Herz aus Schwein

Immer noch auf der Suche nach dem, der es schafft, mich länger als eine Nacht zu bändigen, jage ich im Netz nach Frischfleisch. Ich habe keine Lust mehr auf zweifelhafte Dumm-Doms, verblödete Möchtegern-Don-Juans oder verheiratete Ferrari-Fahrer mit Mini-Penis und gewaltigem Minderwertigkeitskomplex.

Nach der zweiten Tasse Kaffee werde ich fündig, genaugenommen werde ich gefunden. Profil klingt vielversprechend, das  Anschreiben ist nicht die standardisierte Massenware, die die meisten seiner Geschlechtsgenossen vom Stapel lassen. Er hat mein Interesse geweckt, wir schreiben den restlichen Vormittag hin und her und verabreden uns für den Abend im besten japanischen Restaurant, das die Hauptstadt zu bieten hat. Entgegen meiner sonstigen Blind Date Erfahrungen bin ich kein bisschen aufgeregt, habe ein gutes Gefühl bei der Sache. Als ich am ausgemachten Treffpunkt vor dem Restaurant ankomme, das praktischerweise in einem Hotel untergebracht ist,  bestätigt sich die Treffsicherheit der weiblichen Intuition.

Endlich wieder mal ein Mann, der um einiges größer ist als ich. Leo ist ein wahrer Gentleman, sein dezentes Aftershave macht Lust auf mehr. Gespannt was sich unter dem schwarzen Maßanzug verbirgt, beobachte ich sein Sein wie eine läufige Hündin einen Straßenköter, als wir uns an die Bar setzen und bei einem Glas Champagner unterhalten.

Das charmante Wesen, das neben mir Platz nimmt, entpuppt sich als äußerst eloquent. Volltreffer-einer der was im Hirn auch noch hat. Er ist um einiges älter als ich und, wie könnte es auch anders sein, verheiratet. Ich hake nicht weiter nach, will es auch gar nicht genau wissen.

Er fragt mich, ob ich denn schon hungrig sei, ja  schon, aber nicht auf Essen. Sein Lächeln geht mir direkt unter die Haut, es kribbelt wie verrückt als er mir sagt, dass er einen Stock tiefer ein Zimmer für uns gebucht hat.

Na dann nichts wie runter..

Der Raum wirkt genauso nobel wie der Rest von dem Schuppen, sogar die Klopapierhalterung ist vergoldet, die Minibar gibt auch richtig was her. Vier Stockwerke unter uns tobt das Leben auf den Straßen von Wien, Leo lässt die Jalousien ein Stück weit nach unten, macht Musik an,  zieht mich an sich und küsst mich.

„Zeig mal, was du alles mitgebracht hast“, erwartungsvoll zeigt er auf meine schwarze Aktentasche, die sich durch beständig-lautes vibrieren verdächtig gemacht hat. Scheinbar hat mein Fipsi ein Eigenleben.

Packe das summende Teil als erster aus, und lege es vor ihm auf das Bett, gefolgt von Bondage Tape, Paddle, Ledermanschetten, Peitsche, zwei Seilen, Plug,  jeder Menge Gleitmittel und Gummis.

„Na, das nenn ich mal umfangreich“, begeistert begutachtet er die stolze Sammlung an Erwachsenenspielzeug, streichelt dabei über meinen Hintern.

„Ja, meine seriöse Aktentasche macht richtig viel Freude. Außen Business, innen Porno.“

„Hmm.. Du hast mir immer noch nicht alles gezeigt.“

Eine Augenbraue nach oben ziehend, fasst er mich sanft am Oberarm.

„Doch, die Tasche ist leer.“

Leo fährt mit seiner Hand unter mein Kleid, klatscht mir einmal auf den Arsch, ehe er von mir ablässt und sich auf das Sofa fallen lässt.

„Zieh dich aus“, sein Tonfall ist um einiges fordernder als noch vor einigen Minuten, und verfehlt seine Wirkung nicht um einen Millimeter.

Meine Erregtheit dürfte mir direkt in den Kopf gestiegen sein, der sich auf einmal anfühlt als würde er glühen.

Langsam greife ich an den Saum des rot-schwarz gemusterten Kleids, bevor ich es mir über den Kopf streife und zu Boden fallen lasse. Mit Ausnahme der High-Heels stehe ich splitterfasernackt vor ihm, er wollte ja dass ich ohne Unterwäsche komme.

Heftig aufflackerndes Funkeln in seinen Augen als er nach dem Seil langt, geübt legen seine Finger eine Schleife und ziehen den Rest des schwarzen Stricks hindurch. Noch ehe ich ganz begreife was er damit vorhat, hat der meine Brüste mit einem Ruck fest eingeschnürt, befestigt die Enden hinter dem Rücken.

„Deine Arme sind mir immer noch zu beweglich“,sprichts und legt mir Ledermanschetten an Hand-und Fußgelenke ,streichelt zärtlich über meine zitternden Schultern, küsst mir den Nacken, mit sanftem Druck schiebt Leo mir die Arme hinter meinen Kopf, befestigt sie dort mit dem Karabiner der Fesseln, er achtet dabei genau darauf, dass die Schnürung auch ordentlich sitzt und so stehen meine beiden Lieblingskörperteile rot und stramm, alles was ich noch bewegen kann, sind die Beine.

Seine Pupillen explodieren förmlich beim Anblick des begonnen Werks, wie ein Junge der zum ersten Mal von einer Exctasy-Pille gekitzelt wird, mit dem einzigen Unterschied, dass dieser Rausch greifbar scheint. Vorsichtig tänzeln Fingerkuppen über die Haut, immer höher, bis sie schließlich auf stehenden Nippeln zur Ruhe kommen, für einen kurzen Moment innehaltend, wie aus dem Nichts nehmen sie plötzlich wieder Fahrt auf, der unerwartet einsetzende Schmerz dämpft meinen Schrei, weil mir schlicht und einfach die Luft wegbleibt.

