The Nightmare before Kirchtag

Was ich denn so wichtiges zu tun hätte an einem Montagabend, quengelt er. Das tut er immer, wenn er ohne Frühstücksfick aufstehen muss.

„Dasselbe was ich jeden Abend mache“, antworte ich genervt.

„Weltherrschaft oder Vollrausch?“

Dafür, dass er seit vierundzwanzig Stunden ungevögelt ist, macht er einen recht ausgeglichenen Eindruck. Im Gegensatz zu mir – meine Contenance´ ist wie weggeblasen. Was denkt er sich denn, mich hinzustellen als ob ich Harald Junkes´Klon mit Titten wäre?

Das lass ich mir sicher nicht gefallen, wutentbrannt beende ich das Telefonat. Allerdings bin ich viel zu wütend um ihn zu ignorieren – beim dritten Rückruf gehe ich ran:

„Nein, Mister Obergescheit, ich bin nicht betrunken. Das bin ich montags nie, weil ich da immer ein neues Leben beginne. Wenn du mir auch nur ein einziges Mal zuhören würdest, wüsstest du das längst. Und nur zu deiner Info – ich kratze halbverdaute, ausgekotzte Nagetierrestel vom Fußboden. Die kleben nur deshalb so fest, weil mich deine Erektion über zwei Tage ans Bett gefesselt hat. Du bist also hier nicht der Einzige, der Probleme hat.“

 

Von genervt auf hysterisch in weniger als zehn Sekunden, wehe er lacht jetzt.

Vorsichtshalber beende ich das Gespräch zum zweiten Mal, lege auf und schalte in den Flugmodus. Er soll ruhig wissen, dass es mir ernst ist – theatralisch kann ich.

Schneller als das Bedürfnis zu trinken kehrt meine Verwirrtheit zurück, wo kommen die wandelnden weißen Punkte auf dem Ceranfeld auf einmal her?

Wie Slowmow-Sternschnuppen in orientierungslos; freilaufende Kokainvorräte oder Basmatireis auf Einzelkämpfer-Entdeckungsreise durch meine Küche?

Schneller als das schlechte Gewissen, weil ich seinen Schwanz heut Morgen nicht gelutscht hab, erwischt mich die Gewissheit, dass das keine krabbelnden Schneeflocken sind. Nein, das sind Maden.

Angewidert würge ich knapp am Waschbecken vorbei, Gismo starrt mich entsetzt an, wie eine frisch gebackene Pornoprinzessin beim ersten Deepthroat.  Synchronkotzen für Katzenbesitzer. Beziehungsstatus – es ist kompliziert – aber scheißegeil.

Flugmodus wieder ausgeschaltet, ich lass dreimal bei ihm klingeln. Vergeblich.

Als ob ich mich selbst retten könnte, was ist bloß los mit dem Mann? Woher kommt all das Ungeziefer? Warum riecht es hier nach fermentierter und niedrigtemperaturgegarter Wasserleiche? Woher kommt das Flimmern in der Mikrowelle?

Er ruft zurück.

Mit zitternden Fingern drücke ich ihn weg und öffne den Ofen…..

 

 

Polytoxikomanie

Es kribbelt wie Millionen laufender Ameisen unter der Haut, Tims Augen werden schwarz. Seine Pupillen funkeln so groß wie der Vollmond über unsren Köpfen.

Ich muss an Schuhu denken. Dem Polarvogel würde es bei den Temperaturen sicher gefallen.

„Alles in Ordnung bei dir?“

Tim bemerkt den grübelnden Ausdruck in meinem Gesicht.

„Passt schon. Musste nur grade an eine Eule denken.“

Unter uns tausende Feiernde, die der Kälte trotzen und genauso vom unerwartet einsetzenden Bass überrascht werden wie wir hier oben.  Mit der Schlagkraft einer Abrissbirne beschleunigt der DJ den Beat, die Menge tobt im Stroboskopgewitter. Über uns die Sterne, darunter der Flow – Euphorie macht sich breit und wie zum Beweis tanzt Jan durch die offene Balkontüre zu uns nach draußen:

„Leute, ich liebe euch.“

Jetzt wo er´s sagt, spür ich´s auch plötzlich. Außerdem krampft mein Kiefer mit seinem um die Wette.

