Liebes Doktor Sommer Team, ich habe ein Problem….

Selbstverständlich lieb ich dich.
Fest umklammern seine Finger meinen Hals, drücken mir die Luft ab
Du kleines, geiles Dummerchen
Punktgenau erwischt der Rohrstock die Innenseite meiner Oberschenkel
Weißt du nicht, dass du mir gehörst?
Antwort unmöglich – Mund voll mit Schwanz
Schluck ihn ganz tief, du Miststück
Erbreche in seinen Schritt
Ich sagte tiefer, na los
Winsle um Gnade
Wer nicht hören kann, muss fühlen
Ohrgefeigtes Häufchen Fickfleisch kapituliert
Sein Grunzen schreit Genugtuung
Gebrochen hat er mich am liebsten

Empathie-Warnung

„Lass dich von dem unschuldigem Babyface nicht erweichen, die dumme Fotze hat es nicht anders verdient“, seine Empathie Warnung jagt mir einen kalten Schauer über die Haut. Wie befohlen ziehe ich den Riemen des Knebels fest an ihren Hinterkopf, versichere mich dass er auch hält.
Hoffentlich verrutscht das verfluchte Ding nicht, ansonsten bin ich genauso gearscht wie sie. Tiefenentspannt befestigt er den Letzen Gurt an ihrem Körper, wehr- und bewegungslos harrt sie auf dem Strafbock aus. Sein hämisches Grinsen diabolisiert sich ins Unermessliche, als der rote Scheinwerfer direkt auf sein Gesicht strahlt.
Kann unter dem schwarzen Stoff seiner Hose die wachsende Vorfreude ausmachen, schaffe es nicht meine Finger von ihm zu lassen. Fasse an seinen Schwanz, er knallt mir eine.
„Ist dir die Sicherung durchgebrannt? Hat dir irgendwer erlaubt mich anzufassen?“, sein hart gewordener Tonfall lässt darauf schließen, dass es sich um keine rhetorische Frage handelt. Nur um sicher zu gehen frage ich nach. Fange mir direkt die nächste Ohrfeige ein.
„Los steh auf, du wertloses Stück Fickfleisch“, schnauzt er mich an, zeigt dabei auf die Tasche.
Ich hole die Gerte. Vorsichtig bearbeite ich ihren Arsch damit, schlag härter, befiehlt er. Verzweifelndes Wimmern unter mir, amüsiertes Lächeln daneben. Ihr Arsch so rot wie das Licht über uns.

#Impulskontrolle

Ob sie wohl wieder mit mir reden würde, wenn ich scheiße schwanger wäre? Oder doch lieber unheilbar krank?
„Hallo du. Wie geht´s dir? Leider hab ich Bauchspeicheldrüsenkrebs. Wünsche dir angenehme drei Monate – wir sehen uns bei meiner Beerdigung.“, ob der Abschiedstext sie aus der Lethargie reißen könnte?
Vermutlich schon – Drama Queens lieben dominante Tumore. Weil ohne Happy End schmeckt Selbstmitleid erst so richtig.
Wobei ich nicht sicher bin, ob die Nachricht vom Angebumstwordenseins die Chance auf ein Quäntchen ihrer ach so spärlichen Zeit erhöht.
Krebs oder Schwangerschaft? Welches Handicap erhöht die Möglichkeit auf ein Gespräch? Eins auf Augenhöhe.
Ach fick dich doch, Frau Misses „ Familie- ist das – allerwichtigste- deshalb –scheiß- ich- auf- meine, weil –du- keine -Matura –hast.“
Ich soll um zwanzig Uhr in dem Schuppen antanzen, aber bitte so unauffällig wie möglich, schließlich ist der ganze Laden voll mit seinen Kollegen. An der Rezeption ist ein Kuvert für mich hinterlegt, in dem der Zimmerschlüssel steckt.
„Sobald du den Schlüssel hast, gehst du an der Rezeption vorbei. Gleich dahinter liegt auf der linken Seite der Aufzug. Fahr in den zweiten Stock, geh ins Zimmer und ziehe dein Nonnenkostüm an. Knie dich auf den Holztisch der neben dem Bett steht, lege eine Augenbinde an und warte bis ich komme. Du redest nur wenn du gefragt wirst.“

Insgeheim bin ich froh über meinen desolaten Zustand, auch wenn mich die Nebenwirkungen der vergangenen Nacht beinahe in die Knie zwingen. Zumindest ist die Aufregung auf ein erträgliches Mindestmaß reduziert. Ich tue was von mir verlangt wird. Hoch wie nie.
Bis zum Hals und noch ein Stückchen weiter hämmert mein Herz, als ich auf allen Vieren ausharre um auf ihn zu warten. Kann die Fahrstuhltüre hören, jedes Mal wenn sie sich öffnet. Zucke beim leisesten Geräusch zusammen, frage mich ob er es wohl ist, der da gerade aussteigt. Auch nach dem dreiunddreißigsten Fehlalarm..
Meine Knie schmerzen, wo zum Teufel steckt der Idiot? Traue mich nicht, eine angenehmere Haltung anzunehmen, vielleicht beobachtet er mich ja per Kamera?
Und noch ehe ich mich mit dem Gedanken einfach abzuhauen anfreunde, höre ich ein Klicken an der Tür. Anfangs digital klingendes Summen, ehe jemand die Türe aufstemmt…
Immer lauter werdende Schritte, ich bekomme Gänsehaut, fühle Blicke auf meinem Körper, blinzle durch den schmalen Spalt am unterem Ende der Augenbinde.
Bedauerlicherweise kann ihn nicht sehen, auch wenn ich sogar seinen Atem hören kann. Höre Wasser, das aus einem Duschkopf gegen Fliesen sprudelt. Höre eine elektrische Zahnbürste. Höre ein Zischen, wie aus einer Haarspraydose.
Verstehe ich nicht. Auf seinem Profilbild hat der Kertl doch eine Glatze?
Speckschwartenspray zum Schädelpolieren?
Hashtag Marktlücke.
Ich mag wie er riecht, sein Schwanz steht kerzengerade Richtung Himmel, soweit ich das durch mein eingeschränktes Blickfeld beurteilen kann.
Unter größter Anstrengung widerstehe ich Impuls ihn sofort in den Mund zu nehmen, ahne was mir danach blühen würde….
Ob dieser Möchtegern-Nachwuchs-Gangster schon vor meiner Haustür steht? Ob einer von dem Schlag dazu fähig ist, säumige Schuldner umzulegen? Ob mir jemand ins Hirn geschissen hat? Ob Seroquel, Lithium und Cipralex mich aus meiner Misere rausboxen könnten? Ob ich mir eine Knarre organisieren sollte? How many times will you learn the same lesson?
Ob der Kerl nach dem Wichsen kaltes Wasser getrunken hat? Ob die Striemen am Arsch morgen blau sind?
„Neun. Danke, mein Herr.“
Möchte ihm den Rohrstock aus der Hand reißen, ihn damit ins Gesicht schlagen.
„Zehn. Danke, mein Herr.“
Möchte seinen Schwanz solange nach rechts drehen, bis er abfällt. Ihn danach in seine dämlich grinsende Fresse stecken und ihn anschließend mit Benzin übergießen und anzünden.
Er lächelt dreckiger als ein hauptberuflicher Dixie Klo Vertreter, als er mir in den Mund spritzt. Wie gern würde ich ihm jetzt den Schädel mit einer neun Millimeter wegballern…
„Danke, mein Herr.“

Der siebente Zwerg von Schneewittchen

Der Unbekannte aus dem Netz will also, dass ich mich als Chef Sekretärin in einem großen Konzern bewerbe und dabei die Reize einer Frau einsetze. In seiner letzten Mail verlangt er das Bewerbungsschreiben bis am Abend zu bekommen, natürlich an ihn adressiert.

Klingt ja mal nach einem spannenden Anfang für ein Blind Date und in null Komma nichts habe ich den Text fertig.

Sehr geehrter Herr Müller!

Wie ich ihrer Annonce in der Kleinen Zeitung entnehmen konnte, sind Sie auf der Suche nach einer Chefsekretärin. Hiermit bewerbe ich mich um diese offene Stelle.

Ich bin 29 Jahre alt, komme aus Wien und wäre natürlich bereit meinen Lebensmittelpunkt nach Wolfsburg zu verlegen. In meiner bisherigen Tätigkeit war ich für die Terminkoordination und den Schriftverkehr eines kleinen Familienbetriebs in der südlichen Steiermark tätig. Da ich keine Lust mehr habe, den Großteil des Arbeitstages kniend unter dem Schreibtisch des Chefs zu verbringen, und mit  sämtlichen Geschäftspartnern zu schlafen, sehe ich den Zeitpunkt für eine berufliche Veränderung gekommen. Ansonsten hätte ich ja gleich in der Pornoindustrie bleiben können.

Pünktlichkeit zählt leider nicht zu meinen Stärken, das mach ich aber mit meinem guten Aussehen wieder wett. Dafür sagt man mir Kommunikationsstärke, Loyalität und ausgezeichnete Umgangsformen nach.