Reflexartig weiche ich einen Schritt nach hinten, doch das provoziert ihn nur noch mehr, immer fester zwirbelt er mit den höchstempfindlichen Spitzen meiner Titten, gibt mir damit zu verstehen, dass Ausweichen keine Option ist. Der Schmerz brennt sich ins auf Autopilot geschaltete Hirn, instinktiv schwingt meine Mitte immer mehr in seine Richtung.

„Ich werd dich schon noch ficken,  du Miststück.“

Im Takt meines Stöhnens, schlägt er mit der flachen Hand immer wieder auf die abgebundenen Titten, wandert tiefer, setzt seine Behandlung auch jenseits des Bauchnabels fort. Mit jedem einzelnen Schlag, verliere ich zunehmend an Bewusstsein und mich selbst beinahe völlig im Spiel. Gänsehaut kriecht an mir hoch, werde aufs weiße Laken geschoben, er spreizt mir die Arme und Beine indem er die Karabiner neu ordnet und mich somit in eine äußerst ausgelieferte Position bringt. Sämtliche Extremitäten sind weit gespreizt und aneinander fixiert, als Leo sich mit dem eben geschnapptem Paddle nähert.

Schnalzendes Boom Boom unter den Rippen, und die Frage ob ich jemals erregter als in diesem Moment war. Heiß und dickflüssig bahnt sich eine dünne Spur ihren Weg zu Boden, hinterlässt nichts als einen feuchten Film zwischen den Oberschenkeln.

Nicht aus Angst, eher aus der Lust, das Erlebte noch um eine Nuance zu steigern, schließe ich die Augen, atme tief ein, bevor ich das in Leder gebundene Teil laut zischend auf den Innenseiten der Schenkel aufprallen spüren.

Wieder und wieder streichelt er über die geschundene Stelle, die eigene Atemfrequenz sinkt im gleichen Maße wie der Herzschlag, ich lasse mich fallen; mitten in ihn hinein…

 

Tausche sechs Mal Deutschland gegen einmal Afrika

Es ist schlichtweg zu heiß zum Schlafen, die großen Betonbunker der Stadt speichern die Hitze wie mein lustigster Körperteil beim Anblick des schwarzen Barkellners, der lässig mit dem Shaker hantiert und sich dabei mit einem der Gäste unterhält.

Ich beschließe noch eine Runde durch den Prater zu spazieren, vielleicht hat es ja ein bisschen abgekühlt.

Betrunkene Menschenmassen schieben sich durch den bunt beleuchteten Vergnügungspark, vorbei an Gastgärten, käuflichen Mädchen und anderen zwielichtigen Gestalten; es riecht nach Pisse und abgestandenem Bier, der erhoffte Windhauch bringt viel weniger Erfrischung als üblen Gestank in meine Richtung.

Ziellos laufe ich umher, bleibe schließlich vor dem Riesenrad stehen, beobachte die Dreherei eine Weile und finde den Gedanken dort drinnen zu sitzen sehr beängstigend.

„Ganz schön hoch das Teil, was?“

Ein etwas gesetzterer Kerl steht plötzlich neben mir, zückt sein Handy und als ob es noch eine Spur peinlicher geht, fragt er mich, ob ich denn von ihm und dem Ringelspiel ein Selfie machen kann.

Auf die Zunge beißend und dennoch schmunzelnd tue ich dem alten Sack den Gefallen, als hinter uns  fünf weitere Kerle auftauchen, die ihn anscheinend kennen, da sie grölend in unsere Richtung kommen.

„Freunde von dir?“

Er erzählt mir, dass die Truppe aus Deutschland kommt und für ein Seminar nach Wien gereist ist. Der Selfie Typ stellt sich als Markus vor und macht mich mit seinen Mitarbeitern bekannt, die allesamt ursprünglich aus der Gastronomie stammen, die ja bekanntlich ein Biotop für abgedrehte Halunken und Geistesgestörte ist. Deswegen habe ich mich dort auch immer so wohl gefühlt.

„Gehst mit uns was trinken, Maja?“

„Das wäre ohnehin mein Plan gewesen.“

Überfallsartig stürmen wir die nächste Kneipe und bestellen sieben große Bier, kaum hat die Kleine hinter der Theke die dreieinhalb Kilo Hopfensmoothie angeschleppt, bestellt Markus die nächste Runde.

„Sag mal wollt ihr mich betrunken machen? Das mach ich für normal ganz alleine.“

Einer der jüngeren Typen grinst mich an und prostet mir zu:

„Von einer Köchin hab ich mir auch nichts anderes erwartet. Auf die Österreicherinnen!“

Ich hab noch nicht mal ein Drittel leer getrunken, schon steht das Nächste vor mir. Großartig, wenn das in dem Tempo weitergeht, wird das bestimmt noch ein recht spannender Abend.

Insgeheim überlege ich schon, wer von den sechs für eine feucht-fröhliche Gruppenarbeit infrage kommen würde, als mir plötzlich das Schnucki von der Hotelbar wieder einfällt. Tausche sechs Piefke gegen einen Afrikaner.

Nach dem fünften Saftl mache ich plötzlich auf pflichtbewusst, fasle irgendwas von ganz-früh-raus-müssen und eifersüchtigem Ehemann der schon seit Stunden auf mich wartet und mache mich aus dem Staub.

Unglaublich wie diszipliniert mich die Aussicht auf einen schwarzen Schwanz macht.

