Palmweihe ohne Handke

Der morgige Palmsonntag interessiert mich in etwa soviel wie Peter Handkes Neuerscheinung. Am Rande meiner bald eskalierenden Geisteskrankheit herrscht null Anteilnahme an gesellschaftlichen Anlässen, religiösen Traditionen oder frisch gedruckten Werken diverser Literatur Nobelpreisträger.

Ich hab Jelinek schon nicht verstanden. Und das war im Jahre 20 vor Corona.

Mein Hirn ist unfähig komplexen Gedankengängen zu folgen – ich verliere den geistigen Anschluss bereits bei der Ziehung der Lottozahlen. Monika Gruber sagt, die Lage wäre Besäufnis erregend.

Und täglich grüßt das Murmeltier.

Während andere den Hausarrest zur Selbstoptimierung nutzen, eine neue Sprache lernen, Netflix bis zum epileptischen Anfall konsumieren, ein Start-Up gründen oder die Weltherrschaft an sich zu reisen, versuche ich mich vor dem Gerichtsvollzieher zu verstecken.

Gammle seit Tagen in derselben abgefuckten Short vor mich hin, verschieb den geplanten Suizid aus reiner Faulheit. Und dem klitzekleinem Funken Hoffnung dass alles wieder gut wird.

Schließlich hat mal jemand erwähnt, dass am Ende aller globalen Krisen Highlife, Aufschwung, Orgien, Massenbesäufnisse, Sonnenschein und kollektive Euphorie winken.

Bis zum Kirchtag ist alles wieder gut!

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