Sollten Sie an einer Zusammenarbeit mit mir interessiert sein, so würde es mich sehr freuen von Ihnen zu hören.

Bis dahin verbleibe ich

Mit besten Grüßen

Maja Siffredi“                                      

 

Natürlich ist Herr Müller brennend an einer Zusammenarbeit mit mir interessiert, er antwortet kurz darauf mit einer Einladung zu einem Gespräch:

„Sehr geehrte Frau Siffredi,

Ich werde heute Abend ihr Ansprechpartner sein. Es geht um die offene Stelle einer persönlichen Assistentin und um Customer Relation. Unsere neue Abteilung heißt Hard and Pain. Ich freue mich Sie heute Abend begrüßen zu dürfen. Die genauen Daten teile ich ihnen noch mit.

Mit freundlichen Grüßen

Matthias Müller.“

 

Auf der Fahrt ins Hotel bemerke ich meine eigene Unaufgeregtheit,  erst als ich an der Zimmertüre klopfe, beschleunigt sich mein Puls ein wenig.

Herr Müller ist um die eins neunzig, seine Haare sind genauso schwarz wie seine stechenden Augen und der Maßanzug. Big Boss trägt Hugo Boss.

Nachdem er mir die Jacke abgenommen hat, bittet er mich Platz zu nehmen und ein wenig von meiner bisherigen beruflichen Laufbahn zu erzählen. Mit gespielter Ernsthaftigkeit tue ich das auch, fasle etwas von ausgezeichneten Office Kenntnissen und imaginären Ex-Arbeitgebern.

Während er mir zuhört, schaut er immer wieder auf den vor ihm aufgeklappten Laptop, was mich dazu provoziert meine Beine zu öffnen um ihn eine andere Perspektive auf meine Qualitäten zu liefern.

„Frau Siffredi, das klingt ja alles recht gut.  Mich würde jetzt allerdings noch interessieren, was sie bei ihrem letzten Vorgesetzten unter dem Schreibtisch zu suchen hatten.“

Lächelnd schiebe ich mein Kleid ein wenig weiter nach oben:

„Das ist leider ein Betriebsgeheimnis Herr Müller.“

Mit einem Mal erhebt er sich hinter dem Tisch, kommt auf mich zu, packt mich am Hinterkopf und zieht ihn in den Nacken. Ich bin gezwungen nach oben- und ihn somit anzusehen.

„Du dreckiges kleines Miststück sollst mir sagen was du dort gemacht hast.“

Seine Augen scheinen Feuer gefangen zu haben, sie lassen erahnen was mir heute Abend noch blüht, wenn ich ihn herausfordere, mir die Bedeutung von Dominanz zu demonstrieren.

„Ich habe seinen Schwanz gelutscht.“

Augenblicklich lässt er mich los und setzt sich wieder hin.

„Na dann wollen wir mal sehen, ob du das auch beherrscht.“

Unter dem dünnen Stoff seiner Hose zeichnet sich bereits eine gewaltige Wölbung ab, mir stockt der Atem als er auspackt und mich unter den Tisch dirigiert. Wie zum Teufel soll ich denn einen viertel Meter Schwanz in den Mund bekommen?

„Ihr Vater kommt also aus Afrika,  Herr Müller?“

Er scheuert mir eine.

„Du sollst blasen, nicht reden.“

Abgesehen davon, dass das Exemplar verdammt lang ist, ist es auch noch sehr dick. Warum muss ich gerade jetzt an den Hackbraten meiner Tante denken?  Ich versuche den Mörderschwanz so weit wie möglich in den Rachen zu schieben, würge mehrmals und ringe nach Luft. Insgeheim hoffe ich, ihn nicht in den Schritt kotzen zu müssen, als Herr Müller auf einmal seinen Griff um meinen Schädel lockert.

Ich krieche neben seinen heruntergelassenen Hosen hervor, richte mich auf und bleibe breitbeinig neben ihm stehen. Der Hackbraten ist längst aus meinen Gedanken verschwunden, der Riesenpenis hat ihn wohl rausgefickt. Wie eine läufige Hündin, nur noch aufs durchrammeln lassen fokussiert, ziehe ich mir den Slip vor ihn stehend aus, und beginne mich selbst zu streicheln.

Keine Sekunde später fange ich mir die nächste Ohrfeige, er schnappt meine Arme, zieht sie nach hinten und drückt mich aufs Bett. Noch bevor ich richtig mitbekomme was geschieht, legt er mir Ledermanschetten an, und fesselt mir die Arme.

Vor Lust winselnd flehe ich ihn an, mich durchzuvögeln. Die Vorfreude auf den Fick, heizt mir ordentlich ein. Herr Müller kniet auf meinem Oberkörper, grinst mich überlegen an:

„Na dann Mund auf.“

Er macht da weiter wo er vorhin aufgehört hatte, immer  tiefer taucht er die Spitze in meine Kehle.

„Du willst den ganzen Schwanz in deiner Fotze haben?“

Versuche ein „Ja“ mit vollem Mund zu röcheln, doch es gelingt mir nicht. Erst als er sich ganz aus mir zurückzieht, wird meine Antwort hörbar.

„Dann solltest ihn aber auch ganz in den Mund bekommen.“

„Fick mich bitte.“

Flehe ihn an, platze beinahe vor Erregung als er mich zu streicheln beginnt, schiebe  mein Becken immer weiter in seine Richtung.

„Fick mich bitte.“

„Hab ich nicht gesagt, du redest nur wenn du gefragt wirst?“

Herr Müller scheint sehr konsequent, legt mir einen Knebel an und dreht mich auf den Bauch, um mir anschließend auch noch den Hintern mit der Reitgerte zu versohlen. Aber erst nachdem er einen Plug in ihn geschoben hat. Mein Arsch brennt wie Feuer, während die Gegenseite vor Lust ausläuft und einen feuchten Fleck auf der Decke hinterlässt.

Wimmere in den Knebel und noch während ich still um Erlösung bitte schnauzt er mich an:

„Du kleines Dreckstück. Kannst es ja wirklich nicht erwarten, was? So eine Nutte  wie dich hätten sie früher angespuckt und aus der Stadt gejagt.“

Er hebt meine Hüften hoch, drückt mein Gesicht ins Kissen und seinen Schwanz von hinten in mich. Wie ein elektrischer Schlag jagt mir ein heißer Schauer über den Rücken, Mister Firmenchef füllt mich fast vollständig aus.  Würde ich keinen schwarzen Gummiball zwischen den Lippen haben, würde ich quicken wie ein Käfig voller Meerschweinchen auf XTC. Gott, was für ein Fick!

Mit Höchstgeschwindigkeit rase ich Richtung Orgasmus, bin nur mehr Millimeter davor entfernt, plötzlich drückt er seinen ganzen Körper auf meinen, hält mir die Nase zu und legt mir die Handfläche auf den geknebelten Mund.

Bekomme keine Luft mehr, und durch den Sauerstoffmangel knallt mir die Hitze noch schneller als sonst zwischen die nassen Schenkel. Ich explodiere wie Sprengstoff, schreie in seine gelockerte Hand, als mir die Luft zeitgleich mit dem Höhepunkt einschießt und mir einen der intensivsten Momente beschert.

Zittere am ganzen Körper, er stößt noch einige Male zu, habe keine Kraft mehr mich dagegen zu wehren, auch wenn ich es kaum noch aushalte. Doch sowohl das zuckende Riesending in mir und sein lauter werdendes Stöhnen lassen mich auf eine baldige Pause hoffen.

Keuchend rollt er sich auf die Seite, nimmt mir die Fesseln und den Knebel ab- und mich in den Arm.

Immer noch steht seine Latte senkrecht nach oben, die Spitze des Kondoms ist zum Bersten mit Sperma gefüllt und steht stramm.

„Der sieht ja aus wie der siebente Zwerg von Schneewittchen.“

Herr Müller grinst, soweit ich das in den Augenwinkeln erkennen kann.

„Na wenn er eh nur wie ein Zwerg aussieht, werden wir ihn bei der nächsten Runde bestimmt auch in dein kleineres Loch bekommen, meinst du nicht?“

Warum hab ich nicht einfach die Klappe gehalten?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Blind Date mit dem Pornokönig

Mir ist langweilig, ich hänge seit Stunden vor dem Laptop, surfe ziellos durch die unendlichen Weiten des wewewe, doch auch nach dem dreihundertsten Mal Link anklicken finde ich nichts, das mich länger als einige Minuten beschäftigt. Habe mittlerweile sieben Mal masturbiert, weswegen auch youporn keine wirkliche Alternative zum Zeitvertreib oder der allgemeinen Entspannung mehr ist.

Eigentlich wollte ich ja bügeln, Fenster putzen, ein Buch lesen, Sport machen; kurz- ein besserer Mensch werden. Eigentlich.

