188 bpm

Als ich die Augen wieder öffne, blicke ich in zwei besorgt dreinschauende Gesichter, die mir beide irgendwie bekannt vorkommen. Es liegt mir auf der Zunge, und doch weiß ich nicht so recht wer diese Gestalten sind.

„Maja, ist alles in Ordnung?“

Was will der von mir? Ich liege auf dem verdreckten Asphalt, höre die Sirenen immer näher kommen und hab keinen Plan was das alles soll.

„Du bist gestürzt, der Krankenwagen ist gleich hier“, als ob mich die Erklärungsversuche beruhigen könnten. Außerdem, wieso hingefallen? Ich dachte ich bekomme einen Herzinfarkt. Großartig.

Noch bevor ich mich drüber aufregen kann, ist wieder alles finster.

Wahnsinnige Träume geistern durch den ramponierten Kopf, ich bin auf der Flucht, doch schaffe es einfach nicht ihn abzuhängen. Der Abstand zwischen uns wird kleiner, traue mich nicht umzudrehen und ihn anzusehen, da ich ohnehin weiß wer es ist. Er wird nicht locker lassen, bis er mich zur Strecke gebracht hat und ich endgültig den Verstand verloren habe. Seine Schritte werden lauter, beinahe kann ich seinen Atem schon im Nacken spüren, als ich mit einem Mal erwache und mich aufrichte.

„Scheiße, wo bin ich hier?“

Erschreckt zuckt eine kleine Blondine in weißen Klamotten zusammen, als ich den ersten Brüller des Tages vom Stapel lasse.

„Sie sind im Krankenhaus, sie hatten einen Unfall. Der Arzt ist jeden Moment hier.“
Abgesehen von den Shorts, bin ich völlig nackt. An meinem Oberkörper haben sie Saugnäpfe angebracht, neben mir ein Monitor, in der Armbeuge steckt eine Nadel, durch die die Infusion tröpfelt.

Die zu tote strapazierte Phrase vom bösen Erwachen erreicht auf einmal nie geahnte Dimensionen. Fuck, was zum Teufel ist denn passiert?

Kalter Schweiß sammelt sich in einer kleinen Falte, dort wo der Hals aufhört und die Schultern anfangen. Mein Fokus dreht sich immer schneller um die eigene Achse, der Puls scheint auf dem besten Wege mein Herz zu zerbomben. Ununterbrochen denke ich nur an eine einzige Sache: „Du kannst jetzt nicht sterben.“

Wie ein unsichtbarer Schleier legt sich nackte Angst um mich herum, verheddert sich weil ich nicht damit aufhöre dagegen anzukämpfen, raubt mir den Atem.

Verfluchtes Herz hat den Kopf geschrottet. Aber diesmal so richtig. Belangloser Dach- oder rauschgiftbedingter Kollateralschaden?

Wen interessiert’s.

Bitte liebes Gehirn, halt einfach mal die Fresse.

Jetzt, wär super.

Von einer Sekunde auf die andere kommen die Wände des Krankenzimmers immer näher, langsam doch spürbar weicht der ganze Sauerstoff aus dem Raum, mein Brustkorb hebt und senkt sich als ob ich eben die Ziellinie des Ironmans überquert hätte.

Das Blondchen steht auf einmal neben mir und hält meine Hand.

„Es ist alles gut, sie sind in guten Händen. Hier kann Ihnen nichts mehr passieren.“

Sie dreht an der Schraube des Tropfs und tatsächlich beruhige ich mich, als der Arzt vor mir auftaucht:

„Na, da ist ja jemand wieder zu sich gekommen. Guten Tag.“

Ein hochgewachsenes Oberschnucki mit schwarzen Haaren und hellblauen Augen steht vor meiner Pritsche und schüttelt mir die Hand. Wäre ich nicht mit meiner Panik beschäftigt, könnte ich glatt auf böse Gedanken kommen.

„Hallo. Hab ich eine Herzattacke?“

Er mustert den Monitor und das Klemmbrett dass er in der Hand hält für einen Augenblick und setzt sich dann auf einen der Stühle.

„Sie haben eine Gehirnerschütterung, keinen Infarkt. Ihr Herzschlag ist viel zu hoch. Haben Sie irgendwelche Drogen genommen?“

„Ja.“

„Welche?“

„Alle.“

Mehr bringe ich nicht heraus, Tränen laufen mir über die Wangen. Warum bin ich so unendlich bescheuert?

„Wir warten die Laborergebnisse noch ab, ich komme dann wieder und möchte Sie diese Nacht zur Beobachtung hier lassen.“

Nicke stumm, vergrabe mein Gesicht unter den Händen. Ich hasse es vor anderen Menschen zu weinen.

Als er wiederkommt, bin ich gefasst, die Tatsache dass sich so viele Menschen hier um mich kümmern lässt die Angst weniger werden.

„Sie sollten einen Gang zurück schalten. Haben Sie schon mal daran gedacht einen Entzug zu machen? Wir haben eine ausgezeichnete Stadion im Haus.“

„Nein, danke. Ich schaff das auch alleine.“

„Sie sind auf beinahe alle Substanzen positiv getestet worden. Ich glaube, Sie machen sich was vor.“
Seine Miene wird ernst, als er sich die Ergebnisse nochmal durchblättert.

„Hören Sie, ich war schon mal in der Psychiatrie. Und danach war ich noch irrer als davor. Alles was ich will, ist die Bestätigung, dass ich heute Nacht nicht sterben muss.“

„Diese Garantie kann ich niemand geben. Tut mir leid. Überlegen Sie sich in Ruhe wie es weitergehen soll. Das ist eine Entscheidung, die sie nicht von heute auf morgen treffen können, sowas muss gut vorbereitet werden.“
Versuche mich zusammenzureißen, doch es hilft nichts. Als er wieder geht schluchze ich wie ein kleines Kind; das darf doch alles nicht wahr sein.

Frau Misses Unkaputtbar feiert hart

Eitelkeit ist die größere Hure als Stolz. Das Schlafzimmer rotiert noch schlimmer als vor zwei Stunden. Scheißdreck. Vielleicht sollte ich mir einfach eingestehen, dass ich keine 18 mehr bin. Die ganze Nacht durchfeiern ist nicht mehr. Zumindest nicht, ohne einen Regenerationstag einzuplanen.

Aber nein; Frau Misses Unkaputtbar weiß es wieder mal besser und gibt einen feuchten Dreck auf das was andere denken.

Das Resultat meiner Überheblichkeit äußert sich recht heftig, zwingt mich in die Knie, als ich den Versuch starte, wieder gesellschaftsfähig auszusehen. Kaum aus dem Bett raus, scheint das Oberstübchen Millimeter vor der Explosion zu stehen. Und ich dachte immer Migräne wäre ein Synonym für „kein Bock auf ficken“.

Falsch gedacht. Nur um ganz sicher zu gehen, fasse ich zwischen meine Beine… Keine Spur von keiner Lust. Ganz im Gegenteil.

Hatte ich nicht mal einen Kerl hier drinnen? Wohin ist der verschwunden?

Torkle Richtung Wohnzimmer, dort angekommen bestätigt sich mein Verdacht. In Embryonalstellung zusammengekauert kuschelt sich ein Nackter gegen eines der Raubtiere. Dessen Schnurren dürfte auch die Ursache meines Schwindels sein. Oder die Unmengen an Wodka Bull und Koks vergangene Nacht.

Schuld ist immer die Katze.

Gebannt beobachte ich die zwei Turteltauben, doch egal wie sehr ich mich auch anstrenge ich komme nicht drauf, wer der Unbekannte auf dem Sofa ist.
Vielleicht hilft ja ein Kaffee. Starte die Maschine und stell mich erstmal in die Dusche; kaltes Wasser soll ja Wunder wirken.

Kokain auch.

Schlüpf in den Bademantel, den Rest des weißen Pulvers auf die Waschmaschine schüttend, hektisch und gierig suche ich nach einem Strohhalm. Und siehe da -tatsächlich macht es den Anschein, alles wäre in bester Ordnung.

Und trotzdem: Irgendetwas ist anders.

Stetig schneller steigt der Takt des roten Muskels unter meiner Brust, neurotisch gegen die Rippen hämmernd zwingt er mich zu Boden. Blut tropft aus der Nase, scheiße ich glaub diesmal hab ich es wirklich übertrieben, bekomme keine Luft mehr, das wars dann wohl.

Verzweifelt versuche ich einen Punkt zu fixieren, mich von den Gedanken gleich zu krepieren zu verabschieden, doch es ist vergebens. Scheiße, ich kann jetzt nicht sterben, meine Wohnung sieht aus wie eine Müllhalde.
Außerdem bin ich heut Abend verabredet, ich muss ihn unbedingt wiedersehen.

Whoop. Whoop.

Stemme mich auf das Waschbecken, klatsche mir eiskaltes Wasser ins Gesicht und versuche an was Schönes zu denken. Tief einatmen, das wird schon wieder.

