deschawü 1.0

Ich lag nackt in meinem riesigen Bett aus schwarz lackiertem Metall und erwachte weil die Sonnenstrahlen durch die leicht geöffneten Jalousien direkt auf mein Gesicht schienen. Hatte ich wirklich solange geschlafen?
Meine Hand tastete sich vorsichtig über den Nachtisch um nach meinem Telefon zu suchen, ich musste wissen wie spät es war. Als ich mich auf die Seite drehte, konnte ich das Brennen auf der Haut wieder spüren. Immer noch fühlte ich mich leicht benommen und irgendwie verkatert, mein Verstand schien sich nur sehr langsam zu regenerieren und auf Touren zu kommen. Was um alles in der Welt war da gestern Nacht passiert?
Ich schlug die Augen auf und durch die einfallende Helligkeit erkannte ich den gesamten Inhalt meiner Handtasche, die schwarzen Strapse und den Rock, die quer über den dunkelbraunen Holzboden verstreut lagen. Scheinbar hatte ich es eilig ins Bett zu kommen. Das rote Top lag neben mir auf dem zweiten Kopfpolster.
Seit Jan ausgezogen war, waren bereits acht Monate vergangen und obwohl nie ein anderer Mann über Nacht blieb, bezog ich immer noch beide Kissen und Decken. Das große Teil würde mit nur einer Bettwäsche einfach viel zu leer aussehen.
Ein kurzer Blick aufs Display des Telefons verriet mir, dass es wirklich schon recht spät war. Ich sollte eigentlich schon längst auf dem Weg in die Arbeit sein.
Außerdem sah ich, dass ich eine Nachricht im Posteingang hatte. Neugierig öffnete ich sie.
Es war nur ein kurzer Satz der seine Wirkung aber keinesfalls verfehlte.
„Du hast kein einziges Mal gesagt, dass ich aufhören soll.“ Als ich den Anhang öffnete, stockte mir der Atem. Auf dem Bild sah man mich von hinten, völlig nackt und mit über dem Kopf verschnürten und festgemachten Armen, die Beine weit gespreizt und der Arsch völlig rot und wundgeschlagen.
„Verfluchte Scheiße, was ist denn da gestern eigentlich abgegangen?“, schoss es mir durch den Kopf.
Ich realisierte nur langsam, dass die Bildfetzen die durch meinen Verstand geisterten, wohl doch einen realen Hintergrund hatten und nicht bloß geträumt waren.
Eine unkontrollierbare Hitzewelle schoss mir durch den ganzen Körper und ich verspürte den Drang mich meiner aufkommenden Lust hinzugeben. Meine Hand wanderte zwischen meine Beine und verschwand unter der Decke. Mir fielen die Einzelheiten wieder ein, wie aus einem Traum gerissen, kam ich mir vor. Ich rieb mit dem Ballen der Hand über meine Schamlippen, während zwei Finger in meiner Muschi ein- und ausglitten. Die Erinnerung an das abgefahrene Shooting war besser als alle Clips, die Youporn zu bieten hatte und so dauerte es auch nicht lange ehe ich laut stöhnend zum Orgasmus kam.
Zehn Minuten später stieg ich relativ entspannt, wenn auch immer noch verwirrt aus der dampfenden Dusche und betrachtete das Malheur im Spiegel. Ich sah aus, als ob mich ein Lkw überfahren hätte. Mein Arsch war mit einem riesigen blauen Fleck überzogen der die Größe einer DIN A 4 Seite hatte und meine Handgelenke waren ebenfalls dunkel verfärbt, genau an den Stellen an denen das Isolierband befestigt war. Auch auf meiner Wange konnte man die Stelle sehen, mit der er mich zu Boden gedrückt hatte und knapp über meiner Hüfte konnte man eine Bissspur entdecken. So konnte ich unmöglich arbeiten gehen. Wie sollte ich das erklären?
Und wie war es überhaupt soweit gekommen? Was war eigentlich mit mir los in letzter Zeit? Wieso ging ich so ein Risiko ein?
Als ob ich mich selbst bei all den merkwürdigen Aktionen beobachten würde, ohne jedoch die Möglichkeit zur bewussten Steuerung zu bekommen.
Ich kramte im Badezimmerschrank nach Make-up und versuchte zuerst die Spuren an den Händen zu verdecken. Nachdem ich auch noch eine zweite Schicht darüber verteilt hatte, konnte man wirklich kaum mehr was erkennen.
