Die Haarfarbe Pythagoras´

„Wo zum Teufel ist der Scheiß Schlüssel?“
Sie hätte genauso gut nach der Haarfarbe von Pythagoras fragen können. Wobei das eher so multiple Joyce gewesen wäre, die Frage nach dem Autoschlüssel ist dann doch bisschen verzwickter – quasi unlösbar.
Rennen zum Bahnhof um den einzigen Zug Richtung Süden zu erwischen… Steffi und ich warten am Bahnsteig, Charlie will Frühstück holen. Verfickter scheiß Zug kommt zu früh.
Fährt nur mit mir ab.
Ohne Gepäck. Ohne Geld. Ohne Französisch. Ohne Plan.
Erstmal im Klo einsperren. Internationaler Standard bei finanziellen Schwierigkeiten. Hilft auch in diesem Fall. Zumindest bis das Scheißteil in Lausanne ankommt.
Mutterseelenallein versuche ich den Weg zu der verfickten scheiß Messe zu finden, doch meine Französisch Kenntnisse erlauben es mir allenfalls Drogen zu kaufen. Und jemand um Oralverkehr zu beten. Im Augenblick scheint mir beides wenig zielführend, ich habe noch achteinhalb Minuten um pünktlich bei den Franzosen aufzutauchen.

Comptoir Suisse oder Hashtaglausanne

Durch einen mehr als kritischen Engpass meiner Finanzen, bin ich genötigt meine Zelte vorübergehend in der Schweiz aufzuschlagen.
Leider verstehe ich kein Wort von dem Arbeitsvertrag, den mir Miggi organisiert – abgesehen von meinem Namen und den des Betriebs. Aber no risk – no fun. Ich unterschreibe das Ding und hör mir Miggi´s Warnung noch an: „Der Alte ist ein Pünktlichkeitsfetischist! Pass auf, dass du nicht unpünktlich bist – das ist bei denen ein Kündigungsgrund.“
Verständnisvoll nickend bedanke ich mich bei ihm und mach mich auf den Weg zu dem restlichen Haufen österreichischer Wirtschaftsflüchtlinge. Steffi und Charly haben den Wagen schon vollgepackt und warten bereits auf mich.
„Wozu braucht ihr für zwei Wochen so viel Zeug?“, frage ich entgeistert, als ich den bis zum Anschlag befüllten Suzuki sehe.
„Frag am besten meine Frau“, erwidert Charly leicht angetrunken.
„Ja genau. Das meiste von dem Zeug ist wahrscheinlich dein Rauschgift, du Idiot“, faucht Steffi ihn an. Gott muss Liebe schön sein.
Ich schaffe es tatsächlich auch meinen Kram noch unterzubringen und dabei einen Sitzplatz frei zu halten. Wir beschließen den angebrochenen Abend am See ausklingen zu lassen, bevor es am nächsten Tag runter nach Lausanne gehen soll.
Alte Bekannte und solche die es noch werden sollten hocken rund ums Lagerfeuer, die Sonne geht gerade hinter dem Weinberg unter, zaubert den kleinen Ort in ein malerisches Licht. Es könnte so romantisch sein, wäre da nicht diese Möwe, die plötzlich herabstürzt und mir mein Pizzastück aus der Hand reißt.
„Polnischer Kackvogel, verrecken sollst du dran“, ich bin nicht ich, wenn ich hungrig bin. Unterzuckerte Contenance ist wie ein nationalsozialistisches Einhorn – undenkbar.
JE mehr ich mich aufrege, desto mehr amüsiert sich der Rest der Anwesenden. Charly wirft mir ein Bier zu, ich solle mich beruhigen er wüsste eine Alternative zur Pizza. Gefühlte drei Minuten später sitzen wir zu viert in einem Tretboot, das heftiger schaukelt als eine Wiege voller amphetamingetränkter Frettchen. Insgeheim bin ich froh, dass ich die Pizza nicht selbst gefressen habe – zumindest weiß ich jetzt was mir der Arschlochvogel über uns vor die Füße kotzt – es ist garantiert Bio – und Fairtrade sowieso…
Würde das MDMA nicht grade zu wirken beginnen, wäre ich sicher voll angefressen auf die Arschlöcher. Ich mein was denken sie sich eigentlich?
Das ich behindert bin?
<Ficker!
Nach dem Tretboot kam die Ernüchterung. Blackout. Außerdem der Zug,in dem ich sitze. Ich bin desorientierer als ein syrischer Flüchtling ohne google maps. Was zum Teufel tu ich hier eigentlich?