Ob sich Vögel  verlieben können?

Haben Eulen Kiefer?

Diese ganze Fragerei bringt mich aus dem Takt. Ich kann nicht tanzen und denken gleichzeitig. Für Multitasking ist es zu kalt. Und zu spät. Und zu dicht.

Über uns schießt ein rosa Lichtblitz in den schwarzen Himmel, knapp gefolgt von neongrünem Blinken das die rotierende Menschenmenge wie ein großes Ganzes erscheinen lässt. Hektisch drehe ich mich um die eigene Achse und laufe durch das Zimmer nach draußen. Ich muss da runter. Mittendrin statt nur dabei…

Schiebe mich durch den Einlass  nach vorne, das Wummern in der Magengegend wird umso heftiger, je näher ich den Boxen neben dem DJ Pult komme. Wie ein zusätzlicher Stromschlag der das Nervensystem auf Vollgas dreht, gepusht und losgelöst. Mit dem Hauch einer Ahnung, wie sich Vollkommenheit anfühlt.

Zack. Bumm. Tauch.

Filmriss.

Starke Arme, die sich unter meine hacken. Als würde mich jemand wegziehen. Wohin ist der Bass verschwunden? Blinzle verstohlen durch ein halb geöffnetes Augenlid in die Dunkelheit.

Bin ich etwa gestorben ?  

Kann nur verschwommene Silhouetten erkennen, es ist so gespenstisch ruhig um mich herum. Außer dem Wummern im Kopf und einem lauter werdendem Atemgeräusch knapp hinter mir scheint es still geworden zu sein.

WO bin ich hier?

Versuche mich aus dem klammernden Griff zu befreien, kapituliere aber, als meine Oberschenkel ihren Dienst versagen und das schwache Licht zum zweiten Mal ausgeht.

Ob Eulen Winterschlaf halten?

Wie schmeckt so ein Vogel?

Stehen Schuhus unter Naturschutz?

Ich glaube er schmeckt nach Strauß.

Wieso riecht es hier nach Marihuana?

Wessen Atem spüre ich im Nacken ? 

Panisch  reiße ich die Augen auf. Der Teddybär neben dem Kopfkissen ist mir völlig unbekannt. Vielleicht sieht er deswegen so apathisch in meine Richtung? Wer zum Teufel kifft hier? Hatte ich letzte Nacht Sex? Und wo bin ich eigentlich?

Und welcher Vollspast kauft sich Bettwäsche mit Hirschköpfen drauf?

Verstohlen werfe ich einen Blick unter die Decke, die höchstwahrscheinlich von Jägermeister gesponsert wurde –  und siehe da, es geschehen doch noch Zeichen und Wunder. Ich bin tatsächlich noch angezogen. Inklusive Stiefel.

Die Frage nach dem Koitus wäre somit vom Tisch.

Noch ehe ich eine Antwort auf eine der anderen existentiellen Ungewissheiten finden kann, schreckt mich das dreckige Lachen hinter mir auf. Kreische wie ein kleines Mädchen und springe mit der Dynamik einer Heuschrecke auf Amphetamin aus der Pritsche hoch.

An deren Fußende sitzt unterdessen ein amüsiert aussehender Tim, der vor Lachen beinahe auf den Parkettboden kracht. Wäre mir nicht so schwindelig, würde ich ihn eine reinhauen. Doch noch bevor ich das Gleichgewicht wieder finde, gebe ich dem Zittern meiner Beine nach und lasse mich zurück aufs  Bett fallen.

„Bist du bescheuert?“

Tims Blick verfinstert sich:

„Zumindest weiß ich, wann genug ist, du Irre.“

Wovon redet der denn?

Irgendetwas summt. Außerdem glaube ich, dass mein Kopf explodiert. Ein schmaler Lichtstrahl fällt durch die Vorhänge auf das Fußende des Betts. Genau dorthin wo das nervige Geräusch herkommt.

