zum dreizehnten Mal

Versuch mich zusammenzureißen und endlich mal was zu Ende zu bringen. Geschätzte zwölf Mal hab ich angefangen das hier zu schreiben.

Weniger um jemand damit zu beeindrucken, als vielmehr diesen Sauhaufen im Schädel endlich wieder ein wenig zu sortieren; selbst der hartgesottenste Chaot würde in dem Schlachtfeld namens Hashtag mein Gehirn das Handtuch schmeißen.

So wie es beinahe jeder in meinem näherem Umfeld bereits gemacht hat. Sie sagen ich sei nicht mehr ich selbst, völlig verändert. Denk mir dass die alle beklopft sind und mach einfach weiter. Die gekaufte Arroganz, in Form des weißen Pulvers lässt mich so verdammt eiskalt werden.

Alles nur weil ich dich vergessen wollte, leider hab ich auch alle anderen verloren  und die Liebe dadurch  getötet; das schönste Gefühl der Welt, das Ziel jedes Strebens nach Glück, der biologische Sinn des Lebens , der Stoff aus dem die Sehnsucht ist.

Kein Funken an Emotion scheint mehr übrig, nicht mal für die Menschen die für mich durchs Feuer gehen würden. Meine ungeteilte Leidenschaft gilt dem Gefühl dass mir die Droge gibt, sei der Preis auch noch so hoch. Die Sicherheit diese Passion mit dem Leben zu bezahlen schreckt mich kein bisschen.  Ganz im Gegenteil. Ich habe eine panische Angst davor, alt zu werden.

Man sollte immer dann aufhören wenn´s am schönsten ist, oder?

Wobei…Mittlerweile bin ich derartig abgestumpft, dass ich mir nicht sicher bin ob das wirklich der Höhepunkt ist…

Ich vermisse dich so unglaublich. Kein Tag an dem ich mich nicht frage wo du bist und ob du ok bist. Mein Verstand sagt mir vergiss es. Meine Familie sagt, vergiss es. Meine Freunde sagen, vergiss es. Meine Fickkollegen sagen, vergiss es.

Mein Herz sagt er ist es, auch wenn es nach anderthalb Jahren ziemlich müde und kaputt geworden ist. Der ständige Versuch die Leere und Trauer zu betäuben hat irreparable Spuren hinterlassen. Am Ende werden nur Narben bleiben, doch kein Zustand dauert ewig.

Gefühl sticht Verstand.

Ich liebe Dich.

Aber ich hab so viel Angst davor wieder verletzt zu werden. Wahrscheinlich hab ich mir deshalb jemand gesucht der unerreichbar ist.

In einer Traumwelt kann dir niemand weh tun, mehr als eine Illusion bist du niemals gewesen, eine einzige Nacht in der ganzen Zeit. Wer bist du wirklich? Ich weiß es nicht und ich will es wahrscheinlich auch gar nicht wissen.

Drei Millimeter mehr an Nähe und ich würde dich längst ignorieren, genauso wie du es mit mir gemacht hast und doch bringt mich die Realität und dein nicht greifbar sein im gleichen Maße zur Verzweiflung, wie es mich dennoch beruhigt. Ein Hoch auf die Ambivalenz.

Ist es schlimmer dass ich mich derartig an dich verschwendet habe, oder dass ich unfähig bin mir diesen Irrtum einzugestehen?

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s