Wieso krieg ich keinen Euro, bei jedem einzigen verdammten Mal nbei dem ich mir diese Frage stelle?

Intermezzo

Der anfänglichen Euphorie über einen Neubeginn folgen Zweifel. Hab ich die richtige Entschei getroffen? War ich Herr meiner Sinne? Oder bin ich nichts anderes als ein durchgeknalltes Produkt unserer schnelllebigen Zeit, unfähig hinter einem Entschluss zu stehen? Flexibilität oder doch schon Unberechenbarkeit?
Stoße beim Recherchieren im Netz auf einen Typ, der mich innerhalb weniger Minuten desillusioniert – vom Schreiben leben zu können sei völlige Utopie, da solle man besser Unternehmer werden. Oder Harz Vier Empfänger. Oder Penner unter einer Brücke – sie alle würden wirtschaftlich besser dastehen als jemand der durchs Schreiben seinen Lebensunterhalt bestreiten müsse.
Außerdem sei es völlig daneben, authentische Geschichten zu fabrizieren – wer wolle schon sein Innenleben vor der Öffentlichkeit ausbreiten? Das geht doch wirklich nicht.
Ich frage mich, ob er schon mal was von Bukowski gelesen hat. Trotzdem verzweifle ich weiter.
Leider finde ich auf der Homepage keinen passenden Link um mit der aufkeimenden Hoffnungslosigkeit in Bezug auf meine Berufswahl umzugehen. Vielleicht wäre ich doch besser Bodypackerin geworden? Oder Prostituierte? Oder Immobilienmaklerin?
Ich bezweifle, dass mein AMS-Berater der geeignete Ansprechpartner für die Art von Sorgen ist. Vielleicht sollte ich AMS Beraterin werden. Oder Hauptdarstellerin bei „jung, pleite und verzweifelt“. Bissl Botox, dann geht das schon.

Über Schweinsbratenkreaturen

Fünf Tage nach dem WM Finale komme ich langsam aber sicher wieder zu mir – von der totalen Ernüchterung bin ich allerdings noch immer so weit entfernt wie die ungarische Nationalmannschaft von einer Bedeutung für den Weltfußball.
So sehr meine Leber auch unter der Veranstaltung litt – der Penis meines Kerls wurde umso mehr geschont, da ich endlich ein sexuelles Tabu für mich selbst entdeckt habe – kein Verkehr während einem WM-Finale. Ich meine sowas ist doch auch wirklich pervers. Welche abartige Schweinsbratenkreatur tut denn sowas?
Nachdem ich und mein Gehirn, oder was noch davon übrig ist, wieder funktionieren, kehre ich zurück in den Alltag. Als erstes lasse ich mich von Mister Lover Lover besteigen. Anschließend laufe ich eine Runde durch den Wald, freue mich, dass mir sein Sperma mit jedem Schritt den ich renne, zwischen den Beinen hinabläuft, so wie das Regenwasser über Putins Schirm nach dem Endspiel. Raus aus dem Wald – rein in die Bank. Endlich der erhoffte Zahlungseingang auf dem Konto – ich schaffe es tatsächlich sämtliche Rechnungen zu bezahlen. Vor lauter Freude wälze ich mich nackt in den aufgegebenen Erlagscheinen, so wie Neymar nach dem Scheinfoul auf dem Rasen. Mache ein Selfie und poste es auf der Homepage meiner Hausbank. Die anschließende Sperre meines Accounts auf Facebook ist es mir wert!
Alles wieder im Lot, abgesehen davon, dass heut kein Fußball ist….