Es schüttet wie aus Kübeln, der Herbst steht bereits in den Startlöchern und macht sich durch allgemeine Nicht-Motivation bemerkbar. Ja das ist gut –  Schuld ist nur das Wetter.  Niemand mutiert zu einem Superhelden, wenn’s draußen arschkalt ist, oder?

Bei Spiderman war sicher auch Sonnenschein?

Ich bin sogar so unmotiviert, dass ich noch nicht mal aufs Klo gehen will, obwohl es sich mittlerweile anfühlt, als würde meine Blase gleich platzen. Klicke mich schneller und schneller durchs Netz um mich davon abzulenken, dass ich meinen Arsch hochkriegen sollte.

Das klappt so gut, dass ich mich irgendwann frage, wieso ich meinen Lebensunterhalt nicht als Pornodarstellerin verdiene. Da ich praktischerweise eh schon im größten Sündenpfuhl dieser Welt feststecke, bitte ich Doktor Google zur Hilfe.

Drei Stunden, fünf Bier, drei Joints, eine Thunfischpizza und zwei Mal onanieren später hab ich die Bewerbung für (keine Ahnung mehr wieviele) Pornoproduktionsfirmen fertig getippt. Eher aus Spaß, als aus seriösem Interesse schicke ich den Kram tatsächlich weg, ehe ich einige Minuten später auf ein Inserat stoße, dass mich wirklich neugierig macht.

„Berlin sucht die ruchlosesten Sexstorys aus ganz Deutschland-die besten werden verfilmt“

Boom. Das ist genau meins, spüre es nicht im kleinen Finger, aber dort wo´s wirklich lustig ist.

Drucke mir die Seite aus, klebe sie auf meinen Badezimmerspiegel um nicht darauf zu vergessen und beschließe erstmal meinen Rausch auszuschlafen.

Fünf Tage und geschätzte vier Millionen Ausrede, wieso ich jetzt noch nicht zu schreiben anfangen kann, später, parke ich meinen Prachtarsch tatsächlich auf die Couch, schreibe eines meiner schrägsten Sex-Erlebnisse auf  (Sommernachtstraum 2.0)  und schicke die Story an einen Unbekannten in die große deutsche Stadt.

Demoliertes Kurzzeitgedächtnis sei Dank, als am nächsten Morgen das Telefon klingelt, hab ich erstmal keinen Plan, welcher Unmensch mich zu dieser Unzeit anruft. Da das Schlafzimmer immer noch dunkel ist, und ich mich fühle als wäre ich fünfhundert Jahre alt, schätze ich die Uhrzeit auf neun Uhr. Ekelhaft. Doch mein anfänglicher Zorn wandelt sich in Null Komma Nichts in Neugierde, als ich die angenehme Stimme am anderen Ende der Leitung höre.

Sein Name ist Gernot, er hat eben meine Mail von vergangener Nacht erhalten, findet meine Geschichte gut und würde mich gerne kennenlernen, um alles weitere zu besprechen.

Bin erstmal sprachlos; damit hätte ich ebenso wenig gerechnet, wie mit einem Anruf des Pornokönigs; noch während ich überlege, wann und wie ich nach Berlin komme reißt mich die hocherotische Stimme aus meinem Gedankenwirrwarr zurück auf den Boden der morgendlichen Realität.

„Ich fliege heute nach Wien, wir könnten uns am Abend treffen?“

Er will dass ich ein Kleid und hohe Schuhe trage-sehr praktisch, das hätte ich auch ohne Aufforderung gemacht. Gespannt, wie er aussieht, suche ich ihn auf Facebook; und tatsächlich-sein Gesicht passt zu der Stimme.

Der Kerl ist hübsch, und das weiß er auch; Gernot strahlt auf den Bildern eine Souveränität und Dominanz aus, die mir bis dato noch nicht untergekommen ist. Mit jeder Stunde steigt die Aufregung und Vorfreude auf ihn, auch wenn das nicht mein erstes Blind Date ist.

Aber es ist das erste Mal mit einem Kerl, der meine intimsten sexuellen Erlebnisse und Begierden kennt, bevor er auch nur den Bruchteil eines Eindrucks von mir und meiner Person erhaschen konnte. Immerhin hab ich ihm vierundzwanzig Stunden davor, eine detailgetreue Beschreibung meiner allerersten BDSM Session geschickt, die absolut nichts mit Mister Grey und dem von ihm ausgelöstem Hype zu tun hatte.

Menschenleere Straßen, wirken beinahe unheimlich, als ich unter einer der Brücken neben dem Donaukanal auf ihn warte. Wieso bin ich zu früh?

Einige Rasta-Typen schlendern an mir vorbei, von einer süßlichen Duftwolke verfolgt und laut kichernd. Sie klingen wie ein Haufen pubertierender Schulmädchen, die in der Umkleide zum ersten Mal einen Pimmel gesehen haben. Das Geräusch des Gelächters will so überhaupt nicht zu der Erscheinung von zwanzigjährigen, halbstarken Kiffern passen.

Sie ziehen an mir vorüber, in einiger Entfernung spaziert ein langhaariger Mann entspannt in meine Richtung. Während der Takt meines Motors immer schneller wird, glaube ich  ein Lächeln auf dem Gesicht des Unbekannten zu erkennen.

Völlig entspannt kommt er vor mir zu stehen, während ich versuche so gelangweilt wie möglich zu tun, stellt er sich nur einige Zentimeter vor mein Gesichtsfeld und fixiert mich mit seinem fesselnden Blick.

Brauche meine ganze Kraft, um die Knie am Zittern zu hindern, erwidere seinen Blick, auch wenn die Vernunft zur Vorsicht mahnt. Und noch bevor ich „scheißewiegeilistdasdenn“ denken kann, berühren sich unsere Lippen, öffnen sich, vorsichtig spielende Zungen, packende Hände an meiner Hüfte, Sekunden bevor er damit über meinen Rücken streichelt und am Nacken zur Ruhe kommt.

Wie millionenfache Bienenstiche direkt über der Wirbelsäule, während jemand mein Zentrum mit Brennnesseln traktiert, drücke mich so nah wie möglich an den Fremden, betörender als sein Geschmack ist nur sein Geruch.

Sauge ihn auf, als wär’s das letzte Mal um mit einem Mal von ihm abzulassen. Tranceähnlich der Zustand, als ich mich von ihm löse um in seine Augen zu sehen; der Energiestrom zwischen ihm und mir ist überwältigend und nicht zu leugnen.

„Schön dass du gekommen bist, Maja.“

Mit weit geöffnetem Mund, und dem Gesichtsausdruck einer Gehirnamputierten, läufigen Hündin starre ich ihn an; alles woran ich denken kann, ist sein Schwanz in mir:

„Du auch.“

Schmunzelnd nimmt er mich an der Hand, wortlos doch emotionsbeladen spazieren wir über die Brücke. Auf der anderen Seiter des Kanals ragt ein hell beleuchtetes Hochhaus in die sternenklare Nacht, er steuert direkt darauf zu, bemerkt mein Zögern:

„Lass uns ein Glas Wein bei mir trinken. In dieser Gegend gibt es keine guten Kneipen. Ok?“

Von seiner Empathie angetan, und ein wenig von der Abenteuerlust gepackt, lasse ich mich darauf ein; habe kein ungutes Gefühl bei der Sache, und so genieße ich einige Minuten später wunderbar fruchtigen Merlot mit einem atemberaubenden Blick auf die schlafende Hauptstadt bei Vollmond.

Mitten in der offenen Wohnküche steht ein schwarzes Ledersofa, rundherum zahllose Bücher die in die Höhe gestapelt recht chaotisch dastehend aussehen. Blickt man länger hin, scheint es, als stecke ein penibel angeordnetes System dahinter, es wirkt nicht unordentlich, ganz im Gegenteil.

Die mit zahllosen schwarz-weiß Aufnahmen gesäumten Wände bilden einen ungewollt scheinenden Kontrast zu dem bunt-vollgeräumten Regal in der Ecke, die mächtige Glasfront unterbricht die  Unruhe mit ihrer Klarheit inmitten von zufällig drapierten Gegenständen.

Fühle mich sicher und folge seiner Einladung Platz zu nehmen. Beobachte ihn dabei, wie er eine Flasche Wasser öffnet, nie zuvor war mir die Ästhetik dieser banal wirkenden Handlung bewusst.

Wie eine zweite Haut legt sich die schwarze Hose um seine Genitalien, vermutlich auch um den Rest, doch meine Festplatte scheint auf stand by Betrieb geschaltet. Schulterlange Haare fallen neben blitzblauen Augen über seine stark aussehenden Schultern, als hätte er einen explodierten Strohballen auf dem Kopf, den man mit Superkleber direkt über sein Kleinhirn gepickt hätte.

Irgendwie wie ein nicht existenter Sohn aus Dieter Bohlen und Britney Spears nach dem elektrischen Stuhl, aber dennoch sehr sexy.

