Rettet uns!

Keinen Plan, wo ich anfangen soll… Geschweige denn, wie ich das mache.

Nein, das ist kein Abschiedsbrief, chill mal…

Ich liebe dich. Euch. Durch die gemeinsame Zeit ist mir bewusst geworden, was Vollkommenheit bedeutet. Wunderschönes Gefühl neben dir aufzuwachen. Die Gewissheit, geliebt zu werden, jemand der meine Nähe einfordert und genießt – unbeschreiblich.

Auch wenn mir die Endlichkeit unserer Verbindung bewusst ist. Ich wünschte, dass es nicht so wäre – wider jeglicher Vernunft, gegen sämtliche Prophezeiungen ankämpfend habe ich dennoch den Glauben an UNS verloren.  Was denkst du jetzt?

Kopf hoch halten – Scheiße steht uns beiden bis zum Hals. Zwei Ertrinkende auf der Suche nach dem rettenden Ufer. Ziehen einander immer weiter nach unten.

Genieße den Untergang, weil ich deine Hand spüre. Paranoia vor dem Morgen – besser wir saufen gleich ab… Zwei Superstars sind einer zu viel – WIR sind undenkbar.

Vermutlich weißt du das längst.

Dein fragiles Ego fordert seinen Tribut – ich kann dich nicht halten.  Nicht mehr. ICH KANN NICHT MEHR.

Haben wir nicht beide ein behandlungswürdiges Defizit?

Borderliner feat. Narzisst. Wo bist du jetzt?

Ich kann dich nicht retten. Wer rettet mich?

Romantik war doch anders, oder?

Helene Fischer plus Fellatio

Langsam setzt sich der Wagen in Bewegung, es ist eiskalt da drinnen, Klimaanlage sei Dank; und dennoch wird mir mit jeder Sekunde heißer. Ich sitze auf der Beifahrerseite des Taxis, Jan hat sich hinter dem Fahrer platziert, wohl um ganz genau zu sehen, was ich mache. Durch den dünnen Stoff des Strandkleids zeichnen sich meine Nippel ab, was auch dem Typ neben mir nicht entgangen ist.

Ich schätze ihn auf Mitte Zwanzig, er trägt eine verwaschene Jeans zu einem weißen Hemd, dass mit seinen Zähnen um die Wette leuchtet, die Schultern durch lange Dreadlocks verdeckt, die er offen trägt.

Es grenzt an ein verfluchtes Wunder, dass im Radio nichts von Bob Marley läuft. Nein, auch nix von Gentleman oder Patrice. Mister Rastafari hört deutsche Schlager. Was für ein Alptraum.

Atemlos, durch die Nacht.

Helene Fischer CDs sollten sie in sozialen Brennpunkten auf Krankenschein verschreiben; es ist wohl eins der besten Anti-Aphrodisiaka überhaupt, vermutlich mit dem gleich hohen Pearl Index wie Kondome.

Durch die Aussparungen der Nackenstütze kann ich plötzlich Jan spüren, er streichelt meinen Nacken, verfängt sich in einer der Haarsträhnen und zieht mich zurück.

„Sag mal Schätzchen, wolltest du nicht noch was fragen?“

Ach ja, da war noch was.

Es macht mir prinzipiell nichts aus Fremde Menschen nach Oralsex zu fragen; in einer Diskothek oder einer Hochzeit, wobei man da ja auch immer betrunken ist. Aber das hier ist eine ganz andere Nummer.

Drei Kilometer zeigt der Taxameter an, ich habe also noch gute 17 übrig.

Tief einatmen, Helene Fischer ignorieren, ausatmen. Einatmen, ausatmen. Röcheln. So laut atmen, dass man Helene Fischer nicht mehr hört.

Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert.

„Gnädige Frau, ist alles in Ordnung?“

Na toll; der redet auch wie ein Spast. Zumindest ist es mir jetzt egal.

„Nein.“

Die Ampel vor uns schaltet auf Rot, der Wagen hält und Mister Cab Driver sieht mich aus riesigen dunkelschwarzen Augen fragend an:

„Was stimmt denn nicht?“

„Baby, die Musik ist schrecklich. Würde es dir was ausmachen auf FM4 umzuschalten, wenn ich dir im Gegenzug einen blase?“

Jans Griff lockert sich augenblicklich, lachend quittiert er den fragenden Blick des Taxifahrers mit einer Kurz – Anleitung für meine Wenigkeit.

„Schon gut Junge. Sie meint das Ernst und macht das richtig gut. Fick sie ruhig ins Gesicht.“

Lauter werdendes Hupen hinter uns, lässt ihn aufschrecken und weiterfahren, während ich schon über seine Schenkel streichle und bemerke wie die Anspannung in seinen Muskeln merklich nachlässt; oh ja er scheint sich zunehmend zu entspannen.

Fasse ihn zwischen die Beine, sein Schwanz drückt steinhart gegen die Handfläche; öffne den Reißverschluss seiner Levis, hole das glühende Teil in schwarz aus seiner Verpackung. Gott ist der groß, wie hat er all das in der engen Jeans verstauen können?

Die Schwanzspitze leuchtet dunkelviolett, er ist beschnitten und bis auf den letzten Quadratmillimeter rasiert. Juhu; blasen ohne danach ein Wollknäuel auszukotzen.

„Gnädige Frau, ich muss hier Auto fahren.“

Angesichts der Tatsache, dass ich die schwarze Latte bereits bis zum Ende im Mund habe, hält sich meine Begeisterung für Smalltalk in Grenzen, weswegen sich Jan einschaltet.

„Fahr die Übernächste rechts rein.

Durch den Stillstand des Autos werde ich aus der Trance gerissen, wo zum Teufel sind wir denn hier?

Alte Industrieruinen säumen das Blickfeld, als ob die Uhren hier vor sehr langer Zeit stehen geblieben wären.

Lange kann ich mich nicht an dem Panorama sattsehen, unerwartet reißt Jan die Türe auf und zerrt mich aus dem Auto.

Noch bevor ich realisiere was mit mir geschieht, küsst er mich, zieht mir währenddessen das Kleid aus, drückt meine Titten fest.

Winde mich vor Schmerz und Lust, ehe ich zwei weitere Hände spüre, diesmal an meinem Arsch, erst ein vorsichtiges Abtasten um allmählich in forderndes Schlagen überläuft. Schneller und härter knallt die flache Hand auf den Hintern, es brennt wie verrückt.

Unerwartet fange ich mir eine Ohrfeige, unfähig zu einer Reaktion hebt mich einer der beiden auf die Motorhaube, die sich als äußerst heiß erweist.

„Die war dafür, dass ich über eine Woche auf dich gewartet habe.“

Dachte mir schon, dass ich mir die von ihm eingefangen habe, auch die nächste verfehlt ihre Wirkung nicht um einen einzigen Millimeter.

Jan legt mir seine Finger um den Hals, drückt zu, ich bekomme keine Luft mehr. Zwischen meine Beine drängend, packt er den Schwanz aus, reibt ihn an mir und dringt heftig in mich ein, fickt meine Fotze wie ein junger Gott.

Will schreien, weit geöffnet der Mund als ich plötzlich noch was Hartes dort reingerammt bekomme; amüsiertes Gelächter über mir.

„Baby, ich hab dir doch gesagt, dass die Klappe nicht immer so weit aufmachen sollst.“