Danke Christine

Vor nicht allzu langer Zeit hat sie gesagt, dass sie aufhört zu schreiben. Ihr fehle schlicht und einfach der Bezug zur heutigen Zeit – Kinderbücher schreiben geht nur, wenn man Kinder versteht.
Sie versteht aber keine Smartphone Realität… Wie soll man schreiben, ohne zu verstehen?
Nagle einen Pudding an die Wand, sagte sie damals.
Heute ist sie nach Hause gegangen.
Wir werden dich niemals vergessen, liebe Christine!
Danke für die Abenteuer im Kopf – du hast sie uns geschenkt….

Miau

Seit Tagen ist das Riesenvieh nicht mehr aufgetaucht, Mister Loverlover´s Kinder machen sich Sorgen wo es geblieben ist. Mister Loverlover versucht sie zu beruhigen, von wegen Frühling, Natur, Vollmond und Pollenflug. Da könne es schon mal passieren, dass so ein Raubtier nächtelang nicht mehr nach Hause kommt.
Ich frage ihn, ob das auch für mich gilt.
Er lacht nicht.
Ich sage, war nur Spaß.
Seine flache Hand klatscht auf meinen Hintern, tänzelnde Fingerspitzen bahnen sich ihren Weg über jeden einzelnen Wirbel immer weiter Richtung Nacken. Packen mich an meiner Achillesferse, wandern weiter bis zu den Schläfen, umkreisen den Punkt der alles andere ausschaltet. Schaltet mich aus. Zeitgleich mit dem Wlan. Ohne Internet kein Sex. Kinder ohne Wlan sind wie Weizen ohne Gluten.
Mit hundertachzig Sachen immer näher zum Strand, Georg sorgt sich um das Riesenvieh;
„Vielleicht hat sie der Fuchs geholt Papa?“
Vermutlich um sie zu vergewaltigen. Halte die Schnauze dreckiger Geist, denke ich.
„Nein Georg, keine Sorge. Deine Katze wird sicher wohlauf sein. Psychopaten geht’s meistens gut“, erkläre dem wandelndem Meter die Welt ohne sie zu verstehen. Klingt nach der gängigen Erziehungspraxis, auch jenseits von Harz4 bzw. bedarfsorientierter Mindestsicherung.
Wir schießen immer näher an die Küste, mit jedem Kilometer wird die Luft salziger, der Herzschlag intensiver, die Gewissheit der eigenen Endlichkeit unverfälschter – immer sehnender die Suche nach Vollkommenheit. Und die nach der Katze.

Misses Exfrau schwirrt derweil durchs Unterholz, würde sie nicht ständig „Miau“ schreien, wäre sie so unsichtbar wie ein Afroamerikaner in einem Kohlenbunker.

Wo ist Robert?