Die Nach Sandelholz, Kaffee und einer undefinierbaren Note duftende Nuance seiner Haut, hinterlässt wuchernde Gänsehaut auf dem Rücken. Aufkeimender Schauer ängstigt mich kein bisschen, ganz im Gegenteil. Als würde die „Jetzt-geht’s-los“ Stimmung die Schirmherrschaft übernehmen.

Das Plätschern der Wasserflasche verstummt, langsam dreht er sich um, zutiefst provokanter Blick in meine Augen, die vor Ungewissheit strahlen.

„Ich möchte, dass du jetzt dein Höschen ausziehst.“

Ruhig, jedoch ohne Zweifel an seiner ernsten Absicht reicht er mir eins der aufgefüllten Wassergläser. Kaum habe ich es ihm abgenommen und er somit eine Hand frei, streichelt er zärtlich über meinen Hals. Genieße die Berührung, schließe die Augen um das Gefühl zu intensivieren. Doch noch ehe das Kribbeln in mir den Höhepunkt erreicht und sich in sämtlichen Fasern meines Körpers ausbreitet zieht er sich unerwartet zurück; instinktiv fasse ich nach ihm, aber es ist mir unmöglich ihn zu erreichen. Mit einem lauten Knall landet die flache Hand, die eben noch die sensible Stelle unter meinem Kinn liebkost hat, mitten in meinem Gesicht. Wieder und wieder ohrfeigt er mich mit der einen, während die andere den Weg zwischen meinen Schenkeln närrisch nach oben tippelt, von Zeit zu Zeit kurz inne hält um mir seine Finger durch die Spalte zu ziehen.

Mein Slip fungiert mittlerweile als Knöchelwärmer, den Rock hab ich auch schon längst bis zum Bauchnabel hochgeschoben, das Wechselspiel aus Schlägen und Zärtlichkeit fordert seinen Tribut, völlig von Sinnen lasse ich mich treiben, wie benebelt nehme ich Berührungen wahr, die sich ihre Bahn  in meinem halb offenen Mund suchen.

„Du wirst dich jetzt ausziehen und dort drüben auf den Boden knien“

Unfähig zur Widerrede, befolge ich seine Ansage, drehe ihm den Rücken zu, wortlos. Ruckartig zieht er den Reißverschluss meines fick-mich-fetzens nach unten, streift es über meine Schultern. Lautlos driftet es zu Boden, splitterfasernackt stehe ich vor ihm.

Gernot packt mich an den Haaren, reißt den Kopf nach unten, lässt auf einmal los und zeigt zu Boden.

„Hinknien hab ich gesagt.“

Frühstück in Wien

Ich wünschte ich könnt die Zeit anhalten, doch die ersten Sonnenstrahlen dringen bereits durch die geöffneten Fenster herein.
Eng umschlungen liegen wir auf zerwühlten Laken, ich kann sein Herz schlagen hören, drehe mich kurz zur Seite um auf die Uhr zu sehen, mein Verdacht bestätigt sich: Verdammt nur noch eine Stunde.
Als hätte er meine Gedanken fluchen gehört, öffnet er die Augen, flüstert mir „Guten Morgen“ ins Ohr und küsst mich.
„Warum vergeht die Zeit mit dir bloß immer so schnell, Kleines? Wir müssen leider aufstehen, bald geht mein Flug.“
Noch bevor ich widerwillig auf meinen immer noch wackeligen Beinen stehe, hält mich Jan zurück um mir noch eine weitere Erinnerung an die Zeit mit ihm zu hinterlassen.
Er schnappt sich den überdimensionalen Vibrator vom Nachtisch, mit dem ich vergangene Nacht bereits intensive Begegnungen hatte, schiebt meine Beine auseinander und macht genau dort weiter wo wir aufgehört haben, bevor wir beide ins Fickkoma gefallen sind.
Zitternde Knie lassen mich den nahenden Höhepunkt erahnen, doch ehe ich dort ankomme klatscht seine flache Hand gegen die Innenseite meiner Schenkel. Unbändige Lust mischt sich mit dem Brennen, das seine Schläge auf der Haut hinterlassen, und doch bin ich nur mehr kurz vor der Explosion.
Vorsichtig zieht er die riesige, summende Spitze über die völlig durchnässte Spalte, schiebt ihn mir mit einem Ruck hinein und ich komme mit lautem Stöhnen zum Höhepunkt.
Jan lässt einen Moment von mir ab, solange bis ich mich gefangen habe, nimmt mich in den Arm und sieht mich amüsiert an:
„Sag mal, wer hat dir eigentlich erlaubt zu kommen?“
„Entschuldige, ich habs einfach nicht mehr ausgehalten.“
Er streichelt über meine Brüste, erst nur ganz sanft, seine Finger wandern zu den senkrecht abstehenden Nippeln, plötzlich packt er sie fest und zieht daran.
Widerstehe dem ersten Impuls mich seinem Griff zu entziehen, wohlwissend was er dann wohl mit mir anstellen würde. Versuche mich nur noch aufs atmen zu konzentrieren um mich vom stechenden Schmerz in den Brustwarzen abzulenken, der sich allerdings ins Unermessliche steigert als er sie loslässt, aufsteht und kurz im Nebenraum der Suite verschwindet.
Als er wiederkommt, hat er eine schwarze Aktentasche in der Hand, befiehlt mir, mich vor das Bett zu knien und verbindet mir die Augen. Ich kann das Klirren einer Kette hören und ahne nichts Gutes.
Jan schraubt mir die Klemmen sehr fest auf die ohnehin schon in Mitleidenschaft gezogenen Titten, ich winsle kurz auf, als er die daran befestigte Kette in die Höhe zieht und sie mir in den Mund steckt.
„Wehe, du lässt sie fallen.“
Zärtlich fährt er mir über die Schultern, zeichnet meine Konturen mit den Fingerspitzen nach, wandert hinunter bis zu den Hüften, greift um sie herum und hebt mich ein Stück nach oben. Mit den Armen stütze ich mich auf der Matratze ab, immer und immer wieder landet seine Hand laut schnalzend auf meinen Hintern und den Oberschenkeln.
„Du bist unglaublich. Je mehr ich dich schlage, umso mehr läuft deine Fotze aus.“
Kann sein Grinsen zwar nicht sehen, aber spüren tu ich es. Genauso wie seinen steinharten Schwanz, den er mir Zentimeter für Zentimeter in den Arsch schiebt und mich immer heftiger damit durchfickt.
Um mich am Schreien zu hindern, hält er mir den Mund zu, wohl auch um mich am Loslassen der Metallkette zu hindern an der nach wie vor meine Nippel nach oben gezogen werden.
Mit seinem Riesenprügel in mir, bringt er mich an den Rande des Wahnsinns, Jan hat ihn mir mittlerweile bis zum Anschlag in das enge Loch gedrückt und vögelt mich gekonnt bis kurz vorm zweiten Orgasmus des Tages.
Doch davor, hält er inne, stößt ihn noch einmal ganz hinein, zieht ihn mit einem Mal aus mir raus, dreht mich auf den Rücken und löst das Tape von meinen Augen.
„So Baby, jetzt darfst den Mund wieder aufmachen.“
Er kniet über meinem Gesicht, hält seinen Schwanz in der Hand und wichst ihn. Kaum habe ich die Lippen geöffnet schießt er mir die ganze Ladung tief in den Rachen, ich schlucke alles hinunter und wische über die linke Wange, wohin sich ein kleiner Rest des klebrigen Zeugs verirrt hat.
„Das ist so lieb von dir. Hab schon lange kein Frühstück mehr ans Bett gebracht bekommen.“
Lächelnd löst er die Klammern und massiert den geschundenen Busen, der als das Blut zurückschießt höllisch weh tut. Als sein Handy klingelt, wissen wir beide, dass es Zeit für den Abschied wird. Schweren Herzens packe ich mein Zeug zusammen und umarme ihn ein letztes Mal.
„Am liebsten würde ich dich einfach mitnehmen Maja.“
„Ich glaub nicht, dass das deiner Frau Recht wäre.“

Das Comeback des Womanizers

Jedes einzelne Abteil des Zuges ist bis zum Rande vollgestopft mit verschwitzten Reisenden, das Gepäck hinter mir herschleppend suche ich nach einem einzigen leeren Sitz; vergebens.

Mit einem kurzen Zischen öffnet sich die Tür zum Speisewagen, und doch fühle ich mich, als würde ich gegen eine Wand laufen. Kein Wunder das der Waggon der einzige ist, fast der leer ist, es hat bestimmt tausend Grad hier. Abgesehen von einem dunkelhäutigen Mann, einer älteren Frau mit Dackel und mir hält sich kein anderer Fahrgast da drinnen auf.

Eine ankommende Mitarbeiterin entschuldigt sich für die ausgefallene Klimaanlage, sie wirkt äußerst verzweifelt und mitleidserregend. Verständlich wenn man in einer Uniform durch die Sauna läuft und dabei verschwitzte Leute nach der Fahrkarte fragen muss. Eigentlich eh ein Scheiß Job.