Ziehe mir eine herumliegende Short und ein Top drüber, sollte einfach mal an die frische Luft gehen um wieder klar zu kommen.

Kaum dort angekommen, beginnt der Kampf von vorn. Höllisch brennt die Sonne in meinen blutunterlaufenen Augen, stetig schneller werdender Herzschlag und das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen lassen mich in Panik ausbrechen. Kalter Schweiß läuft mir über die Schläfen und die ganze Welt beginnt sich wieder um mich zu drehen.

Zurück Richtung Eingang wankend höre ich das Klingeln, doch kann nicht mehr reagieren. Das Fahrrad erwischt mich frontal, ohne Möglichkeit ihm auszuweichen klatsche ich mit dem Hinterkopf auf den Asphalt.
Und plötzlich geht das Licht aus.

Granate am Klo

Eigentlich wollt ich packen. Eigentlich wollt ich einen ruhigen Abend auf der Couch verbringen. Eigentlich wollt ich das Auto putzen. Eigentlich wollt ich meine Kräfte für morgen Abend schonen. Eigentlich…

Doch wieder mal macht mir mein Kater einen dicken fetten Strich durch die Rechnung.

Hysterisch maunzt er mich an, lässt sich nicht beruhigen, nicht mal durch die Drohung ich würde mir einen Rottweiler kaufen wenn er nicht auf der Stelle aufhört mich mit seinem Gequake in den Wahnsinn zu treiben.

„Wie oft am Tag brauchst du Futter? Dreiundzwanzig Mal? Du schaust eh schon aus als ob du bald explodieren würdest.“

Nein, es kümmert ihn einen feuchten Dreck, das Vieh ist genauso verfressen wie ich. Also gut, ich gebe mich geschlagen und mach mich auf den Weg um eine halbe tote Kuh zu kaufen. Das dürfte dann erstmal reichen, um übers Wochenende zu kommen.

Im Einkaufswagen türmen sich unzählige Packungen mit Fleisch, ich schieße um die Ecke um noch eine Flasche Rotwein zu suchen und krache gegen einen entgegenkommenden Kunden.

Den fliegt vor Schreck die Tiefkühlpizza aus den Händen, er wankt kurz, fängt sich aber recht schnell wieder.

„Also für eine Vegetarierin hast schon viele Tierleichen da drinnen“, grinsend zeigt er auf meinen Einkauf. Verstehe erst nicht, sehe ihn entgeistert an,  als ich bemerke wer da vor mir steht.

„Hey Manuel, was tust du in Kärnten?“

Fallen uns um den Hals, wir haben uns eine Ewigkeit nicht mehr gesehen und doch sieht er noch so aus, wie ich ihn in Erinnerung habe; ausdrucksstarke blaue Augen, seine gekräuselten kurzen Haare hat er mittlerweile an einer Seite des Kopfes abgeschoren, gepiercte Unterlippe und  beide Arme  voll mit bunten Tattoos. Zerschlissene Jeans verpacken einen süßen Hintern, sein schwarzes Sex Pistols Shirt ist genauso Punk wie er einmal war. Die Tatsache, dass wir beide kreative Freigeister sind, die sich nie in ein Schema pressen ließen, hat uns vor langer Zeit zu Freunden gemacht.

„Ich bin auf spontanem Heimaturlaub. Eben erst angekommen und gleich so eine angenehme Überraschung.“

„Ich sollte viel öfter mal jemand im Supermarkt umfahren. Das macht richtig Laune.“

„Ja dein Fahrstil war immer schon äußerst umwerfend.“

Schlendern zur Kasse und verabreden uns für den Abend in einer kleinen Bar, in der ein Kumpel von uns auflegt. Alte Freunde und Geschichten, elektronische Musik und ein lauer Sommerabend; das Leben ist schön. Nur noch schnell zurück nach Hause, meine Fressmaschine füttern, ratlos vor dem Kleiderschrank stehen und mich nach einer halben Stunde hin-und her überlegen für ein kurzes, dunkelblaues Kleid entscheiden. Meine Haare stehen chaotisch in alle Richtungen, ich lasse sie einfach so-passen gut zum Zustand in meinem Kopf.

Es hat eben zu dämmern begonnen als wir uns vor der Kneipe treffen,  der Bass ist bis vor die Tür spürbar und obwohl es noch vor Mitternacht ist gammeln schon einige Schnapsleichen vor der Türe herum.

Bahnen uns einen Weg durch die verrauchte Bar, die Tanzfläche ist gerammelt voll, genauso wie die Theke und zwei Stunden später auch wir beide.

Der Champagner fließt in Strömen, haben uns so viel zu erzählen, trinken, tanzen, lachen, feiern uns selbst.

Als ich nach meinem Glas greife, streife ich seinen Arm, ein kurzer Blick bevor er plötzlich aufsteht und ohne ein Wort zu sagen geht.

Ich hinterher, Manuel  dreht sich um, nimmt meine Hand und zieht mich in die Toilette.

Ein Betrunkener steht wankend am Waschbecken als wir nach einer freien Kabine Ausschau halten, dreckiges Lachen lässt seine Gedanken erahnen, als wir zu zweit in das einzige leere WC verschwinden.

Manuel  packt mich fest an den Titten, ich gehe vor ihm auf die Knie, packe das harte Ding aus und lasse es zwischen meinen Lippen verschwinden. Mit beiden Händen hält er meinen Kopf, sanft dirigiert  er den Rhythmus.

Lecke über die Spitze des dicken Teils, er zieht mich hoch, drückt mich gegen die Wand und schiebt mir den Rock nach oben.

Seine Finger fahren dorthin wo es richtig nass ist, verliere beinahe den Verstand als er den Schwanz ansetzt und mit einem Ruck in mich eindringt.

Schreie laut auf, immer heftiger fickt er mich, zwirbelt mir währenddessen die Nippel und zieht daran. Halte es nicht mehr aus, ächze, zucke, stöhne wie verrückt.

Er hält mir den Mund zu, doch als ich den warmen Strahl spüre, gibt es kein Zurück mehr.

Sekunden nachdem er mich vollgespritzt hat,  ist es auch bei mir soweit, zitternd erreiche ich den Höhepunkt und sacke benommen in seine Arme.

„Ich hatte fast schon vergessen, wie gut du das kannst“, keuche ich fassungslos, streichle über seine Arme als er mir zärtlich den Nacken küsst.

„Ja, ich bin einfach eine Granate im Klo. Und für die zweite Runde suchen wir jetzt nach Verstärkung, ich denke ein zweiter Schwanz könnte dir nicht schaden.“

Freunde sind großartig, die wissen wie man tickt.

Placebofick mit Pizza

Yves hebt mich hoch und trägt mich in die Küche. Er setzt mich auf die Anrichte, kniet sich vor mich hin um mir mit einem Ruck den Tanga auszuziehen. Ich lasse meine Beine auseinander fallen, als sich seine Zunge ihren Weg in mein Allerheiligstes bahnt.

Erwartungsgemäß zäh verstreichen die übrigen Tage bis zum ersehnten Treffen mit Jan, dem  Mann der meine Knie zum Zittern und meine Augen zum Leuchten bringt.

Ich versuche alles, um mich abzulenken und nicht permanent auf die Uhr zu sehen. Doch ganz egal was ich auch anstelle, meine Aufmerksamkeitsspanne ist verschwindend  gering und reicht gerade mal für die ersten fünf bis maximal zehn Minuten jeder noch so angenehmen Tätigkeit. Spätestens nach Ablauf dieser Deadline kreisen meine Gedanken wieder um ihn, seine stechenden Augen und den Duft seiner Haut.

Auf dem Weg zur Videothek, fahre ich daran vorbei, weil ich an nichts anderes als seinen Schwanz in meinem Mund denken kann. Bemerke den Irrtum nach guten anderthalb Kilometern und wende.

Gott, ich muss mich zusammenreißen.

Lange hält der Vorsatz nicht, schon wieder hab ich das Bild von ihm im verwirrten Schädel drinnen und  verpasse zum zweiten Mal an diesem Tag die Einfahrt zum DVD Laden.

Drehe nochmal um, und tatsächlich klappt es beim dritten Versuch, ich kann die geliehenen Filme zurück bringen.

„Das macht dann achtundzwanzig Euro.“

Ich glaub mein Schwein pfeift.

„Was? Ich will die Dinger ja nicht kaufen!“

„Tut mir leid aber du hast sie zwei Wochen lang  gehabt.“

„So ein Mist, verdammt.“

Knalle dreißig Euro auf den Tresen und marschiere hinaus. Soll er sich doch den Rest in den Arsch schieben, blöder Filmwichser.

Kaum vor der Türe, schlägt die Wut in Verlangen um, die Erinnerung an Jans flacher Hand, die auf meinen Hintern klatscht heizt  mich genauso  auf, wie die hochstehende Sonne.

Erregtheit kämpft gegen Hunger, unschlüssig ob ich erst einkaufen oder masturbieren sollte, fahre ich Richtung Wohnung zurück.