Er zickt herum, weil ich seit Tagen nicht nach Hause gekommen bin und gott-weiß-was mit gott-weiß-wem getrieben habe. Dieses Mal lässt er sich weder durch Wodka noch durch engagierten Oralverkehr aufheitern. Viel mehr fällt mir in dem Moment leider auch nicht ein. Außer, dass Angriff die beste Verteidigung ist:
„Du musst mit mir reden, sonst ist nämlich keiner da“, fauche ich in seine Richtung.
Seine linke Augenbraue zieht nach oben, er legt den hübschen Kopf schief und winkt mitten ins Leere Wohnzimmer: „Wieso? Kannst du sie nicht sehen? Hallo Robert!“
Vorsichtshalber checke ich erst meinen LSD-Vorrat, dann seine Körpertemperatur. Beides scheint im Lot zu sein, er verarscht mich also. Da ist gar kein Robert.
„Sehr witzig du Kasperl“, flüstere ich in sein Ohr, während ich es lang ziehe. Soll er ruhig wie ein asymmetrischer Osterhase ausschauen, wenn er glaubt lustig sein zu müssen. Das verkraftet mein Ego nicht.
Seine Hand krallt sich fest um meine Handgelenke, zieht sie nach unten, packt sie auf seinen Hintern. Küsst mich leidenschaftlicher als Romeo seine Julia. Kann mir die Frage wofür der jetzt war nicht verkneifen.
Statt dem insgeheim erhofften „weil ich dich liebe“ sagt er, dass ich einen Schuss hab.
Ich sage danke, das hat Mama auch immer behauptet.

Zielsetzung deluxe

Denn Sinn des Lebens verstehen.

Die Abseits-Regel beim Fußball verstehen.

Kasper Schmeichels Papa daten.

Hemmungslos unter die Latte ballern.

Herausfinden wieviele stehende Gewässer es in diesem Land gibt.

Mich an jedem davon mindestens einmal zu paaren.

Drei Söhne mit den Namen Nokia, Ericsson und Samsung dabei produzieren.

Der Buddha Statue beim Chinesen einen BH überziehen.

Cannabisaktien kaufen.

Apple kaufen.

Fett werden.

Das Zeitliche segnen.

Mich ausstopfen lassen.

Snoopahontas

The guy at the bar looks like a mixture of Snoop Dog and Pocahontas. His long hair, dark skin and gangster-like charisma fit perfectly into my predator-prey system. God is he horny.

Although it’s been less than two hours since I had a dick inside of me, I’m getting wet. It’s amazing that I’m not drooling yet. Not that my afternoon occupation in the form of being fucked by Mr. Big-ass-jerk-head wasn’t fun, it was fun but it was barely enough to heat me up properly. Instead of being a gentleman and letting me come first, he, after a mere three minutes, jerked off in my face. He then had to go; he still had to work; and no, he definitely didn’t have any time for cuddling.

Well, then he can’t complain about me getting my climax elsewhere.

The small club in the middle of Vienna is smoky, crowded and loud. It’s like a whore’s shack, with sweet smoke, mingled with the smell of cheap perfume, engulfing celebrating stoners in a cloud of mist. If a drug dog should happen to waddle in, it’d probably have an epileptic fit.

I make my way, my movement musically underlined by „Smoke Weed everyday“, through the dancing crowd, focused on Snoopahontas.

Don’t let the guy out of your sight for a moment. I acknowledge an awkward attempt at fumbling by a milk-faced-kid with a don’t-do-it-to-me-or-I’ll-kill-you-look. Even though having sex with an 18-year-old is at the very top of my must-do-agenda, today I have something else on my mind.

The object of my desire looks bored, sips a drink and lets his gaze wander through the club. His gaze touches me and suddenly his restlessness gives way to calm. Relaxed, he pulls up the corners of his mouth and grins in my direction. Even before I decide whether it’s my charisma, or whether I smell like a bitch in heat, the Indian-like African American stands next to me.

„Hi, I’m Rahim.“

„And I’m drunk. Do you want a drag? “

I hold a burning joint up to his face; he acknowledges the offer with a grateful nod. Suddenly a woman appears and gazes expectantly at him. Her shoulder-length hair is the same color as the Bloody Mary Snoopahontas holds in his hand. Lola has gotten burned out and looks quite through. Her tank top sticks to her huge breasts, as if she’d just run through a rain shower, her red mane is scattered in all directions and her eyes are only made up of pupils. I can’t stop staring at her neckline; the things are too impressive; they don’t fit in relation to her graceful shape.

„Rahim, I want to go home,“ she says, annoyed, over his shoulder.