Setze mich ans Fenster, reiße solange am Griff, bis sich die Selbstmordschutzvorrichtung löst und ich es öffnen kann. Der durchstreifende Windhauch und ein großer Schluck der eiskalten Cola lassen mich erleichtertet Seufzen.

Ich bin endlich unterwegs zu Jan, mit einer Woche Verspätung ist meine Lust auf ihn ungebrochen und steigt genauso wie die Temperatur mit jedem Kilometer, an dem ich näher zum vereinbarten Treffpunkt komme.
Tief in Gedanken versunken schaue ich aus dem Fenster als ich das Summen neben mir bemerke, ein kurzer Blick aufs Display bestätigt meine Vermutung: Nachricht von ihm.

„Ich will dass du dir das Vibro Ei in die Muschi schiebst. Jetzt sofort.“

Verstohlen suche ich in der Tasche nach dem kleinen, ferngesteuerten Vibrator und mache mich auf den Weg in die Toilette, als die nächste Nachricht von ihm kommt.

„Dort wo du jetzt bist, nicht aufs WC verschwinden.“

Eine Gänsehaut läuft mir über den Rücken, woher weiß Jan was ich vorhabe? Beobachtet er mich etwa? Oder hat er einfach geraten?

Nach kurzem Überlegen tippe ich auf die dritte Möglichkeit, verschwinde für einen Augenblick in dem abgefucktem Klo, steck mir das rosafarbene Ei tief in die bereits völlig durchnässte Spalte und nutze die Gelegenheit um mich frisch zu machen, es dauert nicht mehr lange bis ich in der Hauptstadt ankomme.

„Sehr geehrte Fahrgäste wir erreichen in wenigen Minuten Wien Hauptbahnhof“

Die Durchsage kommt genau richtig, ich packe mein restliches Zeug hektisch zusammen und mache mich bereit zum Aussteigen.

Der wuselnde Pulk am Bahnsteig macht es mir unmöglich den Traum meiner schlaflosen Nächte zu finden, wozu auch, der soll gefälligst mich suchen.

Kaum habe ich den Gedanken zu Ende gedacht, krallt sich eine Hand meinen Arsch. Erschreckt drehe ich mich um und tatsächlich: Jan.

Hypnotisiert von seiner Aura schlinge ich meine Arme um ihn, er packt mich am Hinterkopf, zieht mich an sich und ich verliere mich im darauffolgenden Kuss. Verliere mich ich Ihm. Verliere mich in seinem berauschenden Geruch.

Filmreifer hätte es auch Steven Spielberg nicht hinbekommen.

Als wir uns voneinander lösen, sind wir die Einzigen die zwischen den zwei wartenden Zügen stehen; unfähig einen Schritt zu tun, weil die verdammten Knie weich geworden sind.

„Schön dass du gekommen bist.“ Der Klang seiner Stimme lässt mich um mein Haar die Fassung verlieren; es könnte aber auch am laufenden Vibrator liegen, der nach wie vor in mir steckt.

Er nimmt meine Hände in seine und schaut in dem Moment aus, wie ein kleiner Junge, der sich zum ersten Mal verliebt hat; riesengroße Augen glänzen mir entgegen.

Während ich noch probiere mich dem perfekten Moment hinzugeben, laufen tausend Gedanken durch meinen Schädel.
Soll ich ihm sagen, dass ich jede Sekunde ohne ihn zu sein gehasst habe? Dass ich mich in ihn verknallt habe? Soll ich einfach so tun, als wäre er nichts anderes als ein netter Zeitvertreib? Soll ich mich einfach komplett unnahbar geben? Soll ich mich einfach betrinken?

„Ich muss aufs Klo.“

Danke liebes Gehirn. Genau nach der Ausrede hab ich gesucht, die lässt so viel Interpretationsspielraum. Souverän war gestern. Fotze.

Seine Gesichtszüge werden noch eine Nuance weicher, ein verschmitztes Lächeln huscht über seine Lippen.
„Na du kleines Luder, willst den Fipsi nicht etwa schon wieder rausmachen?“

Vorsichtig tastet sich seine Linke unter meinen Rock, ich bin so heiß auf ihn, dass ich mich am liebstem gleich hier auf der Stelle von ihm nehmen lassen möchte.

Mein Becken tanzt bereits in den bekannten Fickbewegungen gegen seins, seine Finger streicheln erst über meine Wirbelsäule, kratzen am Nacken ehe sie sich am Hinterkopf in meinen Haaren vergraben.

Als ob die Luft nicht schon heiß genug wäre, dreht sein Atem im Nacken noch mal den Thermostat nach oben, ich wäre dann soweit um wahnsinnig zu werden.

Verspielt tänzelt die Zungenspitze über die Konturen von meinem Ohr, ich weiß nicht ob die Innenseite meiner Oberschenkel schmilzt als seine Hand dort bemerke; unaufhaltsam nach oben wandernd.

„Maja, irgendwie bist ein bisschen durch den Wind, was?“

Geschickte Finger haben meinen Tanga längst auf die Seite geschoben. Zärtlich streichelt er mich, teilt die kleine Furche zwischen den Schamlippen und dringt in mich ein. Das vibrierende Plastikgerät und seine Finger sind einfach zu viel auf einmal.

Ich beiße mir auf die Lippen um nicht laut zu stöhnen als es mir kommt, zeitgleich fährt einer der Züge ab und ein Schaffner kommt in unsere Richtung. Perfektes Timing.

Jan zieht die Hand zurück, nimmt mein Gepäck und wir verlassen den Bahnhof, meine Beine sind wackelig und das Vibro Ei ist immer noch in mir.

Noch bevor wir in eins der Taxis einsteigen flüstert er mir zu:

„Du hast die Aufgabe im Zug nicht so erledigt wie ich dir sie aufgetragen habe. Dafür wirst du dem Taxifahrer den Schwanz lutschen.“

Mit offenem Mund starre ich ihn an und frage mich, ob ich eben richtig gehört habe.

„Mach den Mund zu, Maja. Den wirst du gleich weit genug aufmachen müssen.“

Aus dem schwarzen Mercedes vor uns, steigt ein ebenso dunkler Kerl aus, lächelt uns zu und verstaut meine Tasche im Kofferraum.

Mister Womanizer

Mit jedem Schritt den ich die Treppe hinunter nehme, schlägt mein Herz ein wenig schneller. An einem kleinen Tisch sitzend entdecke ich ihn. Gedankenversunken spielt er auf seinem Handy herum und bemerkt mich erst, als ich direkt neben ihm stehe.

„Na da kann ich Dich ja lange oben an der Bar suchen, wenn Du Dich hier unten versteckst.“

Sein Lächeln haut mich um, so wie der darauffolgende Kuss.

Jan sieht genauso fantastisch aus, wie beim letzten Mal. Ich liebe es, wenn ein Mann so viel größer ist als meine Wenigkeit, denn mit zwei Metern ist er eine wahre Erscheinung. Seine Augen blitzen in derselben Farbe wie der wolkenlose Himmel, graumelierte Locken tanzen verspielt über die Schläfen, sie verleihen ihn die Ausstrahlung eines wahren Womanizers.

„Das Kleid ist fast so wunderschön wie Du.“

Händchenhaltend steigen wir in den Lift, auf der Fahrt nach oben möchte ich ihm am liebsten gleich den Anzug ausziehen, als Jan unter meinen weißen Fummel fährt und mich auf Touren bringt. Seine Zunge spielt mit meiner, streichle ihn und bemerke beinahe nicht, dass der Aufzug schon längst angekommen ist.

Können es kaum erwarten, endlich ins Zimmer zu kommen. Die Türe fällt ins Schloss-und wir übereinander her.

Ich öffne sein hellblaues Hemd, drücke mich immer heftiger an ihn, harter Widerstand drängt durch seine Hose gegen meine feucht werdende Mitte.

Hektisch suche ich nach dem Reißverschluss, taste mich unter seinen Slip und befreie das Teil das mir dabei entgegenkommt.

Gehe vor ihm auf die Knie, lecke langsam über die pulsierende Schwanzspitze, meine Hand hält  den Schaft während ich die  Lippen schließe und ihn komplett im Mund verschwinden lasse. Hebe den Blick, schaue ihm dabei tief in die Augen und  sehe, dass es ihm genauso gefällt wie mir.  Hatte schon vergessen wie gut er riecht und schmeckt.

Halte ihn am Arsch, um die steinharte Latte noch weiter in mich hinein zu drücken, bekomme nicht genug vom betörenden Geschmack, bin nur noch kurz davon entfernt endgültig den Verstand zu verlieren.

Zärtlich streichelt Jan über meine Haare, kurz bevor er mich daran packt und in die Höhe zieht.

„Du weißt schon, dass du wieder zu spät warst?“

Bin so perplex, dass ich beinahe über meine eigenen Füße stolpere. Er schlingt seine Arme um mich, hält mich und zieht mich aus.