Doch noch bevor ich eine Entscheidung treffen kann, winken mich zwei Uniformierte an einer Bushaltestelle aus dem Verkehr.

Na großartig, das hat mir grade noch gefehlt. Kaum ist das Wetter wieder schön,  schießen diese lustigen Gestalten an jeder Ecke aus dem Boden, schlimmer als die Schwammerl  im Wald.

„Sie sind sehr rasant unterwegs. Führerschein und Zulassung bitte.“

Wie soll ich denn meine Geschwindigkeit kontrollieren, wenn ich ständig aufm Handy herumdrücke? WhatsApp und Tacho beaufsichtigen ist einfach zu viel, da könnt ich ja so abgelenkt sein, dass ich noch einen Unfall verursache. Verdammte Polizei, in welcher Welt leben die denn eigentlich?

Nicken, lächeln und Arschloch denken.

Im Handschubfach nach dem verlangten Zeug suchend, fällt mir beinahe eine Tüte mit Gras auf den Beifahrersitz. Ich hab mich schon gewundert, wo der Geruch herkommt. Rätsel gelöst.

Drücke dem Kiwara meine Fahrzeugpapiere in die Hand, zutiefst hoffend er möge den restlichen Inhalt den ich dezent zurückgeschoben habe, nicht bemerkt haben.

Seine Miene wird sehr ernst als er sich nach einem kurzen Blick in den Führerschein wieder mir zuwendet:

„Ich lasse Sie diesmal mit einer Verwarnung davonkommen. Aber beim nächsten Mal, wird’s teuer.“

„Alles klar, ich bemüh mich.“

Schenke ihm mein unschuldigstes Lächeln und fahre weiter. Von wegen Verwarnung, der hatte sicher gerade Dienstende und wollte keinen Strafzettel schreiben, damit er pünktlich zum Feierabendbier kommt. Verfluchter Schwanzlutscher.

Apropos Oralverkehr. Bin völlig durch den Wind, was Schönes Hartes im Gesicht könnte mich jetzt wirklich entspannen.

Kaum zu Ende gedacht, summt es auch schon am Beifahrersitz, lieber Gott lass es jemand mit einem Penis sein. Um einer weiteren Ermahnung durch den einzigen  besten Freund und Helfer der nicht batteriebetrieben ist  zu entgehen, fahre ich rechts ran und  checke mein Handy.

„Hey ho. Was machst denn grade? Bin in der Nähe und würd dich gerne sehen.“

Jackpot Baby!

Meine Gebete wurden erhört, der Absender der Nachricht hat einen großartigen Schwanz, außerdem  weiß  er, was man damit alles anstellen kann.  Da er mich schon über ein Jahrzehnt rammelt, sind wir ein eingespieltes Team, er braucht keine Gebrauchsanleitung für meine Muschi mehr, die Funktionen der einzelnen Knöpfe sind ihm zur Gänze bekannt.

Mein Magen rumort immer noch, als ich zuhause ankomme. Ach ja, ich wollte doch noch was Essbares mitnehmen. Scheiß drauf, ich bin mir sicher, dass ich gleich was in den Mund bekommen werde.

Und tatsächlich; das Klingeln kündigt meinen Besucher an,  noch bevor ich ihm öffne, hab ich außer dem String alles ausgezogen.

Funkelnde Augen für  meinen Turbo Strip erhaschend, erwischt mich Yves am Hintern  und küsst mich.

Sein Geschmack erinnert  an Marihuana mit Kaugummi, presse mich fest an ihn, bemerke, dass ich nicht die Einzige bin, die sich schon auf das was gleich kommt, freut.

„Maja du geiles Stück, du machst mich so an.“

Halblange, dunkelbraune Haare hängen ihm ins Gesicht,hinter einer Strähne hervorblinzelnd sieht Yves aus wie der Junge von nebenan.

Ich trete gegen die weit geöffnete Tür, als ich den Nachbarn bemerke, der unserem Treiben entgeistert vom Stiegenhaus aus zusieht. Mit einem lauten Knall fällt sie ins Schloss.

Ist ja keine Peepshow hier.

Yves hebt mich hoch und trägt mich in die Küche. Er setzt mich auf die Anrichte,  kniet sich vor mich hin um mir mit einem Ruck den Tanga auszuziehen. Ich lasse meine Beine auseinanderfallen, als sich seine Zunge ihren Weg in mein Allerheiligstes bahnt.  Erst  nur die Innenseite meiner Oberschenkel küssend, wie zufällig streift er  immer wieder an meiner feuchtesten Stelle. Mein Becken beginnt sofort mit den typischen Fickbewegungen, immer schneller geht es auf und ab.  Nach einer gefühlten Ewigkeit erreicht er mit der Zungenspitze  endlich meinen Kitzler  und  schiebt mir zeitgleich einen seiner Finger in den Arsch. Benommen  ächze ich auf:

„Bitte fick mich durch.“

Unbeirrt leckt er mich weiter, bringt mich an den Rand des Wahnsinns. Ich kralle meine Fingernägel in seine Schultern, als ich nur noch einige Sekunden vor dem Höhepunkt bin. Plötzlich hört er damit auf, zieht mich auf den Boden, legt mich auf den Bauch. Noch ehe ich kapiere was passiert, schiebt er mir seinen steinharten Schwanz in den Arsch.

Ich explodiere vor Lust, als er ihn ganz drinnen hat und mich langsam, doch sehr bestimmt fickt. Der Fußboden ist genauso nass wie der Rest von mir, schreie wie verrückt als es mir endlich kommt.

Yves packt mich an den Haaren, zieht meinen Kopf nach hinten und schaltet einen Gang höher. Härter und schneller werden seine Stöße, ich bin noch nicht mal über die erste Welle hinweg als sich die zweite ankündigt, zitternd und stöhnend erreiche ich den nächsten Höhepunkt.

Angespannte Muskeln in seinen Oberschenkeln verraten mir, dass auch er soweit ist, auf einmal zieht er ihn raus, dreht mich auf den Rücken und kniet sich über mein Gesicht.

„Mund auf!“

Öffne die Lippen, im gleichen Moment schießt mir die weiße Fontäne entgegen, benebeltes Stöhnen dringt durch seine Kehle.

Lachend liegen wir nebeneinander auf dem Fußboden, schlafen beinahe ein, als uns mein knurrender Bauch aus dem Bumskoma reißt.

„Hast du Bock auf Pizza?“

„Unbedingt.“

Noch zwei Tage bis Samstag…

Über Stilettos, Syphilis und Schmetterlinge im Bauch

Als ich seine Mail im Posteingang entdecke, schlägt das Herz Purzelbäume, freue mich wie ein kleines Kind auf den Osterhasen.

Bin mit meiner besten Freundin in die Stadt gefahren um zu shoppen, beginne mitten auf dem Gehsteig  zu tanzen.

„Hast jetzt deine fünf Minuten? Oder nur  vergessen deine Tabletten zu nehmen?“

Drehe mich einmal im Kreis und strecke ihr die Zunge raus.

„Juhu… Er hat sich gemeldet.“

„Wer?“

„Na das Oberschnucki aus Klagenfurt. Weißt eh, der von letzter Woche.“

„Also bei deinem Männerverschleiß kann man schon mal den Überblick verlieren. Meinst den Womanizer?“

„Ja genau den.“

Wir spazieren eine belebte Straße entlang und bleiben vor dem Schaufenster eines italienischen Schuhladens stehen.

„Sag mal hast dich ein bisschen verknallt, oder wieso strahlst du so?“

„Ach was. Das ist nur rein körperlich.“

„Nein, ich kenne dich. Wenns dir nur um Sex gehen würde, hättest anders reagiert. Ganz ohne dabei zu tanzen. Jetzt zeig endlich was er geschrieben hat.“

Ich öffne die Mail ,Ellena schnappt sich das Telefon, und während wir den Laden betreten liest sie die Nachricht laut vor: „Ich bin froh, dich kennengelernt zu haben und habe seit unserem Treffen jeden Tag an dich gedacht. Das Date war wunderbar. Hast du am Samstag Zeit? Liebe Grüße.“

„Gehts noch eine Spur lauter? Ich glaube auf der anderen Straßenseite habens uns noch nicht gehört.“

Eine Verkäuferin kommt hinter der Kassa hervor  und fragt ob sie uns helfen kann.

„Nein danke. Uns ist nicht zu helfen.“

Verstört und ein wenig angepisst zieht sie wieder ab und belästigt eine andere Kundin mit ihrem Helfersyndrom. So wie die aussieht, braucht die allem Anschein nach eher Besuch von der Styling Polizei. Wie kann man sich nur so gehen lassen? Da braucht es die Weiber nicht wundern, wieso die Kerle alle fremdgehen.

Ellena hat sich einen weißen Stiletto gekrallt, um ihn zu begutachten.

