Münchner Freiheit

Seine Zunge schmeckt nach mehr, tastende Finger fassen nach dem Reißverschluss von meinem Kleid und öffnen es. Ich streife es über den Kopf, schleudere es in die Ecke, stehe nur noch in halterlosen Strümpfen und schwarzen High Heels vor ihn. Seine Hand greift nach meiner und drückt sie auf seine eng gewordene Hose, unter der sich ein hart gewordenes Prachtexemplar bemerkbar macht. Er nimmt den Gürtel ab und drückt mich auf den Fußboden.

IMG_20150524_000307Beim Ordern eines weißen Spritzers, sieht mich die Kellnerin etwas irritiert an. Ach ja, das ist doch Deutschland, die verstehen das nicht.

„Eine Weißweinschorle, bitte“, korrigiere ich und ihr Gesichtsausdruck entspannt sich augenblicklich.

Die Bar im Erdgeschoss des Hotels ist gut besucht, es scheint eine Firmenveranstaltung stattzufinden, da so viele Schlipsträger herumwuseln. Ich halte Ausschau nach meinem Date, da ich allerdings nicht weiß wie der Kerl aussieht, steigt die Spannung und weckt meinen Spieltrieb.

Ein hundertfünfzig hoch zwei Typ (hundertfünfzig Jahre, hundertfünzig Kilo), nimmt am Nebentisch Platz und zieht mich mit seinen Blicken aus. Oh mein Gott, bitte mach dass es nicht meine Verabredung  ist.

Die kleine Blonde von der Bar bringt mir meinen Drink und ich stochere gelangweilt mit dem Strohhalm darin herum, mein Gegenüber keines Blickes würdigend.

Plötzlich schießt ein gutaussehender junger Mann hinter einer der Deko Palmen hervor und lächelt mich an. Jackpot, denk ich mir, doch so schnell die Schnitte da war, ist sie auch schon wieder verschwunden. Schade, das wär wirklich ein würdiger Tagesabschluss gewesen, zumindest hat er es schon geschafft meine Vorfreude immens zu steigern, das Kopfkino ist anständig aufgeheizt als mir noch jemand auffällt, dessen Blick suchend durch die Empfangshalle schweift.

„Ich trage ein oranges Kleid und sitze neben dem Eingang vom Restaurant“, gespannt tippe ich die What´s App Nachricht und beobachte ihn dabei. Keine zehn Sekunden nachdem ich auf Senden getippt habe, zieht er sein Telefon aus der Jeans. Bingo das ist er, Kategorie äußerst heiß.

„Hallo Thomas.“

Durch seine Jeans und sein Hemd kann ich eine athletische Figur ausmachen, er trägt eine Glatze und grinst mich verschmitzt an als er Platz nimmt. Nach nicht mal drei Sätzen Smalltalk, frage ich mich wie er wohl schmecken wird,  wie groß sein Schwanz ist, ob er gut küssen kann, aber  vor allem wie lang er mich wohl ficken wird.

Einzig und allein mein Hunger hindert mich daran sofort mit ihm aufs Zimmer zu verschwinden. Wir unterhalten uns großartig, wie vermutet ist er sportlich sehr ambitioniert und außerdem hat ziemlich was aufm Kasten. Die Vorfreude siegt schließlich über den Hunger und ich lass die Hälfte meiner Pasta stehen, folge ihn zum Lift.

„Schade eigentlich dass der Aufzug aus Glas ist.“

„Wie meinst du das?“, sein Gesichtsausdruck ähnelt dem der Kellnerin von vorhin und ich überlege ob die beiden verwand sein könnten.

„Weil ich dir sonst hier schon einen geblasen hätte.“

Volltreffer. Damit hat er nicht gerechnet. Verlegen sieht er mich an.

„Wir sind gleich da.“

Kaum ist die Zimmertüre ins Schloss gefallen ist es mit der aufgesetzten Schüchternheit endgültig vorbei, er zieht mich an sich, klatscht mir mit der flachen Hand auf den Hintern und küsst mich.

Seine Zunge schmeckt nach mehr, tastende Finger fassen nach dem Reißverschluss von meinem Kleid und öffnen es. Ich streife es über den  Kopf, schleudere es in die Ecke, stehe nur noch in halterlosen Strümpfen und schwarzen High Heels vor ihn. Seine Hand greift nach meiner und drückt sie auf seine eng gewordene Hose, unter der sich ein hart gewordenes Prachtexemplar bemerkbar macht. Er nimmt  den Gürtel ab und drückt mich auf den Fußboden.

Ziehe ihn mit einer einzigen Handbewegung alles an Stoff hinunter, er riecht so unglaublich gut, gierig schließe ich meine Lippen über das glattrasierte Teil und kann meine eigene Erregung nicht mehr leugnen als Andreas seine Finger in meine völlig durchnässte Spalte schiebt.

„Du kleines Luder bist ja total geil…“, scheinbar ist es ihm aufgefallen, dass er nicht der einzige ist der kurz vor der Explosion steht, obwohl wir noch nicht mal in den zweiten Gang geschalten haben.

Langsam aber bestimmt lasse ich seinen Schwanz in meinen Rachen gleiten, sein lautes Aufstöhnen lässt  mich wissen, dass es ihm genauso gut  gefällt.

Immer fester drückt er meinen Kopf gegen seinen Schoß, meine Fotze ist dabei auszulaufen als er unerwartet das Tempo verlangsamt und mir seinen Prügel bis zum Anschlag in den Mund schiebt.

Öffne die Augen, hebe den Blick, lecke über die Spitze der Latte und schaue in seine Augen, es  scheint ihm die letzte Sicherung rauszuhauen. Von einem ekstatischen Zucken begleitet schießt er mir die volle Ladung an der Zungenspitze vorbei in die Kehle, während mich seine Finger immer noch ficken.

Ich hab noch nicht mal runtergeschluckt als es auch mir kommt, schreie überwältigt auf, ehe er mir den Mund zuhält.

„Psst, das war doch erst der Anfang..“ , erstaunlich gefasst flüstert er das schärfste Versprechen des Tages in mein Ohr und ich weiß genau dass er es nicht brechen wird.

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