorhersehbarer Rückzug, verlorener Kampf gegen einen allmächtig erscheinenden Gegner…. Sämtliche Kraftreserven verbraucht – Sucht wiegt schwerer als Verbundenheit.

Hoffend, dass sie niemals begreift, durch welche Hölle manch Suchender wandelt. Auch wenn ich sie dafür hasse  genauso zu denken wie der Rest dieser scheißverkackten Arschgeigen. Sucht ist selbstverschuldet? FICKT EUCH!

Bleibt in eurer Scheinwelt, fingerzeigend auf die willensschwachen Junkies, die es nicht anders verdient haben.

 

In der Zwischenzeit fliegen wir – höher, schneller und weiter als es Baumgartner jemals wird – egal ob er Matheschitz den Schwanz lutscht, oder nicht. Limit Stratosphäre? Ihr seid doch alle Muschis.

Schub. Schub. Schub….

Weiter hinauf. Weit über das große Ganze hinaus geschossen, explodieren vor Glück ehe sich prasselnde Einzelteile zur Sternschnuppe formatieren.  Rasanter als Licht schnalzen wir zurück in Richtung Abgrund – verglühen oder aufprallen?

Schlafhungriger als jemals zuvor, er schiebt meine Schenkel auseinander bevor sein Körper auf meinem landet.  Immer und immer wieder versenkt er sich in mir, bin zu erschöpft um um Gnade zu betteln. Es brennt wie verrückt, wund- und hirngefickt gebe ich mich ihm hin.

Wieso tu ich mir das an?

Ach ja, weil es mich scharf macht.

Ambitionierter als ein Newcomer beim Pornocasting rammt er sein Ding in mich, vögelt als ob es das letzte Mal wäre.

„Du Fickstück bist doch für nichts anderes zu gebrauchen – deine Fotze gehört mir“, flüstert er mir ins Ohr. Sekundenbruchteile später trifft mich die Ohrfeige. Mein Schreien erstickt unter der flachen Hand, die er mir auf den Mund drückt.

„Genug Luft, du Miststück!“

Zapple unter ihm, der Sauerstoffmangel lähmt mich zunehmend. Sterbende Seele in einem erregten Körper.

Wer hat hier wen gebrochen?