„Wenn ich die anziehe, bin ich fast so groß wie du. Geiles Teil.“

Ein vor der Türe wartender schwarzer Riese, der mich an Usain Bolt erinnert, lässt mir den Atem stocken, und den Mund offen stehen.

„Geile Sau.“

„Wie bitte?“

Meine Freundin braucht nicht lange um zu begreifen, was der Auslöser für meinen  „komm und fick mich“-Blick ist.

„Maja, nein. Das ist ja schlimmer als mit meinen Kindern im Spielzeugladen.“

„Wieso? Sind da auch so viele schwarze Männer?“

„Nein, aber die wollen auch alles haben, was sie sehen.“

Noch bevor ich habe was ich sehe, steigt das heiße Gerät in ein Taxi und verschwindet aus meinem Blickfeld.

„Sag mal, können wir nicht einfach nach Afrika in den Urlaub fliegen?“

Die Stilettos wandern zurück ins Regal, und Ellena grinst mich an.

„Ja genau Frau Misses Pornoprinzessin. Und wenn nach drei Wochen dort unten, alle Schwänze die du hattest zusammenlegst, hast die Strecke von Kapstadt bis Klagenfurt .“

Ein älterer Herr der eben in das Geschäft gekommen ist, kriegt einen hochroten Kopf und hastet an uns vorbei.

Versteh nicht, wieso alle immer die Gesichtsfarbe wechseln, wenn man Gespräche über Genitalien führt. Was machen denn  die, wenn sie nachmittags RTL gucken? Ausschauen wie ein Signalkrebs?

„Also jetzt übertreibst aber schon ein bisschen. Sag mal willst die Schuhe jetzt kaufen oder hier einziehen? Ich bin durstig, lass uns was trinken gehen.“

Machen uns auf den Weg Richtung Innenstadt, unweit vom Rathaus ist ein kleiner Gastgarten. Ein schattiges Plätzchen suchend, lästern wir über vorbeilaufende Passanten, mustern den Arsch des Kellners, bevor wir zwei Aperol-Spritzer bei ihm bestellen.

„Also was machst jetzt mit deinem Schnucki?“

„Den hab ich schon längst zugesagt.“

Beim Gedanken an den kommenden Samstag, richten sich meine Nippel unter dem Shirt auf.

„Wann denn bitte?“

„Als du noch im Schuhkaufkoma warst.“

„Und was machst wegen deinem anderem Mister Schmetterlinge im Bauch?“

„Den bin ich lange genug hinterhergelaufen. Das Ding ist durch, bringt doch eh nichts außer Ärger.“

Nehme einen großen Schluck vom Drink, als könnte das gegen die aufkommende schlechte Laune helfen.

„Nein, das ist sicher noch nicht vorbei.“

Ich verschlucke mich beinahe an der Orangenscheibe, immer dieses verluchte Obst im Getränk, gemeingefährlich und hinterfotzig .

„Doch ist es. Ich kenn den doch im Grunde gar nicht.“

„Wann hast das letzte Mal an ihn gedacht?“

Scheiße, Fangfrage.

„Keine Ahnung.“

„Du lügst, und das weißt du auch.“

Vermutlich hat sie Recht und da ist noch etwas übrig. Doch alles woran ich im Moment denken will, ist Mister Womanizer.

„Können wir nicht über etwas Schöneres reden? Syphilis zum Beispiel?“

„Du bist so blöd, aber das ist gut so.“

Ja ich hab den Gartenzwerg neben mir auch verdammt gern.

Hangover Date

Wieder nicht vor Sonnenaufgang ins Bett. Habs mir aber eh schon gedacht, dass es unmöglich wird rechtzeitig pennen zu gehen.  Da ändern auch zwei Flaschen Rotwein und feinstes AK47 nichts daran; Kolumbien ist stärker und obwohl die Nacht sehr intensiv war, ist mir immer noch nach tanzen. Wer braucht schon Schlaf?

„Welcher Vollidiot hat den Wecker auf halb zwölf gestellt?“

Marley wirkt etwas verstört als ich ihn anschreie, er zieht seinen Schwanz aus meiner Handtasche, stellt ihn auf, dreht mir den Hintern zu und läuft davon.

„Das warst sicher du!  Kurz nachdem die Fernbedienung versteckt und vors Schlafzimmer gekotzt hast“,  Zornig springe ich auf und laufe ihn hinterher, bis ich ihn in der Küche finde. Er versucht sich hinter einem der verschlissenen Stühle zu verstecken, doch sein riesiger schwarzer Stimmungsbarometer, der immer noch senkrecht nach oben steht, verrät ihn.

„Warum schreie ich mit dir. Tust ja eh was du willst, verfluchte Miezekatze.“

Vorsichtig kriecht er hinter  dem Sessel hervor und sein „ich wars nicht“ Blick ist an Unschuld nicht mal durch das Christkind zu toppen. Hoffentlich ist das nicht blasphemisch, ich will nicht in die Hölle kommen.

Durch die Schlitze der Jalousie  dringende Sonnenstrahlen brennen wie Salz in den Augen, ich sollte mir die Decke über den Kopf ziehen. Dann würd ich auch das Chaos um mich herum nicht sehen. Ein Königreich für eine Putzfrau. Oder zumindest einen Exorzisten.

Hab ich einen unbekannten Messie als Untermieter?  Hat der mein Handy geklaut? Und welche Drecksau hat eigentlich in die Badewanne gekackt?

Beim Einschalten der Kaffeemaschine muss ich lachen. Wozu Koffein bei dem Kokainkater? Das ist ungefähr so sinnvoll wie Baldriantropfen kurz nachdem man Opium geraucht hat. Placebotechnischer Overkill.

Aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier,  Pawlos Hunde sind Fotzen und mein „Kein I Phone“ liegt im Kühlschrank, dem einzigen Raum der abgesehen von meinem Schlafzimmer  noch vermüllter als die Innenstadt nach der Kirchtagswoche  aussieht.  Und auch wesentlicher strenger riecht.

Hoffentlich wachsen Gehirnzellen wieder nach, so wie Fingernägel oder Haare.  Muss ich googeln, sobald der Display nicht mehr voller Kernöl ist.

Gerade als ich das schmierige, grüne Zeug, dass wahrscheinlich aus China kommt, wegwischen will, fällt mir ein dass ich mir noch die Beine rasieren sollte. Wie angewurzelt und gelähmt stehe ich entscheidungsunfähig  da. Was soll ich denn als erstes machen?

Plötzlich knallt die Erinnerung dass ich nicht gepackt habe und immer noch wie eine untot  wandelnde Wasserleiche auf Crack aussehe, so heftig  in mein Bewusstsein wie am 5. April  1994 die Kugel in den Kopf von Kurt.

Come as you are.

Fünfzehn Minuten vor der Abfahrt zu meiner Verabredung.

Teufelskreise sind sarkastische Rudeltiere mit einem Hang zum staubtrockenem und tiefschwarzen Humor. Fotze.

Über einhundertsiebzig Sachen über die Süd rauschend und gedankenversunken wird der Drang Alkohol zu konsumieren übermächtig.  Mit dem schwarzen Minirock, den darunter hervorblitzenden halterlosen Strümpfen und dem weißen Mantel sehe ich aus wie eine russische Edelprostituierte. Fühlen tu  ich mich auch schon beinahe so, fehlt nur noch Wodka, Borrtsch, eine Kalaschnikow im Handgepäck  und die Mafia zum Mittagessen.

Die kleine, nach Benzin, Putzmittel und Bier stinkende Kneipe neben der Tankstelle ist gut besucht, der Geruch nach abgestandenem Zigarrenrauch, altem Friteusenfett und billigen Aftershave lässt mich würgen.  Schlimmer noch als der Gestank sind die abgefuckt aussehenden LKW Fahrer mit Vollbart. Leberkäs Semmel-in sich reinschiebend bewegen sich plötzlich alle Köpfe synchron in meine Richtung.

Ich bin noch nicht mal an der Theke angelangt und schon der absolute Mittelpunkt des Geschehens, jeder einzelne Schwanzträger beobachtet mich so konzentriert wie  der Nachbarsdackel den Postboten.  Die stechenden Blicke ignorierend stacke ich auf meinen High Heels zur Theke. Die wie der Anfang eines Pornos wirkende Szene heizt mich genauso an, wie die Gewissheit keinen BH zu tragen.

Eine leicht übergewichtige Mittvierzigerin mit fettigen, schwarz gefärbten Haaren ist abgesehen von mir und der Klofrau das einzige weibliche Wesen in der Spelunke. Der ausgewachsene Pagenschnitt verdeckt ihre ausdruckslosen Augen als sie mich mit allerschlimmsten Provinzsteirischem Dialekt anraunzt.

„Servas griaß di. Wos wüstn du hobn?“

„Fünfzigtausend Euro in bar, einen vierundzwanzigjährigen Brasilianer und einen weißen Spritzer.“

Einhundertachtzig Kilometer, zwei Drinks und  einige Lines später parke ich die Karre am Hauptbahnhof.