„Ja, es tut mir leid. Das Navi hat mich leider ins falsche Hotel geschickt“

Seinem Gesichtsausdruck nach, lässt er die Ausrede nicht gelten.

„Ja, mir geht’s genauso. Ich bin auch ständig pünktlich, aber leider kommt mir meistens was dazwischen.“

Jans Hände fahren  meinen Körper entlang und bleiben auf den Brüsten liegen. Langsam, doch sehr bestimmt fängt er damit an sie zu kneten. Immer schneller und immer heftiger, je fester er macht, umso lauter stöhne ich.

Plötzlich nimmt er meine Nippel zwischen die Finger und zieht daran, schreie vor Schmerz und Erregung laut auf, als er mir auch noch den Mund zuhält drehe ich beinahe durch.

„Ich will dass du  dich jetzt auf das Bett kniest und wartest bis ich komme“, flüstert er mir ins Ohr, mich durchfährt ein eisiger Schauer und ich wage nicht zu widersprechen, als ich sehe wie er den Gürtel aus der Hose zieht.

Sommernachtstraum 2.0

Wachsende Aufregung vermischte sich mit Ungeduld, ich wusste immer noch nicht was zum Teufel ich anziehen sollte.Letztendlich fiel die Wahl auf einen schwarzen Rock und ein rotes Oberteil aus Satin, schwarze Strapse und Unterwäsche.

Die Sonne war gerade untergegangen und man konnte den einsetzenden Frühsommer durch das geöffnete Fenster bereits riechen. Ich war  davor mich mit einem Mann zu treffen den ich zwei Wochen früher über eine Handy App kennengelernt hatte;  Ende dreißig, durchtrainiert, etwas kleiner als ich und er  hatte kurzes blondes Haar.

Sein Name war Andreas und er arbeitete als Fotograf.  Wir hatten uns die Wochen davor gegenseitig sehr viele Mails geschickt, und er war mir sympathisch.  Ich mochte seinen trockenen Humor und seine großen blauen Augen. Jedes Mal wenn eine neue Nachricht  von ihm im Posteingang war, konnte ich es kaum erwarten sie zu öffnen.

Für diesen Abend waren wir für ein Fotoshooting verabredet.  Je näher der Termin kam, desto mehr konnte ich die Anspannung in mir spüren.  Ich freute mich auf Ihn und war neugierig.

Es war kurz nach neun als ich ihn in einer gut besuchten Pizzeria  am Stadtrand traf. Es war ein lauer Abend und der Mann  war charmant, höflich und sehr aufmerksam, wusste wie man sich benimmt.

Er hielt mir die Türe auf und nahm mir die Jacke ab bevor uns die Kellnerin zu unserem Tisch begleitete. Wir nahmen Platz und bestellten uns Pizza und Wein. Während wir warteten, ließ  er mir einige Aufnahmen ansehen,  die einer seiner Kollegen gemacht hatte.

„Also ich find das hier richtig gut, dass könnten wir auch machen.“

Er zeigte dabei auf ein Bild auf dem eine sehr attraktive und nackte, junge  Frau mit gespreizten Beinen dasaß, dazwischen hielt sie allerdings ihre Hand, sodass man eigentlich nur ihre Brüste und ihr halbverdecktes Gesicht sah.

„Wow. Das ist richtig schön.“

Ich war richtig angetan von dem Bild, dass er mir da gerade auf seinem Tablet zeigte. Gleichzeitig hoffte ich, dass keiner der anderen Gäste des Lokals mitbekommen würde, auf welcher Homepage wir da gerade surften.

„Ja, find ich auch. Und das könnten wir auch so hinbekommen!“

„Na da bin ich ja mal gespannt. Hast noch paar Ideen?“

Er hatte mich neugierig gemacht und ich wollte wissen was ihm noch so vorschwebte.

„Klar…“

Er wischte mit wenigen Bewegungen über den Bildschirm von dem Pad.

„Was hältst davon?“

Mir schauderte und dennoch konnte ich noch immer meine Erregung  fühlen,  ich war klitschnass als er mir bei der Frage tief in die Augen sah.

Auf dem Bild das ich mir ansah, war eine nackte, geknebelte und gefesselte Frau in einem sehr düsteren und dunklen Raum. Sie  hatte lange dunkle Haare, lag auf dem Bauch auf einem Holzboden.

Jemand hatte ihre Hände hinter dem Rücken fest verschnürt. Ihre Beine waren angewinkelt, an den Knöcheln zusammengebunden  und mit den Fesseln der Hände fest verknüpft. Sie war ihrem Peiniger hilflos ausgeliefert und schien völlig bewegungsunfähig zu sein. Die Augen weit geöffnet und den Blick  wahnsinnig provokant schien sie aus tiefster Seele:

„Ist das alles?“

rufen zu wollen.

„Cooles Pic. Aber schon sehr düster für die Jahreszeit“

Die Nervosität  schien von mir Besitz zu ergreifen. Es war ein kleines Detail an der ganzen Szene, das mich beinahe wahnsinnig werden ließ. Ich wusste bloß noch nicht, welches es war.

Andreas grinste süffisant und löste seinen stechenden Blick.  Das Restaurant füllte sich immer weiter mit Studenten und alternativ aussehenden jungen Leuten, die Musik wurde immer mehr von den Nebengeräuschen der vielen Menschen übertönt.  Langsam vergaß ich meine Bedenken und konzentrierte mich wieder auf das Gespräch mit diesem überaus gut aussehenden jungen Kerl.

„O.k. und wie findest die?“

Er zeigte mir noch einige andere Aufnahmen verschiedenster Künstler, alle sehr ästhetisch und genauso wie ich sie mir vorgestellt hatte.  Nach einem dritten Getränk zahlte er und wir machten uns auf den Weg ins Studio.

Es war nicht weit weg und so spazierten wir dorthin. Es regnete aber die Luft war so angenehm warm, dass es richtig erfrischend war ein paar Tropfen abzubekommen.

„Komm wir sind schon da. Hier geht’s rein…“

Wir liefen durch einen schmalen Hinterhofeingang in einen langen Gang in einen völlig lichtleeren kleinen Raum.

„Willst mich jetzt im Keller einsperren? Typisch Österreich..“

Ich musste kichern.

„Nein. Wenn dann im Dachboden, der müsste nämlich dringend mal sauber gemacht werden…“

Wir lachten beide als wir durch den Raum durch und beim Eingang für den Fahrstuhl angekommen waren.

Als sich die Türe vom Aufzug schloss und er sich in Bewegung setzte, konnte ich seine begehrenden Blicke fühlen.  Die Atmosphäre wurde mit jeder Sekunde aufgeheizter ohne dass wir auch nur ein einziges Wort miteinander wechselten. Ich hoffte dass er es nicht tropfen hören würde; mein Slip war in der Zwischenzeit völlig durchnässt. Eine gefühlte Ewigkeit später waren wir da.

Der Lift öffnete sich direkt in einem riesigen Appartement, dass zu einem Fotostudio umfunktioniert wurde.

„Voila´, da sind wir. Willkommen im Studio.“

An den Wänden hingen viele Bilder, von Landschaften und Menschen es standen einige Lampen herum und im hinteren Eck war ein schwarzer Hintergrund vorbereitet worden. Davor stand ein Hocker und nicht weit davon entfernt war ein kleiner Schreibtisch mit Laptop.

„Cool. Tolle Aussicht“

Durch die große Glasfront vor dem Balkon konnte man eine atemberaubende Aussicht auf die Stadt bei Nacht genießen.

„Was darf ich Dir zum trinken anbieten?“

„Du willst mich doch nur betrunken machen…“

„Hmmm. Ja das war der Plan.“

„Find ich gut. Ich bleib bei Rotwein“

Er ging in einen kleinen Nebenraum in dem eine kleine Küche war und ich konnte hören wie er mit Gläsern hantierte.

Ich begann damit mich auszuziehen, während Andreas den Wein öffnete.

„Das sieht gut aus.. Bleib so..“

Er war wieder zurückgekommen und ich stand nur mehr in Unterwäsche vor Ihm. Ich konnte fühlen wie eine Hitzewelle durch meinen ganzen Körper fuhr, als er mit den zwei Getränken vor mir stand und sie vor sich zu Boden stellte um nach der Kamera greifen zu können.

„Sehr schön.. Geh mal etwas näher zum Licht“

Klick. Klick.

Er drückte  unzählige Male auf den Auslöser, während ich versuchte seine Anweisungen zu befolgen.

„Gut so?“

Klick. Klick.

„Perfekt.. Dreh den Kopf mehr nach links“

„Den Satz hat noch nie ein Mann zu mir gesagt…“

Klick.

Andreas lächelte und legte die Kamera zur Seite. Er griff nach einem der Gläser und gab es mir.

„Cheers.“

Seine Augen blitzten für den Bruchteil einer Sekunde eiskalt  auf.