Startled, he flinches, turns in her direction and puts his arm around her shoulders. Damn, I should have guessed he wasn’t alone. Should I have let myself be picked up by the teenager?

To my surprise, Mrs. Snoopahontas looks a little more relaxed when introduces us to one another.

„Claudia this is … what’s your name again?“

„Maja, my pleasure.“

Claudia finishes the rest of the joint, while Mister Lover Lover orders a bottle of bubbly and leads us past two security guys into a closed off part of the bar.

Here the music is not so loud; you can actually talk without screaming. A black theater curtain separates the room from the rest of the place. Dimmed light falls on leather sofas, which resemble the color of Claudia’s hair. Apart from three guys in suits, who chat in Croatian, we’re the only guests in the chillout zone.

Rahim falls onto the couch between his girlfriend and me while a waitress opens the Moet and pours.

„How long have you two been together?“

Giggling, the miracle of the breasts sips champagne before answering:

„Not at all.“

„But I thought…“

Rahim’s hand moves to my thigh and turns his head in my direction.

„Maja thought wrong.“

They both exchange stealthy glances before she says:

„I’m a prostitute, he’s a former customer.“

Well, then I’m reassured. I was afraid they were married. She tells me that she’s been in the business forever and has been having an affair with him for over ten years. It evolved from a „business“ meeting. It was almost a love story of sorts, in the manner of Pretty Woman.

Anyway, I’m not really interested in her life story but rather in her breasts. And of course in the object that is now increasingly violently pressing from within his jeans. Its contour is clearly visible on the fabric of his pants. Carefully, I move my hand tentatively in its direction, watching much more for her reaction than Snoopahontas’s.

But there’s no hint of jealousy in Claudia’s eyes. She immediately does likewise and grabs Rahim energetically by his dick. Even before I get there she opens his zipper and gets the showpiece out of its all too tight packaging.

Meanwhile, his hand has reached under my skirt. He pushes the moisture there upwards and comments on the absence of my panties with an instant purr.

Amused, the three Balkan men in ties look in our direction. I lean over Rahim and lick my tongue over the liberated tip of his dick. His gasp reveals that he likes to be served by two women at the same time. Claudia’s hand grabs tightly around the shaft, while I close my lips around the helmet and suck on it. Fucking fingers under my leather mini skirt heat me up properly.

„Slowly, slowly…“

Apparently Snoopahontas is about to explode right now. I take his cock out of my mouth and notice one of the guys from the next table coming over to us. Irritated, I stare at the huge man, wondering what will happen next. The others don’t notice him at first, as Rahim is busy extracting Claudia’s huge tits from under her top and sucking on them. Only when the stranger in a suit begins to talk, does Rahim let go of her, and looks as confused as me.

„Do you need help with them?“

I think my pig whistles and even before I hear Rahim say „Yes, please“, I have the next turbo unit in front of my face. The dick is as huge as its owner, who introduces himself as Senad. Claudia gets her breasts worked on by her former suitor, while I suck the Croatian shaft. The two colleagues standing close by, also let their pants down and put their hands on their dicks.

Senad whispers something foreign-sounding in their direction and they take a step forward. Suddenly there is a loud clinking of splintering glass. Everyone stops and looks at the perplexed-looking face of the waitress.

Apparently, the little alcohol transport bitch wasn’t prepared for the sight of the copulating crowd. This caused the mishap with the tray; a bottle of Moet along with some glasses are sent crashing to the floor.

She looks pale, stammers an apology towards the Croatians, and disappears as fast as she came. Totally ignorant, which hands grab me at the hip and pushes my skirt up, I continue giving the blowjob. I gasp for air as I finally feel a cock in my middle. Not even a meter away Claudia groans so loudly that those on the dance floor must assuredly hear her. Her rutting screams keep me going. I try to let Senad slide as deeply as possible into my throat. Senad claws his fingers into my hair, pulls my head firmly against his lap, jerks briefly and cums with a loud „Arrrrgghh“ in my mouth. I haven’t even swallowed, when the next one is already in front of me, waiting for Senad to withdraw. The other Balkan man, panting, now fucks my brains out. His thrusts get increasingly harder and he almost brings me to despair.