Verdammt. Mein Telefon.

„Hör auf mich irre zu nennen. Du weißt, dass mir das nicht gerecht wird.“

Lachend öffnet er eine Cola und streckt sie in meine Richtung.

„Stimmt. Du bist geistesgestört hoch tausend. Dafür gibt’s noch gar kein Wort“

Die Kohlensäure brennt furchtbar im Hals, doch der Zuckergehalt der Limo holt mich für eine Weile wieder runter von meiner Welle. Und noch während ich mich frage, welcher Tag heute ist, summt es erneut. Ach ja, das Telefon!

Beim Checken der ungelesenen dreihundert Nachrichten stockt mir der Atem, als ich seine entdecke:

Er würde mich immer noch lieben. Und wollen sowieso.

Mein Herz tanzt.

Ob er auch manchmal an große, weiße Vögel denkt?

Ob der große, weiße Vogel manchmal auch an uns denkt, wenn er sich das Herz bricht?

Geht das ohne Kiefer überhaupt?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mister Casanova

Wie aus dem Nichts taucht das Prunkstück der Evolution vor mir auf,  mustert mich und auf einmal ist da etwas. Unerklärlich. Unsichtbar, für die meisten. Und doch, spürbar.

Weniger intensiv als vergangene Strohfeuer, doch die Spannung, lässt sich nicht leugnen.

Provokante Blicke steigern sich ins Unendliche, keiner will schließlich der Erste sein, der einknickt. Wie hypnotisiert lasse ich mich in seinen Bann ziehen. Seine Augen funkeln so kalt wie Eiskristalle, es fröstelt mich trotz der Hitze. Als hätte man beim Roulette alles auf Zahl gesetzt, weil man fühlt, dass es richtig ist. Herzrasen, kurz bevor die Kugel zum Stillstand kommt, obwohl man genau weiß, wo.

Rien ne va plus.

Einen Atemzug lang steht die Zeit still.

Synapsenfeurwerk unterbricht die friedliche Stille, ich ertrinke in Verlangen, kann seinem Blick nicht länger standhalten.

Wie beiläufig streift er meinen Arm, lächelnd öffnet er die Flasche Wasser und schenkt uns ein.

„Ist es dir nicht zu heiß hier draußen?“

Seine Stimme treibt mir die Gänsehaut über den Rücken; unfähig auch nur eine Silbe zu antworten, lege ich meine Hand auf seinen Oberschenkel und meinen Kopf auf seine Schulter. Langsam, aber sicher entkrampft jeder einzelne Muskel, ich kann sein Herz schlagen hören.

Wann hab ich mich zum letzten Mal jemand so nahe gefühlt?

Starren eine Weile wortlos in den Himmel, es kribbelt wie verrückt, gleichgültig wie sehr ich mich auf die Schwalben über uns konzentriere. Egal wie hoch ich die Mauern gezogen habe, diesmal fährt die Welle direkt dorthin wo´s wehtun könnte.

Ganz ohne Tricks und Spielereien.

Mir stockt der Atem, er sieht mich an, als wüsste er Bescheid.

Vorsichtig zieht er mich an sich, küsst mich.

Falle ins Bodenlose, mühelos durchbricht der Fremde alle Schranken, schaltet sämtliche Warnsysteme auf Stand by.

Wundere mich noch, wieso mein Brustkorb nicht explodiert, während er mir das Kleid auszieht.

Küssen uns wie verlegene Teenager, kurz vorm ersten Mal.

Will ihn ficken.

Nein. Will ihn spüren.

Liegen engumschlungen auf der Hängematte, sein Atem an meinem Hals.

Kann irgendjemand bitte die Zeit anhalten?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Placebofick mit Pizza

Yves hebt mich hoch und trägt mich in die Küche. Er setzt mich auf die Anrichte, kniet sich vor mich hin um mir mit einem Ruck den Tanga auszuziehen. Ich lasse meine Beine auseinander fallen, als sich seine Zunge ihren Weg in mein Allerheiligstes bahnt.