Die Bar im Erdgeschoss des Hotels ist leer geworden, vor einem laufendem Fernseher sitzen zwei müde aussehende Endfünfziger, der Nachtportier spielt mit seinem Telefon, der Traum meiner schlaflosen Nächte schenkt eben einen Drink ein, hebt seinen Blick und sieht mir in die Augen.

„Hi. Was darfs denn sein?“

Wenn Blicke ficken könnten, würde Mister Sierra Leone nackt auf dem Fußboden liegen, ich lächle ihm dreckig zu, spaziere an der Bar vorbei und verschwinde in der Herrentoilette.

Als die Drehtür dreißig Sekunden später aufgeht, weiß ich dass er es ist, auch ohne mich vom Waschbecken umzudrehen, nur ein kurzer Blick in den Spiegel um meine Ahnung zu bestätigen; da steht er hinter mir, packt mich fest am Arsch, dreht mich in seine Richtung und küsst mich.

Ich wusste gar nicht, dass Schwarze so gut küssen können, bis jetzt hatte ich eher den Eindruck, dass ihre Qualitäten tieferliegender Natur sind. Langsam schiebt er mir den Rock nach oben und den Tanga zur Seite, gleitet mit seiner Hand immer wieder zwischen meine Beine, die mittlerweile vollkommen nass geworden sind. Vor ihm auf die Knie sinkend, taste ich nach der Wölbung der Levis, öffne den Reißverschluss und packe das gewaltige Ding aus. Er hat einen großartigen Schwanz, weniger die Farbe von Milch- als vielmehr die von Edelbitterschokolade, die Spitze ist genauso imposant wie der Rest und leuchtet mir dunkelviolett entgegen, als ich die Lippen darum schließe.

Egal wie sehr ich mich auch anstrenge, ich schaffe es nicht, ihn ganz in den Mund gleiten zu lassen, ohne das Gefühl zu bekommen, ich müsste gleich ersticken.

Mister Lover Lover zieht mich hoch, drückt mich vor sich aufs Waschbecken, streift sich gekonnt ein Kondom über und presst mir den Riesenriemen anschließend in seiner vollen Länge in die tropfnasse Spalte. Winselnd stemme ich mich gegen den Spiegel und drücke mich noch näher an ihn, um die immer rasanter werdenden Stöße abzuschwächen. Mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks fickt er mich auf Wolke sieben, es ist mir scheißegal, dass meine Schreie vermutlich jeder in der Lobby hört, es ist einfach zu geil sich derartig ausgefüllt zu fühlen.

Mit einem Mal zieht er sich fast ganz aus mir zurück, hält für einen Moment inne, stößt ihn dann aber kraftvoll bis zum Anschlag in mich hinein. Ein kurzes Zucken, Stöhnen, Wimmern, Sekunden bevor ich explodiere, laut keuchend komme und mir dabei selbst im Spiegel zusehe.

Unbeirrt rammelt er mich weiter, ich flehe um eine kurze Verschnaufpause, doch anscheinend ist er auf diesem Ohr taub, denn er verschärft das Tempo nochmal, bringt mich in ungeahnte Sphären, drückt mich tiefer, zieht seinen Prügel aus meiner wundgefickten Mitte um ihn mir völlig überraschend in den Arsch zu schieben. Nach Luft japsend, weiß ich nicht wie mir geschieht , meine Knie werden zunehmend weicher als es mir zum zweiten Mal kommt.

Kurz bevor zitternde Oberschenkel endgültig den Dienst versagen, kann ich auch das Pulsieren seiner Spitze in mir spüren, fest umklammert er meine Titten, zieht mich ein letztes Mal an sich, bevor auch er lechzend zum Höhepunkt kommt.

Lasse mich auf den sandfarbenen Marmorboden fallen, schließe  die Augen und kann nicht mehr aufhören zu lachen.

„Ach ja, übrigens-ich bin Jimmy“

Er streift sich das Kondom ab, packt alles wieder an seinen richtigen Platz und sieht im Gegensatz zu mir nicht aus wie ein frischgevögeltes Eichhörnchen.

„Hallo Jimmy. Ich bin Maja. Schön dich kennenzulernen.“

Seine Hände reichend, hilft er mir auf die Beine und lädt mich auf einen Drink an die Bar ein.

Sommernachtstraum 2.0

Wachsende Aufregung vermischte sich mit Ungeduld, ich wusste immer noch nicht was zum Teufel ich anziehen sollte.Letztendlich fiel die Wahl auf einen schwarzen Rock und ein rotes Oberteil aus Satin, schwarze Strapse und Unterwäsche.

Die Sonne war gerade untergegangen und man konnte den einsetzenden Frühsommer durch das geöffnete Fenster bereits riechen. Ich war  davor mich mit einem Mann zu treffen den ich zwei Wochen früher über eine Handy App kennengelernt hatte;  Ende dreißig, durchtrainiert, etwas kleiner als ich und er  hatte kurzes blondes Haar.

Sein Name war Andreas und er arbeitete als Fotograf.  Wir hatten uns die Wochen davor gegenseitig sehr viele Mails geschickt, und er war mir sympathisch.  Ich mochte seinen trockenen Humor und seine großen blauen Augen. Jedes Mal wenn eine neue Nachricht  von ihm im Posteingang war, konnte ich es kaum erwarten sie zu öffnen.

Für diesen Abend waren wir für ein Fotoshooting verabredet.  Je näher der Termin kam, desto mehr konnte ich die Anspannung in mir spüren.  Ich freute mich auf Ihn und war neugierig.

Es war kurz nach neun als ich ihn in einer gut besuchten Pizzeria  am Stadtrand traf. Es war ein lauer Abend und der Mann  war charmant, höflich und sehr aufmerksam, wusste wie man sich benimmt.

