Frohe Ostern nach Polen!

Sehnsüchtig erwarte ich das Ende des christlichen Ramadans´, neue Lage – vier Tage. Und die werden sich so ziehen, als würde man mitten in einer Wurzelbehandlung stecken.
Ab Samstag gibt´s dann endlich wieder Mundspülung mit Alkohol – es lebe die Auferstehung. Auch wenn ich noch nicht sicher bin, ob mir der Pfarrer den Korb mit „Listerin ultrawhite“ segnen wird. Vielleicht versteck ich es einfach unter der Osterpinze?
Ich ertrage das alkoholfreie Placebo vom Billigproduzenten keine weitere Woche mehr, ohne dabei nicht zum Nazi zu werden. Soll doch den Produzenten von dem Glumpert der Blitz beim Scheißen treffen – was denkt sich der Beckenrandschwimmer eigentlich dabei, so einen Mist zu fabrizieren? Weiß der wie anstrengend so ein Tag ohne morgendliches Menthol- Schnaps-mit-Fluorid-Gurgeln werden kann? Wie soll man denn da funktionieren?

Steffen schlägt mir Eigenurin als Alternative vor – schließlich hätte ich da sämtliche wasserlöslichen Toxine des Vorabends noch mal zur Verfügung. Drogen- und Alkoholrecycling für ganz Verzweifelte. Oder für Menschen aus Polen. Die saufen ein Glas Bier achtzehn Mal, bevor es endgültig in der Kanalisation landet. Sagt Steffen.
Aber gut. Er sagt auch, dass er nur deswegen fremdfickt, weil er am „Restless-Penis-Syndrom“ leidet, wegen seines Eisenmangels. Klar doch, Pole.
Ich ficke auch nur fremd, weil ich an ADHS leide. Alkohol-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom. Und daran ist die Fastenzeit, bzw. das Mundwasser und letztendlich auch Jesus Schuld. Wäre der Depp nicht vierzig Tage in der Wüste gestrandet, müsste ich nicht solche Entbehrungen auf mich nehmen. Dann müsste ich nicht mit unbekannten Onlinefreaks unter einer Autobahnunterführung herummachen, kiloweise Ritalin in mich stopfen und Eigenurin trinken. Supergeil, lieber Jesus.
Von dir lass ich mich nicht mehr verarschen – auch wenn ich keine Matura hab.
Frohe Ostern, wünsch ich euch! Tut nichts, was ich tun werde 😉

Übers Verwirrt sein

Quentin Tarantio lächelt die Blondine, die vor ihm kniet an. Zärtlich streichelt er über ihre Haare, packt sie plötzlich am Schopf um sie mit eisernem Griff in Richtung Fußboden zu dirigieren. Mit weit aufgerissenen Augen starrt sie in seine. Unfähig die Situation einzuschätzen ergibt sie sich ihrem Schicksal. Widerstand sinnlos – auch ohne Kampf ist sie sich ihrer Unterlegenheit bewusst. Provokation zweckloser als der österreichische Nichtraucherschutz.
Meine Hand wandert dorthin, wo´s heiß und nass ist. Als ob ich einfach herumwichsen könnte. Zwei Sekunden später klatscht seine flache Hand mitten in mein Gesicht. Immer wieder ohrfeigt er mich, ob mir irgendjemand erlaubt hat, an mir herum zu spielen, will er wissen. Viel mehr als eine rhetorische Frage erwarte ich nicht von ihm.
Ich sage nein.
Er sagt, was nein? Und scheuert mir noch eine.
Ich sage danke mein Herr.
Ich denke fick dich du bescheuerter Wichser. Hoffentlich krepierst du langsam und qualvoll und elendig und jetzt.
Er sagt ich wäre nichts anderes als ein billiges Fickstück, man sollte mich ständig durchvögeln und dauerhaft gestopft halten.
Unbarmherzig rammt er mir sein Ding in den Arsch, füllt mich damit völlig aus, während er mir ins Ohr flüstert: „Ich spritz dir alles rein. Wenn ich fertig mit deinem Arschloch bin, lutscht du meinen Schwanz sauber, du dreckiges kleines Miststück.“
Winsle um Gnade, vergeblich. Er lässt keinen Moment von mir ab, rammelt mich wie ein brunftiger Hirsch mit einer Überdosis Viagra. Tue so, als ob es mir gefallen würde.
Spanne meine Fotze an, mache mich so eng wie möglich. Drei Sekunden später zieht er den Schwanz aus mir raus, nimmt ihn in die Hand ehe er mich vollwichst. Zielsicherer als Harald Juhnke bei Vollmond verfehlt er meine Titten, spritzt mir mitten ins Gesicht. Ich bewundere seine Fähigkeit so unschuldig wie´s Christkind auszusehen, seine Hände wischen währenddessen seine ungeborenen Kinder aus meiner Visage.