Mein Ego ist aufgeblasen wie ne Gummipuppe, Bolivien sei Dank.  Ziehe den Slip unter den Rock durch aus und schmeiß ihn auf die Rückbank des Chevys, ein letzter Kontrollblick in den Rückspiegel bestätigt meinen Verdacht, verdammt schau ich geil aus.

Kaum aus dem Auto raus sehe ich mein Date schon in der Tür stehen. Er ist geschätzte eins achtzig groß, schlank und lächelt mich an. Tief durchatmen und ab geht’s.

„Kanns sein, dass wir verabredet sind?“, der schüchterne Unterton wirkt beinahe kindlich.

„Hallo Günther. Freut mich.“

Nach einer kurzen Runde Smalltalk verschwinden wir aufs Zimmer.

Er drückt mich sanft aber sehr bestimmt auf das Bett, streichelt mich, zieht mir das Shirt aus und küsst meine Brüste. Unschlüssig, wie ich das alles finden soll, schließe ich die Augen und gebe mich hin. Als ich die seine Zunge an meinem Hals spüre, entspanne ich mich. Mit einer zärtlichen aber sehr bestimmten Bewegung dreht er mich auf den Bauch und streichelt meinen Rücken. Hoffentlich werde ich nicht verrückt, er fasst mir von hinten zwischen die Beine und raubt mir beinahe den Verstand . Oh mein Gott was tut der Kerl denn da mit seinen Fingern?

Verliere jedes Zeitgefühl, lass mich  treiben, drei Orgasmen später stehe ich ziemlich verwundert und desorientiert  mitten im Raum, frag mich was zum Teufel da grade passiert ist. Es hat wirklich dreißig Jahre gedauert um zu lernen, dass Männer nicht die einzigen abspritzfähigen Gestalten sind.

Ménage-à-trois

Es ist der erste richtig schwüle Tag in diesem Jahr, ich bin am Heimweg von einer Verabredung und die verdammte Klimaanlage hat sich soeben aufgehängt.  Als ob ich durch die letzten zwei Stunden Sportficken nicht ohnehin schon aufgeheizt genug wäre.

Der Nachmittag mit Mario war schön, er hat mich anständig durchgefickt, und doch war es nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Ich nutze die Kaffeepause um in der Werkstatt anzurufen, nicht ganz ohne Hintergedanken.

„Hi Mo. Hast du morgen mal Zeit, meine Klima hat den Geist aufgegeben.“

„Hallo Maja, ja klar für Dich hab ich doch immer Zeit. Soll ich das Auto abholen oder stellst ihn mir selbst rein?“

„Nein, ich komm in der Früh eh in die Stadt hinein, dann lass ich die Kiste bei dir stehen.“

„Alles klar, so machen wir. Was tust heute noch?“

Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert.

„Weiß noch nicht, würd gern noch eine Runde ficken. Bin aber erst in einer Stunde zurück.“

Eine vorbeieilende Kellnerin sieht mich etwas irritiert an; ich denke es liegt an meiner Wortwahl.

„Super. Meld dich einfach, sobald wieder da bist Süße, könnten ja mal wieder in den Swinger Club fahren.“

„Ich denk der hat heute zu?“

„Werd das mal eben abchecken und meld mich dann noch mal bei Dir. Bis später.“

„Ciao, bis dann.“

Ich bezahle und kaum hab ich den Motor gestartet, summt das Telefon. Das ging aber schnell, denk ich mir beim Blick auf die Nachricht.

„Club hat heute leider zu. Fahren wir zum See? Sebastian würde auch mitkommen.“

Oh ja, ein wenig Abkühlung wär wirklich der Wahnsinn. Und zwei Schwänze sind  besser als einer. Rase mit hundertsechzig Sachen über die Südautobahn zurück nach Kärnten, will mich erst noch kultivieren und einen Ofen rauchen, bevor ich mit den Jungs zum Baden fahre.

Mo ist mein Nachbar, südländischer Typ, schlank und durchtrainiert, etwas kleiner als ich, dafür hat er ein sehr beeindruckendes Gerät zwischen seinen Beinen, mit dem ich das erste Mal vor etwa einem halben Jahr Bekanntschaft gemacht habe.

Wir haben uns zufällig am Weihnachtsmarkt getroffen und wollten eigentlich nur einen Glühwein miteinander trinken. Kurze Zeit später bin ich nackt vor ihm gekniet, seinen Prachtschwanz tief im Rachen, während uns drei seiner Kollegen zugesehen haben und ein vierter dabei war mich von hinten zu nehmen.

Die Erinnerungen von diesem ersten Mal  im Club vermischen sich mit denen des heutigen Nachmittags und ich lasse meine Hand tiefer wandern.

Gleite unter meinen Rock, schiebe mir zwei Finger in die feuchte Enge und reibe mit dem Ballen der Hand über den Kitzler. Geht doch nichts über ein wenig wichsen während der Fahrt.

Es kommt mir schnell und heftig, der Sitz ist total durchnässt, als ich den Rock wieder nach unten ziehe und von der Autobahn abfahre. Perfektes Timing, perfekter Zustand.

Völlig entspannt erreiche ich meine Wohnung, springe erst in die Dusche und danach in ein kurzes Kleid mit tiefem Ausschnitt.  Will gerade den Joint anzünden als es an der Türe läutert und ich durchs Küchenfenster seinen Van stehen sehe.  Drei tiefe Züge später, breche ich auf und steige in den schwarzen Sharan.

„Baby, bist geil oder was?“

Die zwei Jungs drehen sich synchron zu mir um. Fasse kurz in die Handtasche um meinen Lieblingsprügel raus zu holen. Sebastians Augen werden immer größer, als ich mir meinen Plastikkollegen immer weiter in die Muschi schiebe.

„Du bist so ein heißes  Stück, hast ja gar keinen Slip an“, er klettert zu mir auf die Rückbank und übernimmt die Führung von Mister Fridolin.

Gott sei Dank, hab für heute schon genug im Auto masturbiert.

Packe seinen Pimmel aus, muss nicht mal lange blasen ehe er kerzengerade in die Höhe steht.

„Ja genau fick sie gleich auf der Rückbank“, feuert Mo  seinen Kumpel an.

Ich bin nicht mehr fähig irgendwas dazu  zu sagen, erstens weil mein Mund voll Schwanz ist  und zweitens wegen Gehirn auf Autopilot.

„Die Kleine kann das richtig gut, was?“

Während er den Familien Van parkt, überlege ich kurz ob ich ein schlechtes  Gewissen haben sollte, weil ich einen verheirateten Mann zwischen zwei Kindersitzen die Latte lutsche. Nach kurzem auf und ab, entscheide ich mich dagegen. Soll er doch Gewissensbisse haben, ist schließlich sein Problem.

Dankbar dass Mo die Türe öffnet und ich nicht weiter über mein Moralverständnis nachdenken muss, steigen wir aus und spazieren über die Liegewiese zum Strand.  Sebastian macht sich noch nicht mal die Mühe seinen Prügel wieder einzupacken, bin ich froh dass es schon stockdunkel ist.

Am Steg sitzen einige Jugendliche bei einem Saufgelage zusammen und hören laute Musik.  Einige Meter von ihnen entfernt gehe ich auf die Knie und befreie auch den zweiten Schwanz,  lasse ihn im Gesicht verschwinden. Sebastian schiebt mir das Kleid in die Höhe und  sein Gerät immer tiefer in die Muschi, als plötzlich jemand vom anderen Ufer schreit: „Hey die ficken ja!“

„Naja zum Sonnenliegen ist es auch schon bisschen spät, oder“, rufe ich zurück, ehe ich den Mund wieder voll habe und den Lichtstrahl bemerke der auf uns gerichtet ist. Na bravo, jetzt filmen uns die Spasten auch noch. Sollten ihnen wohl eine anständige Show liefern, damit der Clip auf Pornhub oft angeklickt wird.

Mo packt mich an den Haaren und drückt meinen Kopf gegen seinen Schoß, ich muss kurz würgen, er ist einfach zu gewaltig. Nummer zwei hämmert wie verrückt in meine zuckende Möse, zwei Finger hat er in meinem Po versenkt. Auf einmal zieht er sich komplett aus mir zurück und spuckt mir auf den Hintereingang.

„Boah ja fick ihr mal richtig in den Arsch, die braucht das.“

Langsam, doch sehr bestimmt bahnt er sich seinen Weg, mit einem Ruck ist er ganz in mir und erhöht die Schlagzahl, die am anderen Ende von mir ist bereits am Maximum angekommen.

Das Stöhnen wird  lauter, sein Griff an meinem Hinterkopf immer fester, ein letztes Mal stößt er tief in meinen Rachen und spritzt  alles hinein.