Als es mir auch noch gelang die Stelle im Gesicht soweit abzudecken, dass niemand auch nur erahnen konnte, was ich erlebt hatte beschloss ich mich auf den Weg in die Arbeit zu machen.
Zu einem knielangen, dunkelgrünen Bleistiftrock und schwarzen, halterlosen Strümpfen zog ich eine tief ausgeschnittene, weiße Bluse an. Die schwarzbraunen, knapp schulterlangen Haare trug ich offen.
Ich hatte keine Zeit mehr um das Chaos in meiner Wohnung zu beseitigen, bevor ich in meine schwarzen Pumps schlüpfte und hinaus in die schon sehr hoch stehende Sonne trat. Es war viel zu heiß für diese Jahreszeit und ich fühlte mich, als ob ich gegen eine Wand lief.
Immer noch unschlüssig ob ich ihm auf seine Nachricht antworten sollte, beschloss ich erstmal abzuwarten bis ich einen klaren Gedanken fassen konnte.
Aber auch als ich schon längst in meinem Wagen saß, konnte ich mich einfach nicht lange genug auf etwas anderes konzentrieren. Ständig rissen mich Erinnerungsfetzen der vergangenen Stunden aus dem alltäglichen Trott und begannen langsam aber sicher die Herrschaft über meinen Geist zu gewinnen.
Ich musste ständig an seinen Schwanz in mir denken, an die Schläge auf meine nackte Haut und ich hatte es längst aufgegeben, gegen diese Gedanken anzukämpfen auch wenn sie zum Teil sehr beängstigend wirkten.
„Hey Süße, wie geht´s dir? “, riss mich Sue mich aus meinen Träumereien.
„Danke, passt soweit.“
Mit völlig entspannter und gelassener Mine, log ich unserer Empfangsdame in der Lobby des Hotels ins Gesicht. Sie war eine der ersten Mitarbeiter in diesem Betrieb und folglich führte sie sich oft auf, als ob ihr der Laden gehören würde.
Sue war Anfang vierzig, schlank und hatte blonde lange Haare. An und für sich mochte ich sie, war aber immer sehr darauf bedacht, was ich in Ihrer Gegenwart erzählte. Sie schien mir nicht ungefährlich zu sein, auch wenn ich nicht wusste, was genau dieses Misstrauen ihr gegenüber auslöste.
„Irgendwie schaust heute müde aus?“, bemerkte sie sehr beiläufig wenn auch sehr kühl.
„Bin noch nicht ganz da, meine Kaffeemaschine hat den Geist aufgegeben.“
„Oje, ganz ohne Koffein geht’s wirklich nicht.“
Sie sah etwas besorgt aus, wobei ich mir unsicher war, wieviel davon aufgesetzt war.
„Gibt schlimmeres. So ich muss wirklich los, bin spät dran. Wir sehen uns später.“
Ich versuchte das Gespräch abzuwürgen um endlich ins Büro zu kommen ohne dass jemand meine Verspätung bemerken würde.
„Geht klar. Bis später Eli.“
Ich drehte mich um und lief durch die Hotelbar vorbei ins Büro, wo bereits mein Boss auf mich wartete. Mit einem ernsten Blick auf die Armbanduhr legte er seinen Kopf schief und sah mich vorwurfsvoll an.
„Eli, dass ist bereits das dritte Mal in dieser Woche. Du bist schon wieder zu spät. Das geht so nicht weiter.“
Der kleine dicke Kerl mit dem hochroten Kopf versuchte mich anscheinend wieder mal zur Vernunft zu bringen. Er wirkte sehr unentspannt und gestresst, wobei ich nicht wusste ob ich der einzige Grund für seinen nicht gerade ausgeglichenen Zustand war.
„Ja, es tut mir wirklich Leid Manfred, aber mein Auto ist heute Morgen nicht angesprungen.“
„Es ist ständig irgendetwas, das bei dir nicht funktioniert. Krieg endlich dein Leben auf die Reihe. Das kann so nicht weitergehen!“
„Sorry, wird nicht wieder vorkommen.“ Ich versuchte so gut es ging reumütig zu wirken.
„Das hoffe ich für dich. Und jetzt schau dass du an die Arbeit kommst. Wir haben noch viel zu tun.“
Mit einem etwas versöhnlicheren Unterton hastete er endlich hinaus aus dem kleinen Raum.