Erwartungsgemäß zäh verstreichen die übrigen Tage bis zum ersehnten Treffen mit Jan, dem  Mann der meine Knie zum Zittern und meine Augen zum Leuchten bringt.

Ich versuche alles, um mich abzulenken und nicht permanent auf die Uhr zu sehen. Doch ganz egal was ich auch anstelle, meine Aufmerksamkeitsspanne ist verschwindend  gering und reicht gerade mal für die ersten fünf bis maximal zehn Minuten jeder noch so angenehmen Tätigkeit. Spätestens nach Ablauf dieser Deadline kreisen meine Gedanken wieder um ihn, seine stechenden Augen und den Duft seiner Haut.

Auf dem Weg zur Videothek, fahre ich daran vorbei, weil ich an nichts anderes als seinen Schwanz in meinem Mund denken kann. Bemerke den Irrtum nach guten anderthalb Kilometern und wende.

Gott, ich muss mich zusammenreißen.

Lange hält der Vorsatz nicht, schon wieder hab ich das Bild von ihm im verwirrten Schädel drinnen und  verpasse zum zweiten Mal an diesem Tag die Einfahrt zum DVD Laden.

Drehe nochmal um, und tatsächlich klappt es beim dritten Versuch, ich kann die geliehenen Filme zurück bringen.

„Das macht dann achtundzwanzig Euro.“

Ich glaub mein Schwein pfeift.

„Was? Ich will die Dinger ja nicht kaufen!“

„Tut mir leid aber du hast sie zwei Wochen lang  gehabt.“

„So ein Mist, verdammt.“

Knalle dreißig Euro auf den Tresen und marschiere hinaus. Soll er sich doch den Rest in den Arsch schieben, blöder Filmwichser.

Kaum vor der Türe, schlägt die Wut in Verlangen um, die Erinnerung an Jans flacher Hand, die auf meinen Hintern klatscht heizt  mich genauso  auf, wie die hochstehende Sonne.

Erregtheit kämpft gegen Hunger, unschlüssig ob ich erst einkaufen oder masturbieren sollte, fahre ich Richtung Wohnung zurück.

Doch noch bevor ich eine Entscheidung treffen kann, winken mich zwei Uniformierte an einer Bushaltestelle aus dem Verkehr.

Na großartig, das hat mir grade noch gefehlt. Kaum ist das Wetter wieder schön,  schießen diese lustigen Gestalten an jeder Ecke aus dem Boden, schlimmer als die Schwammerl  im Wald.

„Sie sind sehr rasant unterwegs. Führerschein und Zulassung bitte.“

Wie soll ich denn meine Geschwindigkeit kontrollieren, wenn ich ständig aufm Handy herumdrücke? WhatsApp und Tacho beaufsichtigen ist einfach zu viel, da könnt ich ja so abgelenkt sein, dass ich noch einen Unfall verursache. Verdammte Polizei, in welcher Welt leben die denn eigentlich?

Nicken, lächeln und Arschloch denken.

Im Handschubfach nach dem verlangten Zeug suchend, fällt mir beinahe eine Tüte mit Gras auf den Beifahrersitz. Ich hab mich schon gewundert, wo der Geruch herkommt. Rätsel gelöst.

Drücke dem Kiwara meine Fahrzeugpapiere in die Hand, zutiefst hoffend er möge den restlichen Inhalt den ich dezent zurückgeschoben habe, nicht bemerkt haben.

Seine Miene wird sehr ernst als er sich nach einem kurzen Blick in den Führerschein wieder mir zuwendet:

„Ich lasse Sie diesmal mit einer Verwarnung davonkommen. Aber beim nächsten Mal, wird’s teuer.“

„Alles klar, ich bemüh mich.“

Schenke ihm mein unschuldigstes Lächeln und fahre weiter. Von wegen Verwarnung, der hatte sicher gerade Dienstende und wollte keinen Strafzettel schreiben, damit er pünktlich zum Feierabendbier kommt. Verfluchter Schwanzlutscher.

Apropos Oralverkehr. Bin völlig durch den Wind, was Schönes Hartes im Gesicht könnte mich jetzt wirklich entspannen.