Er hielt mir die Türe auf und nahm mir die Jacke ab bevor uns die Kellnerin zu unserem Tisch begleitete. Wir nahmen Platz und bestellten uns Pizza und Wein. Während wir warteten, ließ  er mir einige Aufnahmen ansehen,  die einer seiner Kollegen gemacht hatte.

„Also ich find das hier richtig gut, dass könnten wir auch machen.“

Er zeigte dabei auf ein Bild auf dem eine sehr attraktive und nackte, junge  Frau mit gespreizten Beinen dasaß, dazwischen hielt sie allerdings ihre Hand, sodass man eigentlich nur ihre Brüste und ihr halbverdecktes Gesicht sah.

„Wow. Das ist richtig schön.“

Ich war richtig angetan von dem Bild, dass er mir da gerade auf seinem Tablet zeigte. Gleichzeitig hoffte ich, dass keiner der anderen Gäste des Lokals mitbekommen würde, auf welcher Homepage wir da gerade surften.

„Ja, find ich auch. Und das könnten wir auch so hinbekommen!“

„Na da bin ich ja mal gespannt. Hast noch paar Ideen?“

Er hatte mich neugierig gemacht und ich wollte wissen was ihm noch so vorschwebte.

„Klar…“

Er wischte mit wenigen Bewegungen über den Bildschirm von dem Pad.

„Was hältst davon?“

Mir schauderte und dennoch konnte ich noch immer meine Erregung  fühlen,  ich war klitschnass als er mir bei der Frage tief in die Augen sah.

Auf dem Bild das ich mir ansah, war eine nackte, geknebelte und gefesselte Frau in einem sehr düsteren und dunklen Raum. Sie  hatte lange dunkle Haare, lag auf dem Bauch auf einem Holzboden.

Jemand hatte ihre Hände hinter dem Rücken fest verschnürt. Ihre Beine waren angewinkelt, an den Knöcheln zusammengebunden  und mit den Fesseln der Hände fest verknüpft. Sie war ihrem Peiniger hilflos ausgeliefert und schien völlig bewegungsunfähig zu sein. Die Augen weit geöffnet und den Blick  wahnsinnig provokant schien sie aus tiefster Seele:

„Ist das alles?“

rufen zu wollen.

„Cooles Pic. Aber schon sehr düster für die Jahreszeit“

Die Nervosität  schien von mir Besitz zu ergreifen. Es war ein kleines Detail an der ganzen Szene, das mich beinahe wahnsinnig werden ließ. Ich wusste bloß noch nicht, welches es war.

Andreas grinste süffisant und löste seinen stechenden Blick.  Das Restaurant füllte sich immer weiter mit Studenten und alternativ aussehenden jungen Leuten, die Musik wurde immer mehr von den Nebengeräuschen der vielen Menschen übertönt.  Langsam vergaß ich meine Bedenken und konzentrierte mich wieder auf das Gespräch mit diesem überaus gut aussehenden jungen Kerl.

„O.k. und wie findest die?“

Er zeigte mir noch einige andere Aufnahmen verschiedenster Künstler, alle sehr ästhetisch und genauso wie ich sie mir vorgestellt hatte.  Nach einem dritten Getränk zahlte er und wir machten uns auf den Weg ins Studio.

Es war nicht weit weg und so spazierten wir dorthin. Es regnete aber die Luft war so angenehm warm, dass es richtig erfrischend war ein paar Tropfen abzubekommen.

„Komm wir sind schon da. Hier geht’s rein…“

Wir liefen durch einen schmalen Hinterhofeingang in einen langen Gang in einen völlig lichtleeren kleinen Raum.

„Willst mich jetzt im Keller einsperren? Typisch Österreich..“

Ich musste kichern.

„Nein. Wenn dann im Dachboden, der müsste nämlich dringend mal sauber gemacht werden…“

Wir lachten beide als wir durch den Raum durch und beim Eingang für den Fahrstuhl angekommen waren.

Als sich die Türe vom Aufzug schloss und er sich in Bewegung setzte, konnte ich seine begehrenden Blicke fühlen.  Die Atmosphäre wurde mit jeder Sekunde aufgeheizter ohne dass wir auch nur ein einziges Wort miteinander wechselten. Ich hoffte dass er es nicht tropfen hören würde; mein Slip war in der Zwischenzeit völlig durchnässt. Eine gefühlte Ewigkeit später waren wir da.

Der Lift öffnete sich direkt in einem riesigen Appartement, dass zu einem Fotostudio umfunktioniert wurde.

„Voila´, da sind wir. Willkommen im Studio.“

An den Wänden hingen viele Bilder, von Landschaften und Menschen es standen einige Lampen herum und im hinteren Eck war ein schwarzer Hintergrund vorbereitet worden. Davor stand ein Hocker und nicht weit davon entfernt war ein kleiner Schreibtisch mit Laptop.

„Cool. Tolle Aussicht“

Durch die große Glasfront vor dem Balkon konnte man eine atemberaubende Aussicht auf die Stadt bei Nacht genießen.

„Was darf ich Dir zum trinken anbieten?“

„Du willst mich doch nur betrunken machen…“

„Hmmm. Ja das war der Plan.“

„Find ich gut. Ich bleib bei Rotwein“

Er ging in einen kleinen Nebenraum in dem eine kleine Küche war und ich konnte hören wie er mit Gläsern hantierte.

Ich begann damit mich auszuziehen, während Andreas den Wein öffnete.

„Das sieht gut aus.. Bleib so..“

Er war wieder zurückgekommen und ich stand nur mehr in Unterwäsche vor Ihm. Ich konnte fühlen wie eine Hitzewelle durch meinen ganzen Körper fuhr, als er mit den zwei Getränken vor mir stand und sie vor sich zu Boden stellte um nach der Kamera greifen zu können.

