Endlich Wochenende

Laut knallend rauschen die Lederstriemen der  Peitsche auf meinen vor Schmerz glühenden Hintern.  Beim Versuch dem Schlag auszuweichen ziehen sich die Seile noch fester um meinen Körper, immer überschaubarer wird der Spielraum den ich noch habe um mich millimeterweit zu bewegen, die über Kopf gefesselten Arme sind mittlerweile taub.

Ich will die Augen  öffnen und doch bleibt alles genauso schwarz wie zuvor, kann nichts um mich herum erkennen, die einzigen Sinne die noch funktionieren lassen mich seinen Atem hören und den modrigen Geruch eines Kellergewölbes erahnen.

Wie ein Raubtier, das seine verwundete Beute kurz vorm Erlegen einkreist,  schleicht er um mich herum.

Der Versuch meine weit gespreizten Beine zu schließen, scheitert kläglich; es fühlt sich so an als hätte er eine Stange dazwischen geklemmt und mir Manschetten um die Fesseln gelegt, sosehr ich mich auch anstrenge ich schaffe es nicht mich aus der misslichen Lage zu befreien.

Ohrenbetäubendes Knarren durchbricht die gespenstische Stille und jagt mir einen eisigen Schauer vom Nacken abwärts bis zu den bewegungsunfähigen Achillessehnen.

Wieder schnalzt etwas hart und unnachgiebig auf meinen Po, feuchten Atem im Nacken höre ich plötzlich seine flüsternde Stimme: „Es wird Zeit, dir endlich Manieren beizubringen“

Dann ein dumpfer Knall, gefolgt von Schritten und immer lauter werdenden Stimmen, die immer näher  zu kommen scheinen.

Nackte Angst kriecht  meinen ausgelieferten Körper entlang und lähmt mich genauso wie die immer fester schnürenden  Seile. Wie zum Teufel bin ich bloß hier hineingeraten?

Fordernd und zielstrebig gleitet er mit seinen Fingern zwischen meine Beine,  streichelt  über meinen Kitzler, erst ganz vorsichtig, ehe er seine Hand zurückzieht und mich abschätzig anschnauzt:

„Du kleines Miststück bist schon wieder völlig nass.“

Mit einer Hand packt er mich am Hals, die andere schiebt er mir in den Mund, noch ehe ich begreife dass wir längst nicht mehr alleine sind fange ich mir eine Ohrfeige ein.

„Ist sie das?“

Der Klang einer unbekannten Stimme lässt mich zittern, lautes Gelächter erfüllt den Raum mit dämonisch anmutender Kälte noch ehe ich eine weitere Hand an meinen Brüsten spüre, die meine Nippel hart zwischen den Fingern reibt. Ich will schreien, doch die Hand in meinem Rachen hindert mich daran.

„Na da werden wir jede Menge Spaß haben…“, der feste Griff um meine Brustwarzen löst sich, ehe ich einen Schlag auf meinen Titten spüre, und wieder die bohrenden Finger an meiner Möse.

„Na du kleine Schlampe? Willst du mehr davon?“

Endlich zieht er die Hand aus meinem Mund, befiehlt mir dennoch ihn weit geöffnet zu lassen, auf einmal etwas Plastikartiges zwischen meinen Zähnen, fühle wie ein Riemen hinter meinem Kopf festgezogen wird.

Noch ehe ich ahne was für ein perfides Spiel mit mir getrieben wird, zieht er den Lederriemen fest um meinen Kopf, der Knebel sitzt felsenfest.

Die Gelegenheit auch nur einen einzigen Ton zu sagen, scheint völlig passe´, mit einem unnachgiebigen Ruck schiebt er mir seinen Finger in den Arsch. Erst nur ganz vorsichtig, ehe er mir auch noch einen weiteren reindrückt und mich immer schneller damit fickt. Stöhne trotz Knebel laut auf als er sich aus mir zurückzieht und mir etwas Kaltes, Hartes in das vorgedehnte Loch steckt.

„Wehe der Plug fällt hinaus“, flüstert er mir die Warnung ins Ohr

Ich versuche unter der Augenbinde hindurch zu blinzeln und kann außer seinen Beinen noch vier andere erkennen die vor mir stehen und das Schauspiel beobachten.

Drei Männer also. Einer von ihnen fasst an meine Handgelenke und löst die Fesseln. Gott sei Dank, denke ich mir, als endlich wieder Blut durch die Arme fließt und das Gefühl zurückkommt.

Noch bevor ich verstehe was geschieht werde ich hochgehoben, durch den Raum getragen und mit dem Bauch voran auf etwas das sich wie ein Holztisch anfühlt gelegt.

„Bindet sie fest“, als ich das Kommando höre will ich schreien, doch ich weiß dass es keinen Sinn hat.

3 Antworten auf „Endlich Wochenende

  1. Also wirklich sehr heiß geschrieben. Du bringst das gut, sehr gut herüber. Beim lesen läßt man sich wirklich darauf ein, ein Kopfkino entsteht. Gefällt mir sehr gut.
    So bin ich auch ziemlich gespannt wie es weiter geht. Nicht nur auf der erotischen Seite, sondern sind da auch sicher einige Fragen.
    Toll

    Schöne Grüße

    HoM

    Gefällt 1 Person

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