With a deafening scream Rahim alerts us to the fact that he’s climaxing. It sounds as if he’s hurt himself. A quick, scrutinizing look in his direction confirms that he hasn’t done himself any injury. Relaxed, with a smile on his face and a butt in the corner of his mouth, he clings to his playmate. She looks like she’s reached into a socket and has a bit of cum on her face. She looks electrified.

The sound of spitting confirms the suspicion that a change of course is pending. As feared the stranger likes my ass, and likes being in my ass. He presses in, inch by inch, until he completely disappears. Secretly I’m glad that he’s white.

And just as he’s starting to pound away a security guy comes running in, gesticulating violently, screaming, and breaks the collective coma.

„Boss, police in front of door. It don’t look good. They have a lot of what is like big cats. “

Senad is the only one who’s stowed his cock away. It is he who was meant by „boss“.

„They are dogs, you idiot. How often do I have to send you to a language course? D-O-G-S are not like big cats. “

Mister-I-should-exercise-vocabulary-grammar-and syntax-more-often looks down humbly. He notices my bare ass. Suddenly he seems quite indisposed.

„Yes, boss. Nothing more like big cat, og, yes?“

„DDDDDog! You idiot are as clever as dog shit. Go! Get out of my sight! “

Bingo, now the color of his face matches Claudias‘ chaotic hairstyle and the décor of this illegal underground swinger club. Angry, the boss throws his lighter against the wall. It lands millimeters away from the face of the ill-fated carrier of bad news. He twitches as violently as the one who fucks my butt. He runs out as if on speed.

I wonder meanwhile if the guy has taken Viagra, so incessantly and with the precision of a Polish bandit, does he shovel my back door.

The unfortunate one, who still stands in front of me with semi-stiff,
semi-masturbated dick is yelled at by his boss as fiercely as the security guy earlier. Since I don’t understand Croatian I can only guess that it has something to do with the police outside. As if having sex while watching a crime thriller, and focusing on both at the same time, were something for the more advanced.

The situation is such that I lose my composure and start to softly whimper. Gradually the heat wave surges through me more and more. I close my eyes.
My upper arms become limp and, very slowly, my body sinks down. His hands on my hips, he holds me tight and pulls me in the direction of his woody. He pushes deeply a few times, clings tight and after three seconds I feel his warmth. The highest point of his evening has arrived.

The dead silence, which has fallen over us so quickly, irritates. Although still in a fuck coma and although I enjoy remaining in it, I open my eyes.

In contrast to here:

Family Snoopahontas, Senad and the half-disappointed half-erection stare at us; they are shocked.

„What are you all looking at?“ I ask.

„Maja, it looked like he was going to kill you,“ she, with the fat things, replies.

I examine all my body parts. I can see no scratches and I don’t feel like someone had tried to kill me.

„Where, then?“

„Have screamed like a big cat in heat.“

Where the hell did he come from?

It doesn’t matter. At least all eyes are now directed at the security guy. I can, unnoticed, pull the cock out of my ass after the owner has fallen asleep behind me.

„Chief, police are looking for you. They are at the uftata man.“

A madhouse is a kid’s birthday party compared to this place.

„What? They are at the DJ’s desk?“

Meanwhile, Senad’s pupils are the same size as Claudia’s. I don’t think he’s on a trip; he’s a live wire because of the incompetence of his staff. Hastily he storms through the curtains, at least it seems to be his plan, before the blond boy crashes through in the opposite direction, directly into him. Their heads collide and they both immediately fall to the ground.

I count loudly to ten, and clap with the flat of my hand on the tasteless carpet, to finish the whole thing off with an „Out“. Tie by K.O. in the first round.