„Sehr schön.. Geh mal etwas näher zum Licht“

Klick. Klick.

Er drückte  unzählige Male auf den Auslöser, während ich versuchte seine Anweisungen zu befolgen.

„Gut so?“

Klick. Klick.

„Perfekt.. Dreh den Kopf mehr nach links“

„Den Satz hat noch nie ein Mann zu mir gesagt…“

Klick.

Andreas lächelte und legte die Kamera zur Seite. Er griff nach einem der Gläser und gab es mir.

„Cheers.“

Seine Augen blitzten für den Bruchteil einer Sekunde eiskalt  auf.

„So und jetzt ziehst dich dann ganz aus und setzt dich auf den Hocker da hinten. Wir versuchen das was wir uns vorhin angesehen haben, in Ordnung?“

In der Zwischenzeit fühlte ich mich sehr entspannt und gut aufgehoben und hatte somit keine Hemmungen mehr, als ich mein Oberteil öffnete.

„Alles ausziehen.“

Seine Stimme hatte einen bestimmenden Unterton bekommen, ohne mich aber deswegen unruhig    zu machen. Ganz im Gegenteil, ich fühlte mich sehr entspannt.

„Ja das haben schon mehrere Männer zu mir gesagt.“

„Na dann los.. Und dann auf den Hocker dort.“

Wieder konnte ich fühlen wie mir die Hitze durch den ganzen Körper hochschoss, meine Nippel steinhart wurden und mein Herz wie verrückt raste während der Kerl die ganze Situation mit seiner Kamera  festhielt.

Ich nahm auf dem Hocker Platz und spreizte meine Beine, verdeckte die Sicht auf meine vor Erregtheit triefende Stelle aber sofort mit meiner Hand.

„Ja gut so. Leg deinen Kopf in den Nacken. Ja gut so.“

Er schien sichtlich zufrieden mit mir.

„Komm und mach die Beine weiter auf…“

Er musste gemerkt haben wie mir meine Lust rechts und links an den Oberschenkeln hinablief.

„Und jetzt fang an, an dir herumzuspielen…“

Ich öffnete kurz die Augen um Ihn anzusehen.  Noch immer war die Linse auf mich gerichtet und ich konnte erkennen wie sich unter seiner engen Jean der Abdruck von seinem harten Schwanz abzeichnete. Mein prüfender Blick entging Ihm keineswegs.

„Los. Fang endlich damit an, du kleines geiles Luder.Ich kann deine Fotze bis hierher schmatzen hören“

Er hatte Recht und ich konnte nicht mehr anders und begann mir meine Finger in die angefeuchtete Spalte zu schieben. Erst nur sehr ganz vorsichtig, aber ich konnte mich einfach nicht mehr beherrschen und wurde immer schneller und härter.

„Tiefer rein! Gut so… Nimm einen zweiten Finger dazu…Komm schon das geht aber tiefer. Beine weiter auseinander ich kann ja nix sehen…“

Sein Ton wurde immer fordernder und kühler.

„So das war gut. Leg dich mal auf den Boden.“

Auf dem Rücken liegend öffnete ich meine Schenkel, verdeckte mein Gesicht mit meinen langen Haaren und bewegte meine Hand über den Schamlippen immer heftiger auf und ab.

„Stopp!  Hör sofort damit auf es dir selbst zu machen du kleine Hure!“

Unerwartet und plötzlich riss er meinen Arm in die Höhe und packte mich grob an den Haaren.

„Dir muss wohl noch jemand Benehmen beibringen, was?“

„Aber….“ Weiter kam ich nicht, weil er mir beim ersten Wort schon seine Hand in meinen Mund schob.

„Ich glaube nicht, dass ich dir eine Frage gestellt habe. Das war eher eine Feststellung. Du musst noch so einiges lernen.“

Mit dem letzten Wort zog er sie wieder heraus, holte tief aus und schlug mir richtig hart auf den Arsch. Als ich das Brennen spürte, schrie ich auf.

„Na na.. Das gefällt dir doch…“ er flüsterte in mein Ohr während er mir zwei Finger unbarmherzig und hart hinten reindrückte.

Andreas hatte mich mittlerweile auf den Bauch gedreht, und hielt mich immer noch  an meinen Haaren fest.

Ich traute mich nicht zu wiedersprechen, er strahlte eine wahnsinnige Dominanz aus und ich wusste nicht wozu er wohl imstande war. Gelähmt vor Angst und gleichzeitig erregt wie nie zuvor ließ ich es einfach geschehen und gab die Kontrolle über die Situation völlig aus der Hand.

„Los steh auf!  Willst hier die ganze Zeit am Boden liegen?“

Er zog mich an den Haaren und  knallte mir wieder mit der flachen Hand auf den Hintern während ich versuchte aufzustehen.

„Gib deine Hände mal her“

Er stand nun genau vor mir und sah mir in die Augen. Sein Blick wirkte wieder völlig gelassen und dennoch sehr berechnend als er in die Knie ging und mit seinem Gesicht vor meiner Muschi zu stehen kam.

Vorsichtig tastete sich seine Zunge zwischen meine Oberschenkel. Ich begann zu winseln als ich ihn an meiner Klit auf und ablecken fühlte und mir unterdessen ein Finger in jede Öffnung  gedrückt wurde, konnte es beinahe nicht aushalten. Er leckte mich ausdauernd und innig und wurde immer fordernder.

„Oh ja das ist so gut… Bitte fick mich. Fick mich hart. Bitte.. Ich brauch das jetzt. “ Musste jetzt einfach seinen Schwanz ganz tief in mir haben.