Kaum zu Ende gedacht, summt es auch schon am Beifahrersitz, lieber Gott lass es jemand mit einem Penis sein. Um einer weiteren Ermahnung durch den einzigen  besten Freund und Helfer der nicht batteriebetrieben ist  zu entgehen, fahre ich rechts ran und  checke mein Handy.

„Hey ho. Was machst denn grade? Bin in der Nähe und würd dich gerne sehen.“

Jackpot Baby!

Meine Gebete wurden erhört, der Absender der Nachricht hat einen großartigen Schwanz, außerdem  weiß  er, was man damit alles anstellen kann.  Da er mich schon über ein Jahrzehnt rammelt, sind wir ein eingespieltes Team, er braucht keine Gebrauchsanleitung für meine Muschi mehr, die Funktionen der einzelnen Knöpfe sind ihm zur Gänze bekannt.

Mein Magen rumort immer noch, als ich zuhause ankomme. Ach ja, ich wollte doch noch was Essbares mitnehmen. Scheiß drauf, ich bin mir sicher, dass ich gleich was in den Mund bekommen werde.

Und tatsächlich; das Klingeln kündigt meinen Besucher an,  noch bevor ich ihm öffne, hab ich außer dem String alles ausgezogen.

Funkelnde Augen für  meinen Turbo Strip erhaschend, erwischt mich Yves am Hintern  und küsst mich.

Sein Geschmack erinnert  an Marihuana mit Kaugummi, presse mich fest an ihn, bemerke, dass ich nicht die Einzige bin, die sich schon auf das was gleich kommt, freut.

„Maja du geiles Stück, du machst mich so an.“

Halblange, dunkelbraune Haare hängen ihm ins Gesicht,hinter einer Strähne hervorblinzelnd sieht Yves aus wie der Junge von nebenan.

Ich trete gegen die weit geöffnete Tür, als ich den Nachbarn bemerke, der unserem Treiben entgeistert vom Stiegenhaus aus zusieht. Mit einem lauten Knall fällt sie ins Schloss.

Ist ja keine Peepshow hier.

Yves hebt mich hoch und trägt mich in die Küche. Er setzt mich auf die Anrichte,  kniet sich vor mich hin um mir mit einem Ruck den Tanga auszuziehen. Ich lasse meine Beine auseinanderfallen, als sich seine Zunge ihren Weg in mein Allerheiligstes bahnt.  Erst  nur die Innenseite meiner Oberschenkel küssend, wie zufällig streift er  immer wieder an meiner feuchtesten Stelle. Mein Becken beginnt sofort mit den typischen Fickbewegungen, immer schneller geht es auf und ab.  Nach einer gefühlten Ewigkeit erreicht er mit der Zungenspitze  endlich meinen Kitzler  und  schiebt mir zeitgleich einen seiner Finger in den Arsch. Benommen  ächze ich auf:

„Bitte fick mich durch.“

Unbeirrt leckt er mich weiter, bringt mich an den Rand des Wahnsinns. Ich kralle meine Fingernägel in seine Schultern, als ich nur noch einige Sekunden vor dem Höhepunkt bin. Plötzlich hört er damit auf, zieht mich auf den Boden, legt mich auf den Bauch. Noch ehe ich kapiere was passiert, schiebt er mir seinen steinharten Schwanz in den Arsch.

Ich explodiere vor Lust, als er ihn ganz drinnen hat und mich langsam, doch sehr bestimmt fickt. Der Fußboden ist genauso nass wie der Rest von mir, schreie wie verrückt als es mir endlich kommt.

Yves packt mich an den Haaren, zieht meinen Kopf nach hinten und schaltet einen Gang höher. Härter und schneller werden seine Stöße, ich bin noch nicht mal über die erste Welle hinweg als sich die zweite ankündigt, zitternd und stöhnend erreiche ich den nächsten Höhepunkt.

Angespannte Muskeln in seinen Oberschenkeln verraten mir, dass auch er soweit ist, auf einmal zieht er ihn raus, dreht mich auf den Rücken und kniet sich über mein Gesicht.