I center my thong, pull my skirt up to my knees, and shake the dust from my hair.

„Great. Now the two biggest villains in the club are lying unconscious.“ Rahim looks nervous as he studies the mishap up close.

„Who is that guy?“ asks Claudia.

„This has been what ufftata man,“ replies the resigned-looking security guy, who still stands as if rooted to the same spot.

„You mean the DJ?“

„Yes, this is DJ.“

Rahim grasps Claudia’s hand. She has long been seeking shelter behind him.

Because of the excitement of the situation I forget everything that has happened beforehand. I almost fall over in fright, much like boss-man and Mr. Ufftata, as someone behind me rises as if from the dead. Ah yes, the guy who fucked my ass.

Pulling his pants up, he struggles back into the vertical and nonchalantly walks past us to get outside. Okay, he could be lucky with this minor offense and get away with it unnoticed. As his cock is no longer tied to me, my attention focuses on more essential issues. Such as the question of: where is my grass? Helpfully, I almost stumble over my purse and remember the answer to the question, which I have long since forgotten.

„Boys and girls, let’s get out of here!“

Resolutely, I wave Rahim and Claudia in my direction. I have discovered a window that is large enough to let us get out without being forced to collide with the cops.

„Baby, how did you manage to stuff that much marijuana into such a tiny purse?“

Claudia’s mouth is so wide open, it’d be easy to shove the grass into it; plus half a kilo of hair spray and a little sperm, almost the exact contents of the coitus utensils suitcase. At least I’d be out of the line of fire, should the cops still catch us.

„We’re launching rockets at the moon, it should be possible to have a little fun, right?“

I struggle against the barrier. The lock rattles open. With a little pressure we stand on the ground-floor terrace. The full moon at eye level intensifies the kitsch factor of the moment.

Out, the only thought is getting away from here. Grab your legs, stumble, run. Have you ever seen Vienna by night?

#ohneporno

Verfickte scheiß Deadline. Von wegen Motivation durch Abgabetermin. Da scheiß ich doch drauf. Schon aus Prinzip lass ich mir sicher nicht vorschreiben bis wann ich fertig geschrieben habe. Wo kommen wir denn da hin?
Einmal pünktlich und schon glauben alle das wäre immer so.. Fickt euch.
„Unter Druck werden Diamanten gemacht“, säuselt eine der Moralfuffies.
Leere die Dose Schwechater in einem Zug, kämpfe ganz kurz gegen den aufkommenden Brechreiz ehe ich laut rülpsend die nächste Hülse aufreiße.
„Sehe ich aus wie ein Edelstein?“
Da muss sogar Frau Misses Kokaindealerin schlucken. Hashtag Ohneporno.
„Eher wie jemand der Hilfe braucht“, flüstert Daniela so unauffällig wie möglich.
„Deswegen hab ich dich angerufen du Blitzgescheites Tuttu du.“
Routinierter als Fritzel beim Tiefbau schüttet sie das weiße Zeug auf die Waage. Aber eigentlich sei sie nur Hobby-Checker-Tante. Nix Professionelles. Ob ich denn einen Beleg brauche, will sie wissen, als sie ihre Registrierkasse aus der Tasche holt.
Ob sie denn einen Psychiater benötigt, erwidere ich.
Zweihundert Euro für Personal Training, sagt der Kassenbon; ich google „Gruppentarif für Seelenklemptner“. Daniela sagt, es sei schon mühsam genug mit dem Steuerberater zu schlafen, ich soll mir den Psychoheini sonst wohin stecken.
Herr Doktor fragt wann ich das letzte Mal gevögelt hab. Ich frage mich, inwieweit das relevant ist. Schließlich komme ich nicht wegen Syphilis.
Ob ich denn möglicherweise schwanger sein könnte.
Ich denke lieber Gott bitte nein.
Kann man vom Arschficken Kinder kriegen, Herr Doktor?