Von einer Sekunde auf die andere ließ er von mir ab und sah mich abschätzig an.

„Du redest zu viel. “

Völlig perplex starrte ich Ihn an.  Er riss meine Hände an sich und band sie mit Isolierband an den Gelenken aneinander um mich kurz darauf an einen Haken in der Decke zu binden. Mit den Armen über meinen Kopf gefesselt stand ich ihm gegenüber.

„Hey, was…“

Wieder dauerte es keine Sekunde und er hatte mir auch den Mund mit dem Band  zugebunden.

„Ich sagte doch du sollst still sein.“  In der Zwischenzeit stand er auf dem Hocker und fotografierte mich von oben herab.

Klick. Klick. Klick-

Nach einigen Minuten legte er die Kamera weg, stieg herunter und sah mich provokant und dennoch hingebungsvoll  an.

„Zu einem beinahe wildfremden Fotografen den du nur übers Internet kennst ins Studio kommen? Bei Nacht? Zum Aktfotos machen?“

Wieder holte er weit aus und knallte mir mit voller Kraft auf den nackten Po.

In meinen Augen blitzte die pure Angst auf. Und trotzdem verspürte ich ein unbändiges Verlangen auf diesen undurchschaubaren Mann.

Es brannte noch als  seine Hand längst weg war,  er hinter mir stand und mir meine Brüste streichelte. Meine Nippel waren steinhart und es durchfuhr mich wie ein Stromschlag  als ich seinen heißen Atem im Nacken bemerkte, er meine kleinen Titten immer heftiger knetete.

Meine Handgelenke schmerzten und fühlten sich taub von den Fesseln an und dennoch wollte ich in dem Moment richtig hart rangenommen werden.

Ich versuchte „Fick mich“ zu schreien, doch durch den Klebestreifen auf meinem Mund drang  nichts anderes außer einem unverständlicher Laut nach draußen.

„Versuchst du mir etwas zu sagen?“

Noch immer hinter mir stehend klang er beinahe besorgt, während er mir seinen riesigen Prügel durch seine Hosen gegen den Arsch drückte.

„Ich glaub ich weiß genau, was  so eine kleine Drecksau wie du braucht“

Ich konnte hören wie der den Reißverschluss von seiner Jeans öffnete um mir einen Augenblick später seine Schwanzspitze zwischen meinen  vollgetropften  Arschbacken auf und ab zu reiben.

Gierig begann meine Möse zu zucken und ich versuchte sie ihm entgegenzuhalten. Mit einem schnellen und harten Stoß drang er in mich ein.

„Du kleines Miststück bist derartig geil.“

Er zog seinen riesigen Harten aus meiner zuckenden Enge  und schob ihn mir gnadenlos in den Hintereingang.

Ich verlor beinahe den Verstand als er mich immer härter von hinten fickte, mir gleichzeitig zwei Finger in meine zweite Öffnung schob und ich konnte mich einfach nicht mehr beherrschen.

Der heiße Saft tropfte ohne Ende aus mir heraus und  mein Schlitz zuckte  als ich mit seinem Riesending in mir endlich zum Orgasmus kam.

Andreas konnte meinen Höhepunkt spüren und hören, er riss mir den Klebestreifen von den Lippen und steckte mir seine Finger in den Rachen um mir einen kurzen Augenblick später in meinen Arsch zu spritzen.

„Genau das hast du verdient…“ er stöhnte laut auf und zog mich an den Haaren, während meine Arme von den Fesseln völlig taub waren und sein Sperma aus mir heraus auf den Fußboden tropfte.

Ich hoffte dass er es nicht bemerken würde, aber es war bereits zu spät. Als er seinen Schwanz aus mir herauszog, musste er die Flecken unter mir gesehen haben. Er zwickte mir in meine ohnehin schon sehr empfindlichen Nippel und gab mir einen zärtlichen Kuss.

„Und diese Schweinerei wirst du wegmachen du kleines Schlampe.“

„Ja mach ich. Bitte binde mich los. Ich kann meine Arme nicht mehr spüren.“ Ich bettelte um Erbarmen und es half, denn er band mich tatsächlich los.

„Hier, trink erstmal was.“ Andreas reichte mir ein Glas Wasser und ich trank es gierig aus.

Er nahm meine Arme und musterte sie aufmerksam. „Halb so schlimm. Bis morgen ist alles wieder o.k., versprochen.“ Sein Tonfall war sehr mitfühlend und gar nicht mehr aggressiv.

„Glaubst du wirklich?“

„Ja, deine Arme sind o.k. aber dein Hintern könnte bisschen blau werden.“

Wir lachten beide und ich konnte das Brennen auf meiner Hinterseite wirklich noch spüren.

„Und jetzt wirst du hier mal etwas saubermachen, oder du wirst die ganze Nacht auf diesem Haken verbringen“ Sein Finger deutete auf die Anhängevorrichtung über mir, von der er mich gerade erst losgemacht hatte.

Ich fühlte mich gedemütigt und plante Wiederspruch, doch ein Blick in seine Augen, ließ  mich zögern.

„Los! Auf die Knie mit dir.. Und wehe es bleibt auch nur ein einziger Tropfen übrig, dann wird die Strafe härter ausfallen als gerade eben.“ Er hörte sich geringschätzig und  laut an und packte mich am Hinterkopf an meinen Haaren. Er drückte mich mit dem Gesicht zu Boden genau dorthin wo sein mittlerweile kalt gewordener Ficksaft einen Fleck gebildet hatte.

„Mach schon. Leck es auf!“ Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen rammte er mir seinen Finger in mein wundgevögeltes Loch. Mein Schreien und Winseln halfen nicht, er ließ nicht von mir ab die Stöße wurden immer härter.