„Brav runterschlucken, du Luder.“

Endlich habe ich eine Hand frei, fasse damit zwischen meine Beine und reibe mich innerhalb von Sekunden zum fünften Höhepunkt des Tages. Schreie losgelöst als es mir kommt, scheinbar gefällt das auch dem Kerl hinter mir, er krallt sich an meinen Titten fest, drückt ihn bis zum Anschlag in meinen wundgefickten Arsch.

„Ahhh, das ist so eng.. Ich komme.“

Sebastian umarmt und küsst mich, hilft mir auf die wackelig gewordenen Beine. Wir suchen die verstreuten Klamotten zusammen, während am anderen Ende das Licht der Kamera ausgeht.

Mister Womanizer

Mit jedem Schritt den ich die Treppe hinunter nehme, schlägt mein Herz ein wenig schneller. An einem kleinen Tisch sitzend entdecke ich ihn. Gedankenversunken spielt er auf seinem Handy herum und bemerkt mich erst, als ich direkt neben ihm stehe.

„Na da kann ich Dich ja lange oben an der Bar suchen, wenn Du Dich hier unten versteckst.“

Sein Lächeln haut mich um, so wie der darauffolgende Kuss.

Jan sieht genauso fantastisch aus, wie beim letzten Mal. Ich liebe es, wenn ein Mann so viel größer ist als meine Wenigkeit, denn mit zwei Metern ist er eine wahre Erscheinung. Seine Augen blitzen in derselben Farbe wie der wolkenlose Himmel, graumelierte Locken tanzen verspielt über die Schläfen, sie verleihen ihn die Ausstrahlung eines wahren Womanizers.

„Das Kleid ist fast so wunderschön wie Du.“

Händchenhaltend steigen wir in den Lift, auf der Fahrt nach oben möchte ich ihm am liebsten gleich den Anzug ausziehen, als Jan unter meinen weißen Fummel fährt und mich auf Touren bringt. Seine Zunge spielt mit meiner, streichle ihn und bemerke beinahe nicht, dass der Aufzug schon längst angekommen ist.

Können es kaum erwarten, endlich ins Zimmer zu kommen. Die Türe fällt ins Schloss-und wir übereinander her.

Ich öffne sein hellblaues Hemd, drücke mich immer heftiger an ihn, harter Widerstand drängt durch seine Hose gegen meine feucht werdende Mitte.

Hektisch suche ich nach dem Reißverschluss, taste mich unter seinen Slip und befreie das Teil das mir dabei entgegenkommt.

Gehe vor ihm auf die Knie, lecke langsam über die pulsierende Schwanzspitze, meine Hand hält  den Schaft während ich die  Lippen schließe und ihn komplett im Mund verschwinden lasse. Hebe den Blick, schaue ihm dabei tief in die Augen und  sehe, dass es ihm genauso gefällt wie mir.  Hatte schon vergessen wie gut er riecht und schmeckt.

Halte ihn am Arsch, um die steinharte Latte noch weiter in mich hinein zu drücken, bekomme nicht genug vom betörenden Geschmack, bin nur noch kurz davon entfernt endgültig den Verstand zu verlieren.

Zärtlich streichelt Jan über meine Haare, kurz bevor er mich daran packt und in die Höhe zieht.

„Du weißt schon, dass du wieder zu spät warst?“

Bin so perplex, dass ich beinahe über meine eigenen Füße stolpere. Er schlingt seine Arme um mich, hält mich und zieht mich aus.

„Ja, es tut mir leid. Das Navi hat mich leider ins falsche Hotel geschickt“

Seinem Gesichtsausdruck nach, lässt er die Ausrede nicht gelten.

„Ja, mir geht’s genauso. Ich bin auch ständig pünktlich, aber leider kommt mir meistens was dazwischen.“

Jans Hände fahren  meinen Körper entlang und bleiben auf den Brüsten liegen. Langsam, doch sehr bestimmt fängt er damit an sie zu kneten. Immer schneller und immer heftiger, je fester er macht, umso lauter stöhne ich.

Plötzlich nimmt er meine Nippel zwischen die Finger und zieht daran, schreie vor Schmerz und Erregung laut auf, als er mir auch noch den Mund zuhält drehe ich beinahe durch.

„Ich will dass du  dich jetzt auf das Bett kniest und wartest bis ich komme“, flüstert er mir ins Ohr, mich durchfährt ein eisiger Schauer und ich wage nicht zu widersprechen, als ich sehe wie er den Gürtel aus der Hose zieht.

Angekommen?

Dein Atem streicht wie beiläufig über meinen Nacken, schlingst  die Arme immer enger um mich. Perfekter Moment,  es gibt keinen Ort auf dieser Welt an dem ich lieber wäre.

Sauge den Geruch deiner Haut auf, als wäre er die einzige Möglichkeit zu überleben. Gott ich bin süchtig nach dir. Unaufhaltsam rauscht die Hitzewelle durch mich, gleichzeitig mit eisigem Schütteelfrost. Schmiege mich an dich, wünschte ich müsste nie wieder aus diesem Bett aufstehen. Wünschte ich könnte dich für immer derartig intensiv spüren.

Streichelst über mein Gesicht, drehst mich zu dir, siehst mir so unfassbar tief in die Augen.

„Kann ich dich die ganze Nacht so  festhalten?“

Gänsehaut kriecht jede einzelne meiner Fasern hoch, du strahlst mich an.

Ich hab mich niemals jemals jemand zuvor  so verdammt nah gefühlt wie dir in diesem Augenblick. Als wären wir ineinander verschmolzen, nichts ist so vollkommen  wie in deinen Armen zu sein.

Es ist mir scheißegal dass es bald vorbei ist. Es ist mir scheißegal dass du verheiratet bist.

Es ist mir scheißegal dass du mit Huren vögelst. Es ist dir scheißegal dass ich selbst eine bin.

Sommernachtstraum 2.0

Wachsende Aufregung vermischte sich mit Ungeduld, ich wusste immer noch nicht was zum Teufel ich anziehen sollte.Letztendlich fiel die Wahl auf einen schwarzen Rock und ein rotes Oberteil aus Satin, schwarze Strapse und Unterwäsche.

Die Sonne war gerade untergegangen und man konnte den einsetzenden Frühsommer durch das geöffnete Fenster bereits riechen. Ich war  davor mich mit einem Mann zu treffen den ich zwei Wochen früher über eine Handy App kennengelernt hatte;  Ende dreißig, durchtrainiert, etwas kleiner als ich und er  hatte kurzes blondes Haar.

Sein Name war Andreas und er arbeitete als Fotograf.  Wir hatten uns die Wochen davor gegenseitig sehr viele Mails geschickt, und er war mir sympathisch.  Ich mochte seinen trockenen Humor und seine großen blauen Augen. Jedes Mal wenn eine neue Nachricht  von ihm im Posteingang war, konnte ich es kaum erwarten sie zu öffnen.

Für diesen Abend waren wir für ein Fotoshooting verabredet.  Je näher der Termin kam, desto mehr konnte ich die Anspannung in mir spüren.  Ich freute mich auf Ihn und war neugierig.

Es war kurz nach neun als ich ihn in einer gut besuchten Pizzeria  am Stadtrand traf. Es war ein lauer Abend und der Mann  war charmant, höflich und sehr aufmerksam, wusste wie man sich benimmt.

Er hielt mir die Türe auf und nahm mir die Jacke ab bevor uns die Kellnerin zu unserem Tisch begleitete. Wir nahmen Platz und bestellten uns Pizza und Wein. Während wir warteten, ließ  er mir einige Aufnahmen ansehen,  die einer seiner Kollegen gemacht hatte.

„Also ich find das hier richtig gut, dass könnten wir auch machen.“

Er zeigte dabei auf ein Bild auf dem eine sehr attraktive und nackte, junge  Frau mit gespreizten Beinen dasaß, dazwischen hielt sie allerdings ihre Hand, sodass man eigentlich nur ihre Brüste und ihr halbverdecktes Gesicht sah.

„Wow. Das ist richtig schön.“

Ich war richtig angetan von dem Bild, dass er mir da gerade auf seinem Tablet zeigte. Gleichzeitig hoffte ich, dass keiner der anderen Gäste des Lokals mitbekommen würde, auf welcher Homepage wir da gerade surften.

„Ja, find ich auch. Und das könnten wir auch so hinbekommen!“

„Na da bin ich ja mal gespannt. Hast noch paar Ideen?“

Er hatte mich neugierig gemacht und ich wollte wissen was ihm noch so vorschwebte.

„Klar…“

Er wischte mit wenigen Bewegungen über den Bildschirm von dem Pad.

„Was hältst davon?“

Mir schauderte und dennoch konnte ich noch immer meine Erregung  fühlen,  ich war klitschnass als er mir bei der Frage tief in die Augen sah.

Auf dem Bild das ich mir ansah, war eine nackte, geknebelte und gefesselte Frau in einem sehr düsteren und dunklen Raum. Sie  hatte lange dunkle Haare, lag auf dem Bauch auf einem Holzboden.