„Blöder Wichser.“ dachte ich mir und machte mich genervt an den Schreibtisch, fuhr den Rechner hoch und tat ungefähr eine halbe Stunde so, als ob ich wirklich arbeiten würde.
In Wirklichkeit checkte ich meinen privaten Mail Account und sah mir Videos auf Youtube an.
Das Büro lag im Eingangsbereich des Hotels, unweit der Küche und der Lieferanteneinfahrt. Durch meine Glasfront neben dem Tisch konnte ich so immer sehen wer gerade auf dem Parkplatz kam, oder auch wieder wegfuhr. Es war also sehr unwahrscheinlich von irgendjemanden beim absolut nix tun erwischt zu werden.
Kurz überlegte ich ernsthaft, ob ich nicht doch vielleicht etwas Sinnvolles machen sollte, entschied mich aber dagegen. Warum auch jetzt damit anfangen, die würden das dann ja immer von mir verlangen.
Stattdessen kramte ich in meiner Handtasche. Irgendwo musste ich noch einen fertigen Joint haben und ich konnte den jetzt wirklich gut vertragen.
Fünf Minuten später stand ich mit Josy, dem portugiesischem Frühstückskoch auf dem Dach des Hotels in der brütenden Hitze. Von hier aus hatte man eine wunderbare Aussicht auf das ganze Areal des Ferienclubs. Unter uns lagen die Tennisplätze und der Parkplatz, der zu dieser Zeit des Jahres gerammelt voll war, hinter uns der See und der kleine angrenzende Wald.
Die meisten Touristen kamen aus Wien, um ein paar Tage zu relaxen und der Großstadt zu entfliehen.
Josy war noch nicht lange hier, sprach aber perfektes Deutsch, da seine Goßeltern aus der Nähe von München stammten und er in den Sommerferien immer bei ihnen auf Besuch war. Wir verstanden uns auf Anhieb gut, was wohl auch an unserer gemeinsamen Leidenschaft für gutes Gras lag.
„Ist doch alles scheiße hier.“ Meckerte er.
„Wieso?“
„Weil sie alle bescheuert sind. Ich meine schau sie dir doch an“
Er deutete auf zwei Tennislehrer unter uns, die gerade über den Parkplatz liefen.
„Hier. Nimm mal den Dübel und entspann dich.“ Ich gab ihm den brennenden Joint nachdem ich selbst einen tiefen Zug genommen hatte.
Josy war einen Kopf kleiner als ich, braungebrannt, hatte schwarzes Schulterlanges Haar, dass er meistens zu einem Pferdeschwanz gebunden und einen drei Tage Bart. Seine südländische Herkunft konnte er trotz perfekter deutscher Sprachkenntnisse nicht abstreiten und seiner Anziehungskraft auf Frauen schadete es ganz und gar nicht.
„Oh ja, das tut gut.“ Meinte er etwas entspannter als vorhin.
„Was hast Du für ein Problem mit den Tennisfritzen?“
„Ach, ist doch egal.“
„Jetzt sag schon, was ist los?“ bohrte ich weiter.
Wütend und traurig zugleich sah er mich an.
„Die beiden haben Mia gefickt.“
„Was?“ entgegnete ich entgeistert.
„Tatsache.“
„Das ist nicht dein Ernst?“
„Doch. Ich war gestern Abend noch auf ein Bier an der Bar. Die waren auch dort und haben sich blendend unterhalten.“
„Und deswegen meinst, dass sie miteinander gevögelt haben?“
Ich wusste, dass Josey schon länger scharf auf Mia war und er sehr besitzergreifend sein konnte, wenn es um sie ging, obwohl sie soweit ich wusste nie etwas miteinander hatten.
Sie war Kinderanimateurin und erst seit kurzem im Hotel. Ich schätzte sie auf Anfang zwanzig, hatte allerdings noch nie mehr als drei Sätze mit Ihr gewechselt.
So wie der kiffende Frühstückskoch, der neben mir stand, kam auch sie aus Spanien, da es dort richtig schwierig war einen Job zu finden. Doch anders als ihm, merkte man ihr das Heimweh oft an. Sie hatte noch Schwierigkeiten mit der Sprache und die Mentalität der Österreicher schien ihr noch sehr gewöhnungsbedürftig.