„So und jetzt ziehst dich dann ganz aus und setzt dich auf den Hocker da hinten. Wir versuchen das was wir uns vorhin angesehen haben, in Ordnung?“

In der Zwischenzeit fühlte ich mich sehr entspannt und gut aufgehoben und hatte somit keine Hemmungen mehr, als ich mein Oberteil öffnete.

„Alles ausziehen.“

Seine Stimme hatte einen bestimmenden Unterton bekommen, ohne mich aber deswegen unruhig    zu machen. Ganz im Gegenteil, ich fühlte mich sehr entspannt.

„Ja das haben schon mehrere Männer zu mir gesagt.“

„Na dann los.. Und dann auf den Hocker dort.“

Wieder konnte ich fühlen wie mir die Hitze durch den ganzen Körper hochschoss, meine Nippel steinhart wurden und mein Herz wie verrückt raste während der Kerl die ganze Situation mit seiner Kamera  festhielt.

Ich nahm auf dem Hocker Platz und spreizte meine Beine, verdeckte die Sicht auf meine vor Erregtheit triefende Stelle aber sofort mit meiner Hand.

„Ja gut so. Leg deinen Kopf in den Nacken. Ja gut so.“

Er schien sichtlich zufrieden mit mir.

„Komm und mach die Beine weiter auf…“

Er musste gemerkt haben wie mir meine Lust rechts und links an den Oberschenkeln hinablief.

„Und jetzt fang an, an dir herumzuspielen…“

Ich öffnete kurz die Augen um Ihn anzusehen.  Noch immer war die Linse auf mich gerichtet und ich konnte erkennen wie sich unter seiner engen Jean der Abdruck von seinem harten Schwanz abzeichnete. Mein prüfender Blick entging Ihm keineswegs.

„Los. Fang endlich damit an, du kleines geiles Luder.Ich kann deine Fotze bis hierher schmatzen hören“

Er hatte Recht und ich konnte nicht mehr anders und begann mir meine Finger in die angefeuchtete Spalte zu schieben. Erst nur sehr ganz vorsichtig, aber ich konnte mich einfach nicht mehr beherrschen und wurde immer schneller und härter.

„Tiefer rein! Gut so… Nimm einen zweiten Finger dazu…Komm schon das geht aber tiefer. Beine weiter auseinander ich kann ja nix sehen…“

Sein Ton wurde immer fordernder und kühler.

„So das war gut. Leg dich mal auf den Boden.“

Auf dem Rücken liegend öffnete ich meine Schenkel, verdeckte mein Gesicht mit meinen langen Haaren und bewegte meine Hand über den Schamlippen immer heftiger auf und ab.

„Stopp!  Hör sofort damit auf es dir selbst zu machen du kleine Hure!“

Unerwartet und plötzlich riss er meinen Arm in die Höhe und packte mich grob an den Haaren.

„Dir muss wohl noch jemand Benehmen beibringen, was?“

„Aber….“ Weiter kam ich nicht, weil er mir beim ersten Wort schon seine Hand in meinen Mund schob.

„Ich glaube nicht, dass ich dir eine Frage gestellt habe. Das war eher eine Feststellung. Du musst noch so einiges lernen.“

Mit dem letzten Wort zog er sie wieder heraus, holte tief aus und schlug mir richtig hart auf den Arsch. Als ich das Brennen spürte, schrie ich auf.

„Na na.. Das gefällt dir doch…“ er flüsterte in mein Ohr während er mir zwei Finger unbarmherzig und hart hinten reindrückte.

Andreas hatte mich mittlerweile auf den Bauch gedreht, und hielt mich immer noch  an meinen Haaren fest.

Ich traute mich nicht zu wiedersprechen, er strahlte eine wahnsinnige Dominanz aus und ich wusste nicht wozu er wohl imstande war. Gelähmt vor Angst und gleichzeitig erregt wie nie zuvor ließ ich es einfach geschehen und gab die Kontrolle über die Situation völlig aus der Hand.

„Los steh auf!  Willst hier die ganze Zeit am Boden liegen?“

Er zog mich an den Haaren und  knallte mir wieder mit der flachen Hand auf den Hintern während ich versuchte aufzustehen.

„Gib deine Hände mal her“

Er stand nun genau vor mir und sah mir in die Augen. Sein Blick wirkte wieder völlig gelassen und dennoch sehr berechnend als er in die Knie ging und mit seinem Gesicht vor meiner Muschi zu stehen kam.

Vorsichtig tastete sich seine Zunge zwischen meine Oberschenkel. Ich begann zu winseln als ich ihn an meiner Klit auf und ablecken fühlte und mir unterdessen ein Finger in jede Öffnung  gedrückt wurde, konnte es beinahe nicht aushalten. Er leckte mich ausdauernd und innig und wurde immer fordernder.

„Oh ja das ist so gut… Bitte fick mich. Fick mich hart. Bitte.. Ich brauch das jetzt. “ Musste jetzt einfach seinen Schwanz ganz tief in mir haben.

Von einer Sekunde auf die andere ließ er von mir ab und sah mich abschätzig an.

„Du redest zu viel. “

Völlig perplex starrte ich Ihn an.  Er riss meine Hände an sich und band sie mit Isolierband an den Gelenken aneinander um mich kurz darauf an einen Haken in der Decke zu binden. Mit den Armen über meinen Kopf gefesselt stand ich ihm gegenüber.

„Hey, was…“

Wieder dauerte es keine Sekunde und er hatte mir auch den Mund mit dem Band  zugebunden.

„Ich sagte doch du sollst still sein.“  In der Zwischenzeit stand er auf dem Hocker und fotografierte mich von oben herab.

Klick. Klick. Klick-

Nach einigen Minuten legte er die Kamera weg, stieg herunter und sah mich provokant und dennoch hingebungsvoll  an.

„Zu einem beinahe wildfremden Fotografen den du nur übers Internet kennst ins Studio kommen? Bei Nacht? Zum Aktfotos machen?“

Wieder holte er weit aus und knallte mir mit voller Kraft auf den nackten Po.

In meinen Augen blitzte die pure Angst auf. Und trotzdem verspürte ich ein unbändiges Verlangen auf diesen undurchschaubaren Mann.

Es brannte noch als  seine Hand längst weg war,  er hinter mir stand und mir meine Brüste streichelte. Meine Nippel waren steinhart und es durchfuhr mich wie ein Stromschlag  als ich seinen heißen Atem im Nacken bemerkte, er meine kleinen Titten immer heftiger knetete.

Meine Handgelenke schmerzten und fühlten sich taub von den Fesseln an und dennoch wollte ich in dem Moment richtig hart rangenommen werden.

Ich versuchte „Fick mich“ zu schreien, doch durch den Klebestreifen auf meinem Mund drang  nichts anderes außer einem unverständlicher Laut nach draußen.

„Versuchst du mir etwas zu sagen?“

Noch immer hinter mir stehend klang er beinahe besorgt, während er mir seinen riesigen Prügel durch seine Hosen gegen den Arsch drückte.

„Ich glaub ich weiß genau, was  so eine kleine Drecksau wie du braucht“

Ich konnte hören wie der den Reißverschluss von seiner Jeans öffnete um mir einen Augenblick später seine Schwanzspitze zwischen meinen  vollgetropften  Arschbacken auf und ab zu reiben.

Gierig begann meine Möse zu zucken und ich versuchte sie ihm entgegenzuhalten. Mit einem schnellen und harten Stoß drang er in mich ein.

„Du kleines Miststück bist derartig geil.“

Er zog seinen riesigen Harten aus meiner zuckenden Enge  und schob ihn mir gnadenlos in den Hintereingang.

Ich verlor beinahe den Verstand als er mich immer härter von hinten fickte, mir gleichzeitig zwei Finger in meine zweite Öffnung schob und ich konnte mich einfach nicht mehr beherrschen.

Der heiße Saft tropfte ohne Ende aus mir heraus und  mein Schlitz zuckte  als ich mit seinem Riesending in mir endlich zum Orgasmus kam.

Andreas konnte meinen Höhepunkt spüren und hören, er riss mir den Klebestreifen von den Lippen und steckte mir seine Finger in den Rachen um mir einen kurzen Augenblick später in meinen Arsch zu spritzen.

„Genau das hast du verdient…“ er stöhnte laut auf und zog mich an den Haaren, während meine Arme von den Fesseln völlig taub waren und sein Sperma aus mir heraus auf den Fußboden tropfte.

Ich hoffte dass er es nicht bemerken würde, aber es war bereits zu spät. Als er seinen Schwanz aus mir herauszog, musste er die Flecken unter mir gesehen haben. Er zwickte mir in meine ohnehin schon sehr empfindlichen Nippel und gab mir einen zärtlichen Kuss.

„Und diese Schweinerei wirst du wegmachen du kleines Schlampe.“

„Ja mach ich. Bitte binde mich los. Ich kann meine Arme nicht mehr spüren.“ Ich bettelte um Erbarmen und es half, denn er band mich tatsächlich los.

„Hier, trink erstmal was.“ Andreas reichte mir ein Glas Wasser und ich trank es gierig aus.