Jemand hatte ihre Hände hinter dem Rücken fest verschnürt. Ihre Beine waren angewinkelt, an den Knöcheln zusammengebunden  und mit den Fesseln der Hände fest verknüpft. Sie war ihrem Peiniger hilflos ausgeliefert und schien völlig bewegungsunfähig zu sein. Die Augen weit geöffnet und den Blick  wahnsinnig provokant schien sie aus tiefster Seele:

„Ist das alles?“

rufen zu wollen.

„Cooles Pic. Aber schon sehr düster für die Jahreszeit“

Die Nervosität  schien von mir Besitz zu ergreifen. Es war ein kleines Detail an der ganzen Szene, das mich beinahe wahnsinnig werden ließ. Ich wusste bloß noch nicht, welches es war.

Andreas grinste süffisant und löste seinen stechenden Blick.  Das Restaurant füllte sich immer weiter mit Studenten und alternativ aussehenden jungen Leuten, die Musik wurde immer mehr von den Nebengeräuschen der vielen Menschen übertönt.  Langsam vergaß ich meine Bedenken und konzentrierte mich wieder auf das Gespräch mit diesem überaus gut aussehenden jungen Kerl.

„O.k. und wie findest die?“

Er zeigte mir noch einige andere Aufnahmen verschiedenster Künstler, alle sehr ästhetisch und genauso wie ich sie mir vorgestellt hatte.  Nach einem dritten Getränk zahlte er und wir machten uns auf den Weg ins Studio.

Es war nicht weit weg und so spazierten wir dorthin. Es regnete aber die Luft war so angenehm warm, dass es richtig erfrischend war ein paar Tropfen abzubekommen.

„Komm wir sind schon da. Hier geht’s rein…“

Wir liefen durch einen schmalen Hinterhofeingang in einen langen Gang in einen völlig lichtleeren kleinen Raum.

„Willst mich jetzt im Keller einsperren? Typisch Österreich..“

Ich musste kichern.

„Nein. Wenn dann im Dachboden, der müsste nämlich dringend mal sauber gemacht werden…“

Wir lachten beide als wir durch den Raum durch und beim Eingang für den Fahrstuhl angekommen waren.

Als sich die Türe vom Aufzug schloss und er sich in Bewegung setzte, konnte ich seine begehrenden Blicke fühlen.  Die Atmosphäre wurde mit jeder Sekunde aufgeheizter ohne dass wir auch nur ein einziges Wort miteinander wechselten. Ich hoffte dass er es nicht tropfen hören würde; mein Slip war in der Zwischenzeit völlig durchnässt. Eine gefühlte Ewigkeit später waren wir da.

Der Lift öffnete sich direkt in einem riesigen Appartement, dass zu einem Fotostudio umfunktioniert wurde.

„Voila´, da sind wir. Willkommen im Studio.“

An den Wänden hingen viele Bilder, von Landschaften und Menschen es standen einige Lampen herum und im hinteren Eck war ein schwarzer Hintergrund vorbereitet worden. Davor stand ein Hocker und nicht weit davon entfernt war ein kleiner Schreibtisch mit Laptop.

„Cool. Tolle Aussicht“

Durch die große Glasfront vor dem Balkon konnte man eine atemberaubende Aussicht auf die Stadt bei Nacht genießen.

„Was darf ich Dir zum trinken anbieten?“

„Du willst mich doch nur betrunken machen…“

„Hmmm. Ja das war der Plan.“

„Find ich gut. Ich bleib bei Rotwein“

Er ging in einen kleinen Nebenraum in dem eine kleine Küche war und ich konnte hören wie er mit Gläsern hantierte.

Ich begann damit mich auszuziehen, während Andreas den Wein öffnete.

„Das sieht gut aus.. Bleib so..“

Er war wieder zurückgekommen und ich stand nur mehr in Unterwäsche vor Ihm. Ich konnte fühlen wie eine Hitzewelle durch meinen ganzen Körper fuhr, als er mit den zwei Getränken vor mir stand und sie vor sich zu Boden stellte um nach der Kamera greifen zu können.

„Sehr schön.. Geh mal etwas näher zum Licht“

Klick. Klick.

Er drückte  unzählige Male auf den Auslöser, während ich versuchte seine Anweisungen zu befolgen.

„Gut so?“

Klick. Klick.

„Perfekt.. Dreh den Kopf mehr nach links“

„Den Satz hat noch nie ein Mann zu mir gesagt…“

Klick.

Andreas lächelte und legte die Kamera zur Seite. Er griff nach einem der Gläser und gab es mir.

„Cheers.“

Seine Augen blitzten für den Bruchteil einer Sekunde eiskalt  auf.

„So und jetzt ziehst dich dann ganz aus und setzt dich auf den Hocker da hinten. Wir versuchen das was wir uns vorhin angesehen haben, in Ordnung?“

In der Zwischenzeit fühlte ich mich sehr entspannt und gut aufgehoben und hatte somit keine Hemmungen mehr, als ich mein Oberteil öffnete.

„Alles ausziehen.“

Seine Stimme hatte einen bestimmenden Unterton bekommen, ohne mich aber deswegen unruhig    zu machen. Ganz im Gegenteil, ich fühlte mich sehr entspannt.

„Ja das haben schon mehrere Männer zu mir gesagt.“

„Na dann los.. Und dann auf den Hocker dort.“

Wieder konnte ich fühlen wie mir die Hitze durch den ganzen Körper hochschoss, meine Nippel steinhart wurden und mein Herz wie verrückt raste während der Kerl die ganze Situation mit seiner Kamera  festhielt.

Ich nahm auf dem Hocker Platz und spreizte meine Beine, verdeckte die Sicht auf meine vor Erregtheit triefende Stelle aber sofort mit meiner Hand.

„Ja gut so. Leg deinen Kopf in den Nacken. Ja gut so.“

Er schien sichtlich zufrieden mit mir.

„Komm und mach die Beine weiter auf…“

Er musste gemerkt haben wie mir meine Lust rechts und links an den Oberschenkeln hinablief.

„Und jetzt fang an, an dir herumzuspielen…“

Ich öffnete kurz die Augen um Ihn anzusehen.  Noch immer war die Linse auf mich gerichtet und ich konnte erkennen wie sich unter seiner engen Jean der Abdruck von seinem harten Schwanz abzeichnete. Mein prüfender Blick entging Ihm keineswegs.

„Los. Fang endlich damit an, du kleines geiles Luder.Ich kann deine Fotze bis hierher schmatzen hören“

Er hatte Recht und ich konnte nicht mehr anders und begann mir meine Finger in die angefeuchtete Spalte zu schieben. Erst nur sehr ganz vorsichtig, aber ich konnte mich einfach nicht mehr beherrschen und wurde immer schneller und härter.

„Tiefer rein! Gut so… Nimm einen zweiten Finger dazu…Komm schon das geht aber tiefer. Beine weiter auseinander ich kann ja nix sehen…“

Sein Ton wurde immer fordernder und kühler.

„So das war gut. Leg dich mal auf den Boden.“

Auf dem Rücken liegend öffnete ich meine Schenkel, verdeckte mein Gesicht mit meinen langen Haaren und bewegte meine Hand über den Schamlippen immer heftiger auf und ab.

„Stopp!  Hör sofort damit auf es dir selbst zu machen du kleine Hure!“

Unerwartet und plötzlich riss er meinen Arm in die Höhe und packte mich grob an den Haaren.

„Dir muss wohl noch jemand Benehmen beibringen, was?“

„Aber….“ Weiter kam ich nicht, weil er mir beim ersten Wort schon seine Hand in meinen Mund schob.

„Ich glaube nicht, dass ich dir eine Frage gestellt habe. Das war eher eine Feststellung. Du musst noch so einiges lernen.“

Mit dem letzten Wort zog er sie wieder heraus, holte tief aus und schlug mir richtig hart auf den Arsch. Als ich das Brennen spürte, schrie ich auf.

„Na na.. Das gefällt dir doch…“ er flüsterte in mein Ohr während er mir zwei Finger unbarmherzig und hart hinten reindrückte.

Andreas hatte mich mittlerweile auf den Bauch gedreht, und hielt mich immer noch  an meinen Haaren fest.

Ich traute mich nicht zu wiedersprechen, er strahlte eine wahnsinnige Dominanz aus und ich wusste nicht wozu er wohl imstande war. Gelähmt vor Angst und gleichzeitig erregt wie nie zuvor ließ ich es einfach geschehen und gab die Kontrolle über die Situation völlig aus der Hand.

„Los steh auf!  Willst hier die ganze Zeit am Boden liegen?“

Er zog mich an den Haaren und  knallte mir wieder mit der flachen Hand auf den Hintern während ich versuchte aufzustehen.

„Gib deine Hände mal her“

Er stand nun genau vor mir und sah mir in die Augen. Sein Blick wirkte wieder völlig gelassen und dennoch sehr berechnend als er in die Knie ging und mit seinem Gesicht vor meiner Muschi zu stehen kam.