Er hatte meinen Willen gebrochen und ich tat, was er von mir verlangte denn ich war ihm völlig ausgeliefert und  leckte den Fußboden solange, bis alles weg war.

„So ist es brav. Warum denn nicht gleich so?“ grinsend fingerte er mich weiter.

„Du bist ja schon wieder völlig fickerig, schau dir das mal an.“  Auch ich hatte bemerkt wie ich wieder in Fahrt kam. Er zog sich ruckartig aus mir zurück und stand plötzlich auf.

„Bitte mach weiter…“ Ich flehte Ihn an mich nochmal zu benutzen, konnte mich nicht beherrschen.

„Du wirst dich jetzt anziehen und nach Hause fahren.“ Völlig perplex sah ich Ihn an und ich konnte in seinem Gesicht sehen, dass es sein Ernst war. Ich stand auf und wollte meine Klamotten zusammensuchen, als er mich an sich zog und mir seine Zunge in den Mund steckte, Andreas küsste mich lange und sehr leidenschaftlich.

„Los. Mach das du hier raus kommst“ Immer noch überrascht war ich unfähig auch nur irgendetwas zu sagen. Ich griff nach meiner Unterwäsche, die auf dem Hocker lag. Andreas war dabei sich einen Joint zu drehen und beobachtete mich genau.

„Die Unterwäsche brauchst du nicht mehr. Kannst du hier lassen. Und auch in Zukunft ist es dir streng verboten welche zu tragen. Hast du verstanden?“

„Ja,.“

„Ja, was?“ Ohrenbetäubend und mit weit aufgerissenen Augen blickte er mich an.

„Ja ich habe verstanden.“ Fügsam zog ich mir meinen Rock und das Top an und ließ Slip, Strümpfe und BH liegen.

„Du wirst mir sooft zur Verfügung stehen wie ich es dir befehle, kapiert?“

„Ja, ich hab´s kapiert“

„Und du fickst keine anderen, außer wenn ich es so will. Wehe du hältst dich nicht daran, dann gibt’s keine Gnade mehr.“

Eine Gänsehaut zog sich von meinen Beinen über den ganzen Rücken bis zum Hinterkopf hoch und ich ahnte wozu er imstande war. Dennoch fühlte ich mich derartig zu ihm hingezogen, dass ich alles machen würde, was er von mir einforderte, er war mein Herr.

„Ich werde mich daran halten.“ Ich klang sehr überzeugend.

„Das hoff ich für dich. Und jetzt mach das du hier verschwindest.“

Er öffnete die Türe und gab mir einen letzten Kuss während er mir durch das Top fest in meine Brustwarze zwickte.

„Gute Nacht Kleines. Träum was Schönes. Wir werden uns bald wiedersehen, du gehörst jetzt mir. “

„Bis bald Andreas.“

Ich drehte mich um und  stieg in den Fahrstuhl.

Monday night

Ein kurzer Blick auf die Uhr verrät mir, dass ich wieder mal spät dran bin, doch es sollte sich ausgehen in einer Stunde bei meiner Verabredung  zu sein.

Beim Anziehen der schwarzen, halterlosen Strümpfe überkommt mich ein wohliger Schauer, etwas Nervosität gepaart mit Vorfreude jagt mir eine Gänsehaut über den Rücken und zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Hektisch suche ich nach passender Unterwäsche, als mir die Sms wieder einfällt, die er vor einigen Tagen gesendet hat:

„Zwanzig Uhr in der Lobby. Kein Höschen, kein BH, halterlose Strümpfe, kurzer Rock, Bluse.“

Die Sonne ist bereits untergegangen, ein eisiger Wind lässt mich fröstelnd  durch die sternenklare Nacht ziehen.

Kaum angekommen kann ich seine Blicke spüren, noch bevor ich ihn sehe. Es herrscht hektisches Treiben in der Bar, einige Geschäftsleute sitzen vor ihren Laptops, ein Pärchen unterhält sich angeregt im vor der Theke und ein gelangweilt aussehender Barkeeper poliert Weingläser.

Neben der Rezeption steht eine blaue Ledercouch, von der ein Kerl aufsteht und direkt auf mich zukommt.

„Maja?“

Der hochgewachsene,  junge Kerl im schwarzen Anzug grinst mich mit leuchtenden Augen an und der Duft seines Aftershaves raubt mir beinahe die Sinne.

Wir suchen uns einen ruhigen Platz im hinteren Teil der Hotelbar, bestellen eine Flasche Rotwein und unterhalten uns über Gott und die Welt. Antonio ist mir sympathisch, ich kann die aufkommende Erregung nicht leugnen als er mir seine Hand auf den Oberschenkel legt und mich dabei fordernd ansieht:

„Lass uns nach oben gehen, da ist es ein wenig ruhiger.“

Nur zu gern, denke ich mir, kann es kaum erwarten endlich zu sehen was sich unter dem Anzug verbirgt. Beim Schließen der Aufzugstüre zieht er mich an sich, schiebt mir den Rock hoch und küsst mich. Völlig überrascht lasse ich mich gegen die Wand drücken, seine Finger wandern die Innenseite meiner Oberschenkel hoch, doch noch bevor er dort angekommen ist, wo sich die Hitze zentriert stoppt der Fahrstuhl.

Völlig benommen und außer mir vor Lust lasse ich mich von ihm an der Hand nehmen und folge ihm den Gang entlang zu seiner Suite.

„Zieh deine Bluse und den Rock aus und beug dich über den Tisch dort drüben“, mit dem Zeigefinger deutet er in die Richtung wo der Schreibtisch steht.