„Ich hab gesehen, wie sie sich angesehen haben und sie hat mich völlig ignoriert. Die beiden haben sie anständig abgefüllt und sind dann zu dritt abgehauen.“
„Vielleicht weil sie schlafen wollten?“ versuchte ich Josey zu beruhigen.
„Nein, da war garantiert mehr.“
„Hast du versucht mit ihr zu reden?“
„Klar doch. Ich war kurz davor den Kerlen eine reinzuhauen. Aber sie sagte nur ich soll sie gefälligst in Ruhe lassen, sie amüsiere sich.“
Ich rauchte den letzten Rest weg und konnte mich nicht mehr auf Joseys Geschichte konzentrieren, weil mir meine eigene im Kopf herumgeisterte, weshalb ich ziemlich abwesend auf den See unter uns starrte.
„Irgendwie wirkst du heute auch sehr zerstört. Was ist los mit Dir? Wie war dein Date mit dem Fototyp?“ fragend sah er mir in die Augen.
So stark das Bedürfnis auch war mit jemanden darüber zu reden, entschied ich mich doch dafür es besser für mich zu behalten, da ich nicht wusste wie er darauf reagieren würde.
„Ich hatte eine denkwürdige Nacht.“ Mein Grinsen wirkte scheinbar denn er bohrte nicht weiter nach.
„Was hälst du davon auch noch einen denkwürdigen Nachmittag zu erleben?“
Sehr plötzlich war Josey sehr nahe gekommen und ich konnte seinen Atem im Nacken spüren als er seine Hände an meine Hüften legte und seinen Körper an mich presste.
„Oh mein Gott, das kannst jetzt echt nicht machen, wir sollten beide schon längst wieder zurück sein.“ Wirklich glaubhaft klang mein Versuch ihn davon abzuhalten nicht, viel zu erregt dröhnte der Unterton meiner Worte und zum wiederholten Mal an diesem Tag war ich so verdorben nass zwischen den Schenkeln. Er schob seine Hand unter meinen Rock und konnte so meine Vorfreude fühlen.
„ Ach Elli. Du bist ein richtig geiles Stück. Komm zieh dein Oberteil aus.“
Ich tat was er von mir verlangte, öffnete die Bluse unter der ich keine Unterwäsche trug und drehte mich um. Er packte mich zärtlich am Nacken und küsste mich. Als er mir seine Zunge in den Mund schob, dachte ich kurz zu explodieren, packte ihn am Hintern und drückte ihn noch fester an mich.
Sein steinharter Schwanz presste sich gegen die Hose und mit einer gekonnten Handbewegung befreite ich ihn um mich wenig später davor hinzuknien und ihn mit einer Hand am Schaft vorsichtig in meinen Mund gleiten zu lassen. Als ich ihn ganz in mir hatte, hielt ich kurz inne und ließ ihn nur langsam wieder hinaus um mit meiner Zunge über seine Spitze zu lecken.
Kurz musste ich an Andreas´ riesiges Teil denken und wie er sich wohl in meiner Kehle anfühlen mochte, der Gedanke daran ließ meine enge Spalte noch schneller auslaufen und obwohl ich alles für einen Fick gegeben hätte, wollte ich es um jeden Preis vermeiden, dass Josey meinen zugerichteten Hintern sah. Ich hatte keine Ahnung wie er darauf reagieren würde und in meinem benebelten Zustand würde mir so schnell auch keine plausible Ausrede einfallen.
„Oh ja, das tut richtig gut, mach weiter.“ seine Stimme klang sehr hitzig als er seine Hände auf meinen Hinterkopf legte und mir seinen Prügel sehr tief in den Rachen schob. Als er bis zum Anschlag in mir war, öffnete ich die Augen und sah ihm ins Gesicht.
Heißblütig blickte er mich an, wie ich mit seinem Schwanz im Mund zwischen seinen Beinen kniete und meine nackten Brüste hin und her schaukelten.
„Los, komm und zieh deinen Rock hoch, ich will dich durchvögeln.“ Ungeduldig ließ er meinen Kopf los und versuchte mich auf den blanken Betonboden zu drücken, als auf einmal die Türe mit einem lauten Knall geöffnet wurde und Manfred, unser Hoteldirektor mit weit offenem Mund vor uns stand.
„Was zur Hölle treibt ihr hier?“

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