„Mund auf!“

Öffne die Lippen, im gleichen Moment schießt mir die weiße Fontäne entgegen, benebeltes Stöhnen dringt durch seine Kehle.

Lachend liegen wir nebeneinander auf dem Fußboden, schlafen beinahe ein, als uns mein knurrender Bauch aus dem Bumskoma reißt.

„Hast du Bock auf Pizza?“

„Unbedingt.“

Noch zwei Tage bis Samstag…

Ménage-à-trois

Es ist der erste richtig schwüle Tag in diesem Jahr, ich bin am Heimweg von einer Verabredung und die verdammte Klimaanlage hat sich soeben aufgehängt.  Als ob ich durch die letzten zwei Stunden Sportficken nicht ohnehin schon aufgeheizt genug wäre.

Der Nachmittag mit Mario war schön, er hat mich anständig durchgefickt, und doch war es nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Ich nutze die Kaffeepause um in der Werkstatt anzurufen, nicht ganz ohne Hintergedanken.

„Hi Mo. Hast du morgen mal Zeit, meine Klima hat den Geist aufgegeben.“

„Hallo Maja, ja klar für Dich hab ich doch immer Zeit. Soll ich das Auto abholen oder stellst ihn mir selbst rein?“

„Nein, ich komm in der Früh eh in die Stadt hinein, dann lass ich die Kiste bei dir stehen.“

„Alles klar, so machen wir. Was tust heute noch?“

Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert.

„Weiß noch nicht, würd gern noch eine Runde ficken. Bin aber erst in einer Stunde zurück.“

Eine vorbeieilende Kellnerin sieht mich etwas irritiert an; ich denke es liegt an meiner Wortwahl.

„Super. Meld dich einfach, sobald wieder da bist Süße, könnten ja mal wieder in den Swinger Club fahren.“

„Ich denk der hat heute zu?“

„Werd das mal eben abchecken und meld mich dann noch mal bei Dir. Bis später.“

„Ciao, bis dann.“

Ich bezahle und kaum hab ich den Motor gestartet, summt das Telefon. Das ging aber schnell, denk ich mir beim Blick auf die Nachricht.

„Club hat heute leider zu. Fahren wir zum See? Sebastian würde auch mitkommen.“

Oh ja, ein wenig Abkühlung wär wirklich der Wahnsinn. Und zwei Schwänze sind  besser als einer. Rase mit hundertsechzig Sachen über die Südautobahn zurück nach Kärnten, will mich erst noch kultivieren und einen Ofen rauchen, bevor ich mit den Jungs zum Baden fahre.

Mo ist mein Nachbar, südländischer Typ, schlank und durchtrainiert, etwas kleiner als ich, dafür hat er ein sehr beeindruckendes Gerät zwischen seinen Beinen, mit dem ich das erste Mal vor etwa einem halben Jahr Bekanntschaft gemacht habe.

Wir haben uns zufällig am Weihnachtsmarkt getroffen und wollten eigentlich nur einen Glühwein miteinander trinken. Kurze Zeit später bin ich nackt vor ihm gekniet, seinen Prachtschwanz tief im Rachen, während uns drei seiner Kollegen zugesehen haben und ein vierter dabei war mich von hinten zu nehmen.

Die Erinnerungen von diesem ersten Mal  im Club vermischen sich mit denen des heutigen Nachmittags und ich lasse meine Hand tiefer wandern.

Gleite unter meinen Rock, schiebe mir zwei Finger in die feuchte Enge und reibe mit dem Ballen der Hand über den Kitzler. Geht doch nichts über ein wenig wichsen während der Fahrt.

Es kommt mir schnell und heftig, der Sitz ist total durchnässt, als ich den Rock wieder nach unten ziehe und von der Autobahn abfahre. Perfektes Timing, perfekter Zustand.

Völlig entspannt erreiche ich meine Wohnung, springe erst in die Dusche und danach in ein kurzes Kleid mit tiefem Ausschnitt.  Will gerade den Joint anzünden als es an der Türe läutert und ich durchs Küchenfenster seinen Van stehen sehe.  Drei tiefe Züge später, breche ich auf und steige in den schwarzen Sharan.