Ich tue was er von mir verlangt, er verbindet mir die Augen,  und ich kann ihn in seiner Tasche herumkramen hören.

„Das ist dafür, dass du dich verspätet hast“, Sekunden später schnalzt das Paddle unbarmherzig  auf meinen Hintern und hinterlässt ein heißes Brennen. Ich winde mich, stöhne leise auf als es zum zweiten Mal mit einem lauten Schnalzer auf meinen Po klatscht.

„Halt still, sonst gibt’s noch eine Draufgabe“, befiehlt er mir, bevor er zum dritten Schlag ansetzt.

Doch plötzlich hält er inne und streichelt mich, küsst meinen Nacken und schiebt mir seinen Finger langsam in die zuckende Enge.

„Du bist ja völlig nass. Gefällt dir anscheinend den Arsch versohlt zu bekommen“, flüstert er mir ins Ohr, während er mit der zweiten Hand meine Brüste knetet.

„Ja, es gefällt mir.“

Antonio packt mich an den Haaren und zieht mich hinter sich her, ich blinzle unter der Augenbinde durch und kann ein riesiges Bett erkennen,  er gibt mir zu verstehen dass ich mich darauf knien soll.

Plötzlich rast ein stechender Schmerz  durch meine Nippel, ich schreie kurz auf doch als ich bemerke was vor sich geht ist es bereits zu spät. Die Klammern auf meinen Brustwarzen drücken fest zu, eine Hitzewelle durchfährt meinen Körper, als er mir auch noch einen Knebel anlegt und meine Hände hinter dem Rücken fesselt bin ich ihm völlig ausgeliefert.

„Alles okay?“

Ich nicke und lasse mich vorsichtig auf das Bett pressen, er streichelt mich und stößt mit seinen Fingern immer wieder in mich, ehe ich das Öffnen eines Reißverschlusses hören kann.

Der Druck von etwas warmen, harten  verrät mir, dass er mich wohl gleich ficken wird und lässt mich beinahe wahnsinnig werden. Gott bin ich scharf auf den Typ.

Erwartungsvoll strecke ich ihm mein Hinterteil entgegen, fühle seine Hände die mich an den Hüften umfassen und sein steinhartes Ding mit dem er endlich in mich eindringt.

Trotz des Knebels  zwischen meinen Lippen, ächze ich laut auf als er das Tempo seiner Stöße erhöht und mir die Klammern abnimmt. Pochender Schmerz mischt sich mit grenzenloser Begierde, ich versuche zu schreien als ich ihn bis zum Anschlag in mir bemerke.

Heftiges Zucken aus meiner Spalte die inzwischen klitschnass ist, ich bäume mich auf als er mich schließlich zum Höhepunkt vögelt.  Antonio hält mich fest,  zieht seinen Schwanz aus meiner immer noch ekstatisch zitternden Möse,  befreit meine Arme und meinen Mund von den Fesseln, nimmt mir die Augenbinde ab und dreht mich auf den Rücken.

„Oh mein Gott“, entfährt es mir als ich wieder sprechen kann und er sich über mich kniet. Das Teil vor meinem Gesicht ist wirklich riesig, ich öffne die Lippen und beginne daran zu saugen. Antonio hält meine Arme über den Kopf fest und sieht mir tief in die Augen.

„Komm schon Baby, den bekommst du doch sicher noch weiter rein?“

So weit wie möglich versuche ich ihn aufzunehmen, lecke über seine Spitze, als auch er unter einem lauten Aufstöhnen in meinem Mund kommt.

Wir liegen nebeneinander auf dem weißen Laken, ringen nach Luft und können beide nicht mehr aufhören zu lächeln.

„Wann sehe ich dich wieder Maja?“

„Ich hoffe bald.“

Er nimmt mich in den Arm, küsst mich nochmal bevor ich aufstehe und wieder hinaus in die kalte Nacht verschwinde.

monday morning

Bitte was für ein abgefahrener Morgen?

Im tiefsten Tiefschlaf reißt mich die Klingel aus dem geliebten Zustand der völligen Bewusstlosigkeit. Ach ja, der Typ von der Installationsfirma wollte irgendwas reparieren, aber warum muss das ausgerechnet mitten in der Nacht passieren? Wer ist schließlich um acht Uhr schon auf?

Ich sicher nicht. Prostituierte, Barkeeper, Kokser, Auftragskiller, Drogendealer und Nachtbusfahrer eher auch nicht.

Springe nackt aus dem Bett, schnapp mir den schwarzen Mini der am Boden liegt und zieh mir noch ein weißes Top drüber ehe ich dem Handwerker die Tür öffne.

Völlig schleierhaft ob er mich wegen des chaotischen Zustands meiner langen braunen Haare oder wegen der durchscheinenden Nippel so bescheuert angrinst, zeige ich ihm den Weg ins Bad.

„Mach schnell und schau dass du wieder aus meiner Wohnung kommst.“ Noch während mir der oft gedachte Satz beinahe herausrutscht, beherrsche ich mich und fange selbst zu grinsen an. Als er so vor mir steht und konzentriert am Boiler herumschraubt, scheint er doch meinen musternden Blick zu spüren, denn plötzlich hebt er den Kopf und starrt eindringlich zurück.

„Schade dass ich dir keine Briefmarkensammlung zeigen kann.“

Er reißt den Mund weit auf und sein Schraubenzieher fällt ihm aus der Hand.

„Ficken?“

Bingo. Er hat verstanden was ich möchte.

Zehn Minuten später funktioniert der Boiler zwar immer noch nicht, dafür liege ich nackt, verschwitzt und entpannt neben dem Marlboro qualmendem Fachmann auf der Couch.

Wer braucht schon warmes Wasser, das wird doch eh alles überbewertet.