Er nahm meine Arme und musterte sie aufmerksam. „Halb so schlimm. Bis morgen ist alles wieder o.k., versprochen.“ Sein Tonfall war sehr mitfühlend und gar nicht mehr aggressiv.

„Glaubst du wirklich?“

„Ja, deine Arme sind o.k. aber dein Hintern könnte bisschen blau werden.“

Wir lachten beide und ich konnte das Brennen auf meiner Hinterseite wirklich noch spüren.

„Und jetzt wirst du hier mal etwas saubermachen, oder du wirst die ganze Nacht auf diesem Haken verbringen“ Sein Finger deutete auf die Anhängevorrichtung über mir, von der er mich gerade erst losgemacht hatte.

Ich fühlte mich gedemütigt und plante Wiederspruch, doch ein Blick in seine Augen, ließ  mich zögern.

„Los! Auf die Knie mit dir.. Und wehe es bleibt auch nur ein einziger Tropfen übrig, dann wird die Strafe härter ausfallen als gerade eben.“ Er hörte sich geringschätzig und  laut an und packte mich am Hinterkopf an meinen Haaren. Er drückte mich mit dem Gesicht zu Boden genau dorthin wo sein mittlerweile kalt gewordener Ficksaft einen Fleck gebildet hatte.

„Mach schon. Leck es auf!“ Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen rammte er mir seinen Finger in mein wundgevögeltes Loch. Mein Schreien und Winseln halfen nicht, er ließ nicht von mir ab die Stöße wurden immer härter.

Er hatte meinen Willen gebrochen und ich tat, was er von mir verlangte denn ich war ihm völlig ausgeliefert und  leckte den Fußboden solange, bis alles weg war.

„So ist es brav. Warum denn nicht gleich so?“ grinsend fingerte er mich weiter.

„Du bist ja schon wieder völlig fickerig, schau dir das mal an.“  Auch ich hatte bemerkt wie ich wieder in Fahrt kam. Er zog sich ruckartig aus mir zurück und stand plötzlich auf.

„Bitte mach weiter…“ Ich flehte Ihn an mich nochmal zu benutzen, konnte mich nicht beherrschen.

„Du wirst dich jetzt anziehen und nach Hause fahren.“ Völlig perplex sah ich Ihn an und ich konnte in seinem Gesicht sehen, dass es sein Ernst war. Ich stand auf und wollte meine Klamotten zusammensuchen, als er mich an sich zog und mir seine Zunge in den Mund steckte, Andreas küsste mich lange und sehr leidenschaftlich.

„Los. Mach das du hier raus kommst“ Immer noch überrascht war ich unfähig auch nur irgendetwas zu sagen. Ich griff nach meiner Unterwäsche, die auf dem Hocker lag. Andreas war dabei sich einen Joint zu drehen und beobachtete mich genau.

„Die Unterwäsche brauchst du nicht mehr. Kannst du hier lassen. Und auch in Zukunft ist es dir streng verboten welche zu tragen. Hast du verstanden?“

„Ja,.“

„Ja, was?“ Ohrenbetäubend und mit weit aufgerissenen Augen blickte er mich an.

„Ja ich habe verstanden.“ Fügsam zog ich mir meinen Rock und das Top an und ließ Slip, Strümpfe und BH liegen.

„Du wirst mir sooft zur Verfügung stehen wie ich es dir befehle, kapiert?“

„Ja, ich hab´s kapiert“

„Und du fickst keine anderen, außer wenn ich es so will. Wehe du hältst dich nicht daran, dann gibt’s keine Gnade mehr.“

Eine Gänsehaut zog sich von meinen Beinen über den ganzen Rücken bis zum Hinterkopf hoch und ich ahnte wozu er imstande war. Dennoch fühlte ich mich derartig zu ihm hingezogen, dass ich alles machen würde, was er von mir einforderte, er war mein Herr.

„Ich werde mich daran halten.“ Ich klang sehr überzeugend.

„Das hoff ich für dich. Und jetzt mach das du hier verschwindest.“

Er öffnete die Türe und gab mir einen letzten Kuss während er mir durch das Top fest in meine Brustwarze zwickte.

„Gute Nacht Kleines. Träum was Schönes. Wir werden uns bald wiedersehen, du gehörst jetzt mir. “

„Bis bald Andreas.“

Ich drehte mich um und  stieg in den Fahrstuhl.

Endlich Wochenende

Laut knallend rauschen die Lederstriemen der  Peitsche auf meinen vor Schmerz glühenden Hintern.  Beim Versuch dem Schlag auszuweichen ziehen sich die Seile noch fester um meinen Körper, immer überschaubarer wird der Spielraum den ich noch habe um mich millimeterweit zu bewegen, die über Kopf gefesselten Arme sind mittlerweile taub.

Ich will die Augen  öffnen und doch bleibt alles genauso schwarz wie zuvor, kann nichts um mich herum erkennen, die einzigen Sinne die noch funktionieren lassen mich seinen Atem hören und den modrigen Geruch eines Kellergewölbes erahnen.

Wie ein Raubtier, das seine verwundete Beute kurz vorm Erlegen einkreist,  schleicht er um mich herum.

Der Versuch meine weit gespreizten Beine zu schließen, scheitert kläglich; es fühlt sich so an als hätte er eine Stange dazwischen geklemmt und mir Manschetten um die Fesseln gelegt, sosehr ich mich auch anstrenge ich schaffe es nicht mich aus der misslichen Lage zu befreien.

Ohrenbetäubendes Knarren durchbricht die gespenstische Stille und jagt mir einen eisigen Schauer vom Nacken abwärts bis zu den bewegungsunfähigen Achillessehnen.

Wieder schnalzt etwas hart und unnachgiebig auf meinen Po, feuchten Atem im Nacken höre ich plötzlich seine flüsternde Stimme: „Es wird Zeit, dir endlich Manieren beizubringen“

Dann ein dumpfer Knall, gefolgt von Schritten und immer lauter werdenden Stimmen, die immer näher  zu kommen scheinen.

Nackte Angst kriecht  meinen ausgelieferten Körper entlang und lähmt mich genauso wie die immer fester schnürenden  Seile. Wie zum Teufel bin ich bloß hier hineingeraten?

Fordernd und zielstrebig gleitet er mit seinen Fingern zwischen meine Beine,  streichelt  über meinen Kitzler, erst ganz vorsichtig, ehe er seine Hand zurückzieht und mich abschätzig anschnauzt:

„Du kleines Miststück bist schon wieder völlig nass.“

Mit einer Hand packt er mich am Hals, die andere schiebt er mir in den Mund, noch ehe ich begreife dass wir längst nicht mehr alleine sind fange ich mir eine Ohrfeige ein.

„Ist sie das?“

Der Klang einer unbekannten Stimme lässt mich zittern, lautes Gelächter erfüllt den Raum mit dämonisch anmutender Kälte noch ehe ich eine weitere Hand an meinen Brüsten spüre, die meine Nippel hart zwischen den Fingern reibt. Ich will schreien, doch die Hand in meinem Rachen hindert mich daran.

„Na da werden wir jede Menge Spaß haben…“, der feste Griff um meine Brustwarzen löst sich, ehe ich einen Schlag auf meinen Titten spüre, und wieder die bohrenden Finger an meiner Möse.

„Na du kleine Schlampe? Willst du mehr davon?“

Endlich zieht er die Hand aus meinem Mund, befiehlt mir dennoch ihn weit geöffnet zu lassen, auf einmal etwas Plastikartiges zwischen meinen Zähnen, fühle wie ein Riemen hinter meinem Kopf festgezogen wird.

Noch ehe ich ahne was für ein perfides Spiel mit mir getrieben wird, zieht er den Lederriemen fest um meinen Kopf, der Knebel sitzt felsenfest.

Die Gelegenheit auch nur einen einzigen Ton zu sagen, scheint völlig passe´, mit einem unnachgiebigen Ruck schiebt er mir seinen Finger in den Arsch. Erst nur ganz vorsichtig, ehe er mir auch noch einen weiteren reindrückt und mich immer schneller damit fickt. Stöhne trotz Knebel laut auf als er sich aus mir zurückzieht und mir etwas Kaltes, Hartes in das vorgedehnte Loch steckt.

„Wehe der Plug fällt hinaus“, flüstert er mir die Warnung ins Ohr

Ich versuche unter der Augenbinde hindurch zu blinzeln und kann außer seinen Beinen noch vier andere erkennen die vor mir stehen und das Schauspiel beobachten.

Drei Männer also. Einer von ihnen fasst an meine Handgelenke und löst die Fesseln. Gott sei Dank, denke ich mir, als endlich wieder Blut durch die Arme fließt und das Gefühl zurückkommt.

Noch bevor ich verstehe was geschieht werde ich hochgehoben, durch den Raum getragen und mit dem Bauch voran auf etwas das sich wie ein Holztisch anfühlt gelegt.

„Bindet sie fest“, als ich das Kommando höre will ich schreien, doch ich weiß dass es keinen Sinn hat.