Bye bye

Präfrontaler Kortex weniger als einen Millimeter vorm Zerspringen
Zu komplex – in sich greifende Gedankenstränge redimensionieren mein Sein
Ersticken dieses fragile Wesen – alles Greifbare zerbombt
Pures, unverfälschtes Nichts am Ende des Synapsentornados.
Bitte lass mich endlich gehen-
Verlieren wir uns doch beim nächsten Mal?

Bitte geh nicht.

Ignoriere das erste Klingeln des Weckers, ziehe seine Arme um eine Spur näher an meinen nackten Körper um sie festzuhalten. Sekunden später falle ich wieder in den Tiefschlaf.

Leider funktioniert die Taktik nur beim ersten Mal.

Beim zweiten Alarm löst er sich aus meiner Umklammerung und steht auf.

Ich hasse Wecker.

Wieso ist die Nacht schon wieder vorbei? Ich bin doch eben erst in Wien angekommen…

Noch wiegt die Müdigkeit mehr, als die Enttäuschung. Ich wünschte, er könnte bleiben.

Gespieltes Lächeln, als er mich zum Abschied küsst. Er soll nicht merken, dass ich mich Hals über Kopf in ihn verliebt habe. Bloß keine Emotionen zeigen, keinen Funken von Verwundbarkeit eingestehen. Reiß dich gefälligst zusammen.

Bitte geh nicht.

Drücke mein Gesicht ins Kissen, es riecht so gut. Nach ihm.  Er kommt noch mal zu mir, setzt sich aufs Bett und streichelt über meinen Kopf.

Bitte geh jetzt nicht weg.

„Es war schön mit dir.“

Schaffe es die Tränen solange zurück zu halten, bis er verschwindet und die Türe ins Schloss fällt.

 

 

 

 

Frühstück in Wien

Ich wünschte ich könnt die Zeit anhalten, doch die ersten Sonnenstrahlen dringen bereits durch die geöffneten Fenster herein.
Eng umschlungen liegen wir auf zerwühlten Laken, ich kann sein Herz schlagen hören, drehe mich kurz zur Seite um auf die Uhr zu sehen, mein Verdacht bestätigt sich: Verdammt nur noch eine Stunde.
Als hätte er meine Gedanken fluchen gehört, öffnet er die Augen, flüstert mir „Guten Morgen“ ins Ohr und küsst mich.
„Warum vergeht die Zeit mit dir bloß immer so schnell, Kleines? Wir müssen leider aufstehen, bald geht mein Flug.“
Noch bevor ich widerwillig auf meinen immer noch wackeligen Beinen stehe, hält mich Jan zurück um mir noch eine weitere Erinnerung an die Zeit mit ihm zu hinterlassen.
Er schnappt sich den überdimensionalen Vibrator vom Nachtisch, mit dem ich vergangene Nacht bereits intensive Begegnungen hatte, schiebt meine Beine auseinander und macht genau dort weiter wo wir aufgehört haben, bevor wir beide ins Fickkoma gefallen sind.
Zitternde Knie lassen mich den nahenden Höhepunkt erahnen, doch ehe ich dort ankomme klatscht seine flache Hand gegen die Innenseite meiner Schenkel. Unbändige Lust mischt sich mit dem Brennen, das seine Schläge auf der Haut hinterlassen, und doch bin ich nur mehr kurz vor der Explosion.
Vorsichtig zieht er die riesige, summende Spitze über die völlig durchnässte Spalte, schiebt ihn mir mit einem Ruck hinein und ich komme mit lautem Stöhnen zum Höhepunkt.
Jan lässt einen Moment von mir ab, solange bis ich mich gefangen habe, nimmt mich in den Arm und sieht mich amüsiert an:
„Sag mal, wer hat dir eigentlich erlaubt zu kommen?“
„Entschuldige, ich habs einfach nicht mehr ausgehalten.“
Er streichelt über meine Brüste, erst nur ganz sanft, seine Finger wandern zu den senkrecht abstehenden Nippeln, plötzlich packt er sie fest und zieht daran.
Widerstehe dem ersten Impuls mich seinem Griff zu entziehen, wohlwissend was er dann wohl mit mir anstellen würde. Versuche mich nur noch aufs atmen zu konzentrieren um mich vom stechenden Schmerz in den Brustwarzen abzulenken, der sich allerdings ins Unermessliche steigert als er sie loslässt, aufsteht und kurz im Nebenraum der Suite verschwindet.
Als er wiederkommt, hat er eine schwarze Aktentasche in der Hand, befiehlt mir, mich vor das Bett zu knien und verbindet mir die Augen. Ich kann das Klirren einer Kette hören und ahne nichts Gutes.
Jan schraubt mir die Klemmen sehr fest auf die ohnehin schon in Mitleidenschaft gezogenen Titten, ich winsle kurz auf, als er die daran befestigte Kette in die Höhe zieht und sie mir in den Mund steckt.
„Wehe, du lässt sie fallen.“
Zärtlich fährt er mir über die Schultern, zeichnet meine Konturen mit den Fingerspitzen nach, wandert hinunter bis zu den Hüften, greift um sie herum und hebt mich ein Stück nach oben. Mit den Armen stütze ich mich auf der Matratze ab, immer und immer wieder landet seine Hand laut schnalzend auf meinen Hintern und den Oberschenkeln.
„Du bist unglaublich. Je mehr ich dich schlage, umso mehr läuft deine Fotze aus.“
Kann sein Grinsen zwar nicht sehen, aber spüren tu ich es. Genauso wie seinen steinharten Schwanz, den er mir Zentimeter für Zentimeter in den Arsch schiebt und mich immer heftiger damit durchfickt.
Um mich am Schreien zu hindern, hält er mir den Mund zu, wohl auch um mich am Loslassen der Metallkette zu hindern an der nach wie vor meine Nippel nach oben gezogen werden.
Mit seinem Riesenprügel in mir, bringt er mich an den Rande des Wahnsinns, Jan hat ihn mir mittlerweile bis zum Anschlag in das enge Loch gedrückt und vögelt mich gekonnt bis kurz vorm zweiten Orgasmus des Tages.
Doch davor, hält er inne, stößt ihn noch einmal ganz hinein, zieht ihn mit einem Mal aus mir raus, dreht mich auf den Rücken und löst das Tape von meinen Augen.
„So Baby, jetzt darfst den Mund wieder aufmachen.“
Er kniet über meinem Gesicht, hält seinen Schwanz in der Hand und wichst ihn. Kaum habe ich die Lippen geöffnet schießt er mir die ganze Ladung tief in den Rachen, ich schlucke alles hinunter und wische über die linke Wange, wohin sich ein kleiner Rest des klebrigen Zeugs verirrt hat.
„Das ist so lieb von dir. Hab schon lange kein Frühstück mehr ans Bett gebracht bekommen.“
Lächelnd löst er die Klammern und massiert den geschundenen Busen, der als das Blut zurückschießt höllisch weh tut. Als sein Handy klingelt, wissen wir beide, dass es Zeit für den Abschied wird. Schweren Herzens packe ich mein Zeug zusammen und umarme ihn ein letztes Mal.
„Am liebsten würde ich dich einfach mitnehmen Maja.“
„Ich glaub nicht, dass das deiner Frau Recht wäre.“