„Baby, bist geil oder was?“

Die zwei Jungs drehen sich synchron zu mir um. Fasse kurz in die Handtasche um meinen Lieblingsprügel raus zu holen. Sebastians Augen werden immer größer, als ich mir meinen Plastikkollegen immer weiter in die Muschi schiebe.

„Du bist so ein heißes  Stück, hast ja gar keinen Slip an“, er klettert zu mir auf die Rückbank und übernimmt die Führung von Mister Fridolin.

Gott sei Dank, hab für heute schon genug im Auto masturbiert.

Packe seinen Pimmel aus, muss nicht mal lange blasen ehe er kerzengerade in die Höhe steht.

„Ja genau fick sie gleich auf der Rückbank“, feuert Mo  seinen Kumpel an.

Ich bin nicht mehr fähig irgendwas dazu  zu sagen, erstens weil mein Mund voll Schwanz ist  und zweitens wegen Gehirn auf Autopilot.

„Die Kleine kann das richtig gut, was?“

Während er den Familien Van parkt, überlege ich kurz ob ich ein schlechtes  Gewissen haben sollte, weil ich einen verheirateten Mann zwischen zwei Kindersitzen die Latte lutsche. Nach kurzem auf und ab, entscheide ich mich dagegen. Soll er doch Gewissensbisse haben, ist schließlich sein Problem.

Dankbar dass Mo die Türe öffnet und ich nicht weiter über mein Moralverständnis nachdenken muss, steigen wir aus und spazieren über die Liegewiese zum Strand.  Sebastian macht sich noch nicht mal die Mühe seinen Prügel wieder einzupacken, bin ich froh dass es schon stockdunkel ist.

Am Steg sitzen einige Jugendliche bei einem Saufgelage zusammen und hören laute Musik.  Einige Meter von ihnen entfernt gehe ich auf die Knie und befreie auch den zweiten Schwanz,  lasse ihn im Gesicht verschwinden. Sebastian schiebt mir das Kleid in die Höhe und  sein Gerät immer tiefer in die Muschi, als plötzlich jemand vom anderen Ufer schreit: „Hey die ficken ja!“

„Naja zum Sonnenliegen ist es auch schon bisschen spät, oder“, rufe ich zurück, ehe ich den Mund wieder voll habe und den Lichtstrahl bemerke der auf uns gerichtet ist. Na bravo, jetzt filmen uns die Spasten auch noch. Sollten ihnen wohl eine anständige Show liefern, damit der Clip auf Pornhub oft angeklickt wird.

Mo packt mich an den Haaren und drückt meinen Kopf gegen seinen Schoß, ich muss kurz würgen, er ist einfach zu gewaltig. Nummer zwei hämmert wie verrückt in meine zuckende Möse, zwei Finger hat er in meinem Po versenkt. Auf einmal zieht er sich komplett aus mir zurück und spuckt mir auf den Hintereingang.

„Boah ja fick ihr mal richtig in den Arsch, die braucht das.“

Langsam, doch sehr bestimmt bahnt er sich seinen Weg, mit einem Ruck ist er ganz in mir und erhöht die Schlagzahl, die am anderen Ende von mir ist bereits am Maximum angekommen.

Das Stöhnen wird  lauter, sein Griff an meinem Hinterkopf immer fester, ein letztes Mal stößt er tief in meinen Rachen und spritzt  alles hinein.

„Brav runterschlucken, du Luder.“

Endlich habe ich eine Hand frei, fasse damit zwischen meine Beine und reibe mich innerhalb von Sekunden zum fünften Höhepunkt des Tages. Schreie losgelöst als es mir kommt, scheinbar gefällt das auch dem Kerl hinter mir, er krallt sich an meinen Titten fest, drückt ihn bis zum Anschlag in meinen wundgefickten Arsch.

„Ahhh, das ist so eng.. Ich komme.“

Sebastian umarmt und küsst mich, hilft mir auf die wackelig gewordenen Beine. Wir suchen die verstreuten Klamotten zusammen, während am anderen Ende das Licht der Kamera ausgeht.