Vorsichtig tastete sich seine Zunge zwischen meine Oberschenkel. Ich begann zu winseln als ich ihn an meiner Klit auf und ablecken fühlte und mir unterdessen ein Finger in jede Öffnung  gedrückt wurde, konnte es beinahe nicht aushalten. Er leckte mich ausdauernd und innig und wurde immer fordernder.

„Oh ja das ist so gut… Bitte fick mich. Fick mich hart. Bitte.. Ich brauch das jetzt. “ Musste jetzt einfach seinen Schwanz ganz tief in mir haben.

Von einer Sekunde auf die andere ließ er von mir ab und sah mich abschätzig an.

„Du redest zu viel. “

Völlig perplex starrte ich Ihn an.  Er riss meine Hände an sich und band sie mit Isolierband an den Gelenken aneinander um mich kurz darauf an einen Haken in der Decke zu binden. Mit den Armen über meinen Kopf gefesselt stand ich ihm gegenüber.

„Hey, was…“

Wieder dauerte es keine Sekunde und er hatte mir auch den Mund mit dem Band  zugebunden.

„Ich sagte doch du sollst still sein.“  In der Zwischenzeit stand er auf dem Hocker und fotografierte mich von oben herab.

Klick. Klick. Klick-

Nach einigen Minuten legte er die Kamera weg, stieg herunter und sah mich provokant und dennoch hingebungsvoll  an.

„Zu einem beinahe wildfremden Fotografen den du nur übers Internet kennst ins Studio kommen? Bei Nacht? Zum Aktfotos machen?“

Wieder holte er weit aus und knallte mir mit voller Kraft auf den nackten Po.

In meinen Augen blitzte die pure Angst auf. Und trotzdem verspürte ich ein unbändiges Verlangen auf diesen undurchschaubaren Mann.

Es brannte noch als  seine Hand längst weg war,  er hinter mir stand und mir meine Brüste streichelte. Meine Nippel waren steinhart und es durchfuhr mich wie ein Stromschlag  als ich seinen heißen Atem im Nacken bemerkte, er meine kleinen Titten immer heftiger knetete.

Meine Handgelenke schmerzten und fühlten sich taub von den Fesseln an und dennoch wollte ich in dem Moment richtig hart rangenommen werden.

Ich versuchte „Fick mich“ zu schreien, doch durch den Klebestreifen auf meinem Mund drang  nichts anderes außer einem unverständlicher Laut nach draußen.

„Versuchst du mir etwas zu sagen?“

Noch immer hinter mir stehend klang er beinahe besorgt, während er mir seinen riesigen Prügel durch seine Hosen gegen den Arsch drückte.

„Ich glaub ich weiß genau, was  so eine kleine Drecksau wie du braucht“

Ich konnte hören wie der den Reißverschluss von seiner Jeans öffnete um mir einen Augenblick später seine Schwanzspitze zwischen meinen  vollgetropften  Arschbacken auf und ab zu reiben.

Gierig begann meine Möse zu zucken und ich versuchte sie ihm entgegenzuhalten. Mit einem schnellen und harten Stoß drang er in mich ein.

„Du kleines Miststück bist derartig geil.“

Er zog seinen riesigen Harten aus meiner zuckenden Enge  und schob ihn mir gnadenlos in den Hintereingang.

Ich verlor beinahe den Verstand als er mich immer härter von hinten fickte, mir gleichzeitig zwei Finger in meine zweite Öffnung schob und ich konnte mich einfach nicht mehr beherrschen.

Der heiße Saft tropfte ohne Ende aus mir heraus und  mein Schlitz zuckte  als ich mit seinem Riesending in mir endlich zum Orgasmus kam.

Andreas konnte meinen Höhepunkt spüren und hören, er riss mir den Klebestreifen von den Lippen und steckte mir seine Finger in den Rachen um mir einen kurzen Augenblick später in meinen Arsch zu spritzen.

„Genau das hast du verdient…“ er stöhnte laut auf und zog mich an den Haaren, während meine Arme von den Fesseln völlig taub waren und sein Sperma aus mir heraus auf den Fußboden tropfte.

Ich hoffte dass er es nicht bemerken würde, aber es war bereits zu spät. Als er seinen Schwanz aus mir herauszog, musste er die Flecken unter mir gesehen haben. Er zwickte mir in meine ohnehin schon sehr empfindlichen Nippel und gab mir einen zärtlichen Kuss.

„Und diese Schweinerei wirst du wegmachen du kleines Schlampe.“

„Ja mach ich. Bitte binde mich los. Ich kann meine Arme nicht mehr spüren.“ Ich bettelte um Erbarmen und es half, denn er band mich tatsächlich los.

„Hier, trink erstmal was.“ Andreas reichte mir ein Glas Wasser und ich trank es gierig aus.

Er nahm meine Arme und musterte sie aufmerksam. „Halb so schlimm. Bis morgen ist alles wieder o.k., versprochen.“ Sein Tonfall war sehr mitfühlend und gar nicht mehr aggressiv.

„Glaubst du wirklich?“

„Ja, deine Arme sind o.k. aber dein Hintern könnte bisschen blau werden.“

Wir lachten beide und ich konnte das Brennen auf meiner Hinterseite wirklich noch spüren.

„Und jetzt wirst du hier mal etwas saubermachen, oder du wirst die ganze Nacht auf diesem Haken verbringen“ Sein Finger deutete auf die Anhängevorrichtung über mir, von der er mich gerade erst losgemacht hatte.

Ich fühlte mich gedemütigt und plante Wiederspruch, doch ein Blick in seine Augen, ließ  mich zögern.

„Los! Auf die Knie mit dir.. Und wehe es bleibt auch nur ein einziger Tropfen übrig, dann wird die Strafe härter ausfallen als gerade eben.“ Er hörte sich geringschätzig und  laut an und packte mich am Hinterkopf an meinen Haaren. Er drückte mich mit dem Gesicht zu Boden genau dorthin wo sein mittlerweile kalt gewordener Ficksaft einen Fleck gebildet hatte.

„Mach schon. Leck es auf!“ Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen rammte er mir seinen Finger in mein wundgevögeltes Loch. Mein Schreien und Winseln halfen nicht, er ließ nicht von mir ab die Stöße wurden immer härter.

Er hatte meinen Willen gebrochen und ich tat, was er von mir verlangte denn ich war ihm völlig ausgeliefert und  leckte den Fußboden solange, bis alles weg war.

„So ist es brav. Warum denn nicht gleich so?“ grinsend fingerte er mich weiter.

„Du bist ja schon wieder völlig fickerig, schau dir das mal an.“  Auch ich hatte bemerkt wie ich wieder in Fahrt kam. Er zog sich ruckartig aus mir zurück und stand plötzlich auf.

„Bitte mach weiter…“ Ich flehte Ihn an mich nochmal zu benutzen, konnte mich nicht beherrschen.

„Du wirst dich jetzt anziehen und nach Hause fahren.“ Völlig perplex sah ich Ihn an und ich konnte in seinem Gesicht sehen, dass es sein Ernst war. Ich stand auf und wollte meine Klamotten zusammensuchen, als er mich an sich zog und mir seine Zunge in den Mund steckte, Andreas küsste mich lange und sehr leidenschaftlich.

„Los. Mach das du hier raus kommst“ Immer noch überrascht war ich unfähig auch nur irgendetwas zu sagen. Ich griff nach meiner Unterwäsche, die auf dem Hocker lag. Andreas war dabei sich einen Joint zu drehen und beobachtete mich genau.

„Die Unterwäsche brauchst du nicht mehr. Kannst du hier lassen. Und auch in Zukunft ist es dir streng verboten welche zu tragen. Hast du verstanden?“

„Ja,.“

„Ja, was?“ Ohrenbetäubend und mit weit aufgerissenen Augen blickte er mich an.

„Ja ich habe verstanden.“ Fügsam zog ich mir meinen Rock und das Top an und ließ Slip, Strümpfe und BH liegen.

„Du wirst mir sooft zur Verfügung stehen wie ich es dir befehle, kapiert?“

„Ja, ich hab´s kapiert“

„Und du fickst keine anderen, außer wenn ich es so will. Wehe du hältst dich nicht daran, dann gibt’s keine Gnade mehr.“

Eine Gänsehaut zog sich von meinen Beinen über den ganzen Rücken bis zum Hinterkopf hoch und ich ahnte wozu er imstande war. Dennoch fühlte ich mich derartig zu ihm hingezogen, dass ich alles machen würde, was er von mir einforderte, er war mein Herr.

„Ich werde mich daran halten.“ Ich klang sehr überzeugend.

„Das hoff ich für dich. Und jetzt mach das du hier verschwindest.“

Er öffnete die Türe und gab mir einen letzten Kuss während er mir durch das Top fest in meine Brustwarze zwickte.

„Gute Nacht Kleines. Träum was Schönes. Wir werden uns bald wiedersehen, du gehörst jetzt mir. “

„Bis bald Andreas.“

Ich drehte mich um und  stieg